Special Concert with the Capell-Virtuoso Frank Peter Zimmermann

Frank Peter Zimmermann Violine, Leitung
Serge Zimmermann Violine
Antoine Tamestit Viola

Johann Sebastian Bach

  • Doppelkonzert d-Moll (ursprünglich c-Moll) BWV 1060R
  • Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1055 A-Dur (bekannt als Cembalokonzert)
  • Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1056 g-Moll (bekannt als Cembalokonzert und in f-Moll)
  • Doppelkonzert d-Moll BWV 1043

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Sinfonia concertante in E flat major, K 364

Musikalische Gespräche

Bach und Mozart gelten als Musterfälle vollkommener Schönheit. Dabei sei Bach fast wie Zen zu spielen – man müsse es einfach geschehen lassen, dann entfalte seine Musik die größte Wirkung, sagt Frank Peter Zimmermann, einer der führenden Interpreten des Barockmeisters und Capell-Virtuos der Saison 2018 / 2019. Bachs Konzerten steht Mozarts Sinfonia concertante gegenüber, in der die Hauptgattungen Symphonie und Solokonzert miteinander verbunden sind. Als großes Konzert (»Concertone«) hat Mozart das Werk aus dem Geist der instrumentalen Spieltradition geschrieben.

  • 24.03.2019
    11:00 Uhr
    Semperoper

Serge Zimmermann

Serge Zimmermann bestritt bereits im Alter von neun Jahren sein Orchester-Debüt. Mit einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1839 spielte er schon bei dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Orquesta

Sinfònica de Barcelona, der Tschechischen Philharmonie, den Bamberger Symphonikern und anderen renommierten Orchestern.

Antoine Tamestit

Antoine Tamestit ist ein aus Frankreich stammender Bratschist. Er spielt die Bratsche »Mahler« aus dem Jahr 1672 von Antonio Stradivari, welche ihm die Stradivari-Stiftung Habisreutinger zur Verfügung gestellt hat. Neben Frank Peter Zimmermann und Christian Poltéra spielt er im »Trio Zimmermann« mit.

Eine besondere Stellung

in seinem Repertoire, dass vom Barock bis hin zur Moderne reicht, nimmt die Kammermusik ein. So arrangierte er z. Bsp. die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach für Bratsche. Für ihn komponierte Jörg Widmann ein Bratschenkonzert.