Tagebuch Tokyo-Residenz 2016

Seit den 70er-Jahren gastiert die Sächsische Staatskapelle regelmäßig in Japan. Unter der Leitung von Hiroshi Wakasugi trat sie im April 1989 auch erstmals in der legendären Suntory Hall auf, knapp drei Jahre, nachdem diese eröffnet worden war. Vor allem Konzerte und konzertante Opernaufführungen mit den Dirigenten Herbert Blomstedt, Giuseppe Sinopoli und Bernard Haitink schufen in den Folgejahren eine enge Bindung an diesen Saal und sein Publikum. Daran hat sich auch seit der Berufung von Christian Thielemann zum Chefdirigenten der Staatskapelle nichts geändert, ganz im Gegenteil: Die gemeinsamen Gastspiele in den Jahren 2012 und 2015 fanden immer vor ausverkauftem Haus und vor begeistertem Publikum statt. 

Und so könnte man fast sagen, dass das diesjährige Gastspiel der Staatskapelle in Tokyo fast schon »business as usual« wäre. Ist es aber nicht. Anlass für die aktuelle Reise sind die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Suntory Hall, ein Saal, der in akustischer Hinsicht bis heute Maßstäbe setzt und für die großen Solisten und Orchester dieser Welt ein Ort von nahezu magischer Bedeutung ist.  

In der Zeit vom 18. bis zum 23. November präsentiert sich die Staatskapelle unter der Leitung ihres Chefdirigenten in all ihren Facetten. Oper, symphonische Konzerte und Kammermusik stehen auf dem Programm. Diese Vielfalt an einem Ort in so kurzer Zeit macht diese Reise zu etwas ganz Besonderem. 

Hier geht es zu den Programmseiten der Tokyo-Residenz.