7. Symphoniekonzert

  • 13.02.2015 //20:00 Uhr //SemperoperTickets
  • 14.02.2015 //20:00 Uhr //SemperoperTickets
Myung-Whun Chung Dirigent
Maija Kovalevska Sopran
Rinat Shaham Mezzosopran
Yosep Kang Tenor
René Pape Bass
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Gioachino Rossini

»Stabat mater«

Rossini im Gedenkkonzert

Eine bewegte Geschichte verbirgt sich hinter Rossinis »Stabat mater«, umso triumphaler war die Pariser Uraufführung dieses Werkes, mit dem sich der Schöpfer des »Barbiers« weit von seinem Opernstil entfernt hatte. »Das ungeheure erhabene Martyrium ward hier dargestellt«, notierte Heinrich Heine, »neben den Flören der schwärzesten Trauer rauschten die Flügel aller Amoretten der An- mut«. Unter unserem Ersten Gastdirigenten erklingt das Stück erstmals in den Kapell- Konzerten am Dresdner Gedenktag.

Myung-Whun Chung

Mit Myung-Whun Chung trägt seit der vergangenen Saison erstmals in der langen Geschichte der Sächsischen Staatskapelle eine Persönlichkeit den Titel eines Ersten Gastdirigenten. Der südkoreanische Maestro war seit 2001 vielfach am Kapellpult in der Semperoper zu erleben, in Konzerten, aber auch in Opernaufführungen, darüber hinaus ging er mit der Staatskapelle auf überaus erfolgreiche Tourneen durch Europa, in die USA und nach Asien. Mehrfach teilte er sich auch das Kammermusikpodium mit Mitgliedern des Orchesters. Geboren in Seoul, begann Myung-Whun Chung seine Laufbahn als Pianist. Aus dem legendären Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb ging er 1974 als Zweiter Preisträger hervor. Positionen als Chefdirigent bekleidete er beim Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, an der Pariser Opéra Bastille und bei der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Seit 2000 leitet er als Musikdirektor das Orchestre Philharmonique de Radio France, daneben ist er in verschiedenen Funktionen im Musikleben seiner asiatischen Heimat präsent. Mit großem Engagement widmet sich Myung-Whun Chung humanitären und ökologischen Projekten. Er war Botschafter des Drogenkontrollprogramms der Vereinten Nationen (UNDCP) und wurde 1995 von der UNESCO als »Man of the Year« gewürdigt. 1996 erhielt er den »Kumkuan«, den höchsten koreanischen Kulturpreis. Als erste Persönlichkeit wurde Myung-Whun Chung zum Kulturbotschafter seines Landes ernannt, auch setzt er sich seit 2008 als »Goodwill Ambassador« der UNICEF ein.Alle Veranstaltungenmit Myung-Whun Chung

Maija Kovalevska

Maija Kovalevska absolvierte ihre musikalische Ausbildung an der lettischen Musikakademie Jāzeps Vītols, wo sie bei Anita Garanča studierte. Ihr Bühnendebüt gab sie an der lettischen Nationaloper als Donna Elvira (»Don Giovanni«). Inzwischen ist die junge Sopranistin regelmäßig zu Gast an den international führenden Opernhäusern, darunter die New Yorker Metropolitan Opera, die Opernhäuser von San Francisco und Los Angeles, die Staatsopern in Berlin, München, Hamburg und Wiener, das Pariser Théâtre des Champs-Elysées sowie das Royal Opera House Covent Garden in London. Auch bei den Festivals von Salzburg und Glyndebourne ist sie bereits aufgetreten. Im Jahre 2011 schließlich debütierte sie in »Iolanta« an der Semperoper Dresden. Maija Kovalevska wurde mit Auszeichnungen bedacht, wie zum Beispiel mit dem 1. Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb und beim Riccardo Zandonai-Wettbewerb sowie mit dem Latvian Music Award. Alle Veranstaltungenmit Maija Kovalevska

