Schostakowitsch Tage 2017: Aufführungsabend - Abschlusskonzert

Dmitry Sitkovetsky Violine
Petr Popelka Kontrabass
Elisaveta Blumina Klavier
Christian Langer Schlagzeug
Simon Etzold Schlagzeug
Kammerorchester - Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Thomas Sanderling Dirigent

    Mieczysław Weinberg

    • Auswahl aus den Kinderheften op. 16 und 19 für Klavier solo

    Sofia Gubaidulina

    • »Die Pilger« für Violine, Kontrabass, Klavier und zwei Schlagzeuger, Deutsche Erstaufführung

    Dmitri Schostakowitsch

    • »Drei Fragmente, die nicht in die finale Version der Oper ›Die Nase‹ op. 15 aufgenommen wurden«, Uraufführung

      Mieczysław Weinberg

      • Kammersymphonie Nr. 2 op. 147 Uraufführung der viersätzigen Fassung
      • 25.06.2017
        16:00 Uhr
        Gohrisch, Konzertscheune
        Tickets
        Ticket price:
        25.00 €

      Petr Popelka

      Stellv. Solokontrabassist

      Petr Popelka wurde 1986 in Prag geboren. Sein Musikstudium begann er am Prager Konservatorium und setzte dieses bei Bozo Paradzik an der Hochschule für Musik in Freiburg fort. Erste wertvolle Orchestererfahrung sammelte er im Gustav Mahler Jugendorchester. Mit neunzehn Jahren wurde er Mitglied des Prager Rundfunk-Sinfonieorchesters (SOČR).

      Im Jahr 2009 wurde er in die Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufgenommen. Seit Januar 2010 musiziert er auf der Position des stellv. Solokontrabassisten in den Reihen der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 

      Christian Langer

      Stellv. Solopauker / Schlagzeuger

      Christian Langer, 1969 in Borna bei Leipzig geboren, begann mit zwölf Jahren Schlagzeugunterricht zu nehmen. Er setzte seine Ausbildung an der Spezialschule für Musik in Halle fort und studierte von 1987 bis 1991 an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Karl Mehlig.

      Seine erste Anstellung als Schlagzeuger erhielt er 1990 am Städtischen Theater Chemnitz. Ab 1991 konzertierte er als Solopauker bei der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz. Seit 1999 ist Christian Langer als stellvertretender Solopauker der Staatskapelle Dresden angestellt.

      Neben seiner Orchestertätigkeit verfolgt Christian Langer verschiedenste kammermusikalische Projekte. Als Mitbegründer der »perkussiven Spielvereinigung« widmet er sich zunehmend auch der Improvisation und bezieht dabei verstärkt außermusikalische Aspekte (Licht- und Raumdesign, Tanz etc.) mit ein.

      Darüber hinaus ist Christian Langer als Dozent an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden tätig.

      Simon Etzold

      Soloschlagzeuger

      Simon Etzold, 1988 in Hannover geboren, erhielt mit 13 Jahren seinen ersten Schlagzeugunterricht in Garbsen bei Andrea Schneider. Nach seinem Abitur studierte er 2008-2014 künstlerische Ausbildung mit dem Hauptfach Schlagzeug/Pauke an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Andreas Boettger, Guido Marggrander und Erich Trog. In der Spielzeit 2012/13 war er Akademist für Schlagzeug/Pauke im Staatsorchester Kassel. 

      Neben seiner Orchestertätigkeit spielte Simon Etzold in verschiedenen Kammermusik-Ensembles als Stipendiat von Yehudi Menuhin LiveMusicNow-Hannover und im Rahmen der »Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler« (BAKJK). Mit der Sächsische Staatskapelle Dresden musizierte er erstmals 2014 als Mitglied der Giuseppe-Sinopoli-Akademie, seit 2015 ist er deren festes Mitglied auf der Position des Soloschlagzeugers. 

      Thomas Sanderling

      Thomas Sanderling wuchs in St. Petersburg auf, wo sein Vater Kurt Sanderling Dirigent der St. Petersburger Philharmonie war. Nach Abschluss der Musikschule des Leningrader Konservatoriums studierte er Dirigieren an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Im Alter von 24 Jahren wurde er Musikalischer Leiter des Opernhauses Halle. Schon während dieser Zeit war er häufig Gast bei führenden Orchestern und Opernhäusern wie der Dresdner Staatskapelle und dem Leipziger Gewandhaus. Für seine Dirigate an der Komischen Oper Berlin erhielt er den Berliner Kritikerpreis.

      Nachdem Schostakowitsch Konzerte Thomas Sanderlings mit dem Russischen Staatsorchester gehört hatte, bat ihn der Komponist, die deutschen Erstaufführungen seiner 13. Symphonie sowie der 14. Symphonie zu dirigieren, an die sich die Welturaufführung des letzten Orchesterwerks von Schostakowitsch, die Michelangelo Suite, anschloss. Der Erfolg dieser CD führte dazu, dass Thomas Sanderling Assistent bei Leonard Bernstein und Herbert von Karajan wurde.

      Thomas Sanderling blickt auf eine umfangreiche internationale Gastspieltätigkeit zurück. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der St. Petersburger Philharmonie, mit der er regelmäßig konzertiert.

      Außerdem ist er ein geschätzter Operndirigent. Seit 2000 ist Thomas Sanderling Erster Gastdirigent des Novosibirsk Philharmonic Orchestra und seit Januar 2004 hat er diese Position auch beim National Philharmonic Orchestra of Russia inne.

      In Japan erhielt Thomas Sanderling zweimal innerhalb von drei Jahren den Grand Prix of the Osaka critics. 1992 wurde er Musikdirektor der Osaka Symphoniker. Dieses Orchester verlieh ihm den Titel Music Director Laureate auf Lebenszeit.