Symphony Concert N° 4

David Robertson Conductor
Elena Zhidkova Judith
Matthias Goerne Herzog Blaubart

Aribert Reimann

  • Neun Stücke für Orchester

Béla Bartók

  • »Herzog Blaubarts Burg«, Oper in einem Akt (konzertant)

Seven doors & nine miniatures

Bartók composed his only opera at the age of thirty, basing it on the fairy tale of the woman-killing Bluebeard. The musically extremely dense interpretation of this expressionist drama featuring seven mysterious, closed doors will be performed in concert by Elena Zhidkova and Matthias Goerne. The nine orchestral miniatures by Capell-Compositeur Aribert Reimann are aphoristic explorations of the poetry of Paul Celan, here transmuted into a purely musical sphere.

  • 10.11.2019
    11:00 Uhr
    Semperoper
    Ticket price:
    23.00 – 82.00 €
  • 11.11.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ticket price:
    13.00 – 82.00 €
  • 12.11.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket price:
    23.00 – 82.00 €

David Robertson

Kammermusiker

Für seine besondere Fähigkeit, Passion und Intellekt miteinander zu vereinen, wird David Robertson weltweit als herausragender Dirigent des klassischen wie auch zeitgenössischen Repertoires geschätzt und bewundert. Geboren im kalifornischen Santa Monica, absolvierte er seine musikalische Ausbildung an der Royal Academy of Music in London, wo er zunächst Horn und Komposition studierte, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Zu wichtigen Stationen seiner Karriere zählen die Chefpositionen beim Ensemble Intercontemporain in Paris (1992-2000) sowie beim Orchestre National de Lyon, wo er gleichzeitig Künstlerischer Leiter des Auditoriums war (2000-2004). Seit 2004 leitet Robertson als Music Director das Saint Louis Symphony Orchestra, 2005 wurde er zum Principal Guest Conductor des Londoner BBC Symphony Orchestra ernannt. David Robertson gastiert regelmäßig bei den Orchestern von New York, Chicago, Cleveland und San Francisco, außerdem beim Concertgebouworkest

Amsterdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern sowie beim Israel Philharmonic Orchestra. Mit über 45 Opern im Repertoire ist er zugleich gern gesehener Gast an der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, den Staatsopern in Hamburg und München sowie am Pariser Théâtre du Châtelet. Robertsons Diskographie ist umfangreich und umfasst u.a. Aufnahmen mit Werken von Adams, Scrjabin, Szymanowski, Bartók, Boulez, Carter, Dusapin, Ginastera, Reich und Silvestrov. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden ihm zuteil, darunter die Ernennung zum »Dirigenten des Jahres« durch Musical America (2000) sowie der »Morton Gould Award for Innovative Programming«» für die Saison 2005/2006. Die Sächsische Staatskapelle dirigierte David Robertson zuletzt im Juni 2010 mit Werken von Rebecca Saunders, Alban Berg und Jean Sibelius.

Elena Zhidkova

Die Mezzosopranistin Elena Zhidkova wurde in St. Petersburg geboren. Ihr erstes Festengagement erhielt sie an der Deutschen Oper Berlin. Seither gastierte sie bei renommierten Opernhäusern weltweit, etwa in Hamburg, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart, Köln, Madrid, Montpellier, Amsterdam, Mailand, Wien, Tokio sowie bei den Salzburger Festspielen. 2001 gab sie ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen. Claudio Abbado lud sie für die konzertante Aufführung von »Parsifal«, für Schumanns »Faustszenen« sowie für sein Abschiedskonzert an die Berliner Philharmonie ein. Mit Nikolaus Harnoncourt war sie in Händels »Jephta« dort erneut zu erleben. 

Am Teatro Real Madrid debütierte sie als Waltraute (»Götterdämmerung«) und als Brangäne in »Tristan und Isolde«. Als vielgefragter Gast trat sie am New National Theatre Tokio unter anderem in »Der Rosenkavalier«, »Der Ring des Nibelungen« und »Tristan und Isolde« auf. Die Fricka (»Ring des Nibelungen«) interpretierte sie auch an der Deutschen Oper Berlin und in der Genfer Neuproduktion der Tetralogie. Als »Tannhäuser«-Venus war sie auch in der Dresdner Semperoper zu erleben. Im Frühjahr 2019 sang sie erstmals die Kundry an der Wiener

Staatsoper. Im Sommer 2019 trat sie erneut erfolgreich bei den Bayreuther Festspielen auf. Kurz vor der Festspielpremiere der Neuproduktion von »Tannhäuser« übernahm sie die Partie der Venus und bekam dafür von der internationalen Presse hohe Anerkennung.

Einen großen Erfolg feierte Elena Zhidkova als Judith in »Herzog Blaubarts Burg« an der Mailänder Scala. Mit derselben Partie gastierte sie an der Barbican Hall London mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Valéry Gergiev sowie unter der Leitung von Seiji Ozawa beim Saito Kinen Festival. Für ihre Interpretation der Judith in »Herzog Blaubarts Burg« am Mariinski-Theater erhielt sie den russischen Theaterpreis »Goldene Maske« in Moskau.

In der Saison 2019/2020 gastiert Elena Zhidkova als Eboli in Verdis »Don Carlo« an der Wiener Staatsoper, am Teatro Colón de A Coruña und am Bolschoi-Theater in Moskau. Außerdem ist sie als Rusalka in Dvořáks gleichnamiger Oper ebenfalls in Wien und Amsterdam sowie als Brangäne in Tokio zu erleben. Als Solistin gastiert sie mit Verdis Requiem in Bamberg und Zagreb.