Rinat Shaham

Die israelische Mezzosopranistin Rinat Shaham wird weltweit für ihre Auftritte auf der Opernbühne wie auch auf dem Konzertpodium gleichermaßen gefeiert. Zu ihren musikalischen Partnern zählen dabei u.a. Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, William Christie und David Robertson. Bislang ist sie in Rollen wie Carmen, Mélisande (»Pelléas et Mélisande«) und Blanche (»Dialogues des Carmélites«), Charlotte (»Werther«) sowie der Titelrolle von »Cendrillon« und Dorabella (»Cosí fan tutte«) an Häusern wie den Staatsopern von Wien und Berlin, dem Teatro La Fenice in Venedig, dem Théâtre des Champs-Elysée, dem Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, am Théâtre La Monnaie in Brüssel, der New York City Opera sowie beim Glyndebourne Festival und bei den Osterfestspielen Salzburg aufgetreten. Ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London gab sie mit der Partie des Cherubino (»Le Nozze di Figaro«).Alle Veranstaltungenmit Rinat Shaham

Yosep Kang

Der koreanische Tenor Yosep Kang studierte Gesang in Seoul, Salzburg und Berlin. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter der Gian Battista Viotti Competition in Vercelli (2000), der Belvedere-Gesangswettbewerb Wien (2001) sowie der Internationale Mozart-Wettbewerb in Salzburg (2002). Seit der Spielzeit 2003/2004 gehört Yosep Kang zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin, wo er bislang mit zahlreichen Partien von Mozart bis Puccini große Erfolge feierte. Gastauftritte führten in u.a. an die Opernhäuser von Köln und Stuttgart sowie an die Staatsoper Berlin. Auf dem Konzertpodium trat Yosep Kang bislang an Häusern wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, dem Prinzregententheater und Herkulessaal in München, der NHK Hall Tokyo in Erscheinung unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Myung-Whun Chung, Helmut Rilling und Enoch zu Guttenberg.Alle Veranstaltungenmit Yosep Kang

René Pape

Als eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten der internationalen Musikszene ist René Pape gern gesehener Gast der bedeutenden Opernhäuser, Orchester und Festivals. In Dresden geboren, sang er in der Elbestadt im berühmten Kreuzchor und studierte an der Dresdner Musikhochschule. Seit 1988 ist er festes Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper, an der er  die großen Basspartien übernimmt, darunter Méphistophélès (Gounods »Faust«), Philipp II . (»Don Carlo«), Rocco (»Fidelio«), Gurnemanz (»Parsifal«), König Heinrich (»Lohengrin«) und König Marke (»Tristan«). In weiteren Neuinszenierungen verkörperte er an diesem Haus den Figaro, Don Giovanni, Boris Godunow, Gremin (»Eugen Onegin«) und Wotan (»Rheingold« und »Walküre «), jeweils unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Einladungen führten René Pape an die New Yorker MET und die Lyric Opera of Chicago, an die Mailänder Scala, die Wiener und die Bayerische Staatsoper, die Semperoper oder auch zu den Bayreuther und Salzburger Festspielen. Neben seinen Opernverpflichtungen widmet sich der Bass einer intensiven Konzerttätigkeit. Er ist mehrfacher Grammy- und ECHO-Klassik-Preisträger, u.a. erhielt er 2009 den ECHO für sein mit der Sächsischen Staatskapelle aufgenommenes Solo-Album »Gods, Kings & Demons«.Alle Veranstaltungenmit René Pape

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde 1817 von Friedrich August dem Gerechten gegründet. Dies war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der als neu engagierter Hofkapellmeister den Auftrag erhalten hatte, neben der italienischen Oper in Dresden auch ein deutsches »Opern-Departement« aufzubauen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folgezeit entwickelte sich der Chor dank hervorragender Persönlichkeiten wie Johann Miksch, Karl Maria Pembaur, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer zu einem Ensemble, das bis heute für klangliche Noblesse, künstlerische Homogenität und kultivierten Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte steht. Von 2009 bis 2014 war Pablo Assante Chordirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden.Alle Veranstaltungenmit Sächsischer Staatsopernchor Dresden