4. Symphoniekonzert

Christian Thielemann Dirigent
Renée Fleming Sopran
Robert Langbein Horn

Richard Strauss

  • Hornkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 11
  • »Reisefieber und Walzerszene«, Erstes symphonisches Zwischenspiel aus »Intermezzo« op. 72
  • »Meinem Kinde« op. 37/3
  • »Liebeshymnus« op. 32/3
  • »Das Bächlein« o. op. AV 118
  • »Ruhe, meine Seele« op. 27/1
  • »Die heiligen drei Könige aus Morgenland« op. 56/6
  • »Frühlingsfeier« op. 56/6
  • »Also sprach Zarathustra« op. 30

Richard Strauss in Dresden

Mit der Sopranistin Renée Fleming und dem Kapell-Hornisten Robert Langbein weiß Christian Thielemann exzellente Solisten an seiner Seite, wenn er am Kapell-Pult die verschiedenen Facetten der langen Dresdner Strauss-Tradition erkundet: vom Hornkonzert Nr. 1, das dem einstigen »kgl. Sächs. Kammermusiker Herrn Oscar Franz freundlichst« gewidmet ist, über ausgewählte Orchesterlieder und Auszüge aus dem in Dresden uraufgeführten »Intermezzo« bis zum musikhistorisch bedeutsamen »Zarathustra«.

Sendetermin: 25. November 2014, ab 20.05 Uhr bei MDR Figaro
  • 23.11.2014
    18:00 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft
  • 24.11.2014
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft

Christian Thielemann

Chefdirigent

Brahms- und Bruckner-Zyklen, Tourneen nach Asien, in die USA und durch Europa, das Debüt bei den Osterfestspielen Salzburg sowie zahlreiche Konzerte und Opernvorstellungen mit Werken der Dresdner Hausgötter Richard Wagner und Richard Strauss kennzeichneten die ersten beiden Spielzeiten von Christian Thielemann als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Zuvor leitete er von 2004 bis 2011 als Generalmusikdirektor die Münchner Philharmoniker, von 1997 bis 2004 hatte er das gleiche Amt bereits in seiner Heimatstadt an der Deutschen Oper Berlin inne, an der er 1978 als Korrepetitor seine Karriere begann. Engagements in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover schlossen sich an, ehe er 1985 Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper und 1988 jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg wurde. Neben seiner Dresdner Chefposition übernahm Thielemann 2013 die künstlerische Leitung der Osterfestspiele Salzburg, deren Residenzorchester die Staatskapelle seither ist.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Christian Thielemann mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bayreuther Festspielen, die er seit seinem Debüt im Sommer 2000 (»Die Meistersinger von Nürnberg«) alljährlich durch maßstabsetzende Interpretationen geprägt hat; seit 2010 ist er musikalischer Berater auf dem »Grünen Hügel«. Auch bei den Salzburger Festspielen im Sommer ist Thielemann ein gern gesehener Gast. 

Für sein Dirigat der Strauss’schen »Die Frau ohne Schatten« im Festspielsommer 2011 wählte ihn die Zeitschrift »Opernwelt« zum »Dirigenten des Jahres«.

Im Rahmen seiner vielfältigen Konzerttätigkeit dirigierte er u.a. die großen Orchester in Amsterdam, London, New York, Chicago und Philadelphia, ebenso gastierte er in Israel, Japan und China.

Christian Thielemanns Diskographie als Exklusivkünstler der UNITEL ist umfangreich. Neben den Silvesterkonzerten der Jahre 2010 bis 2013 hat er mit der Staatskapelle bereits etliche symphonische Werke von Beethoven, Liszt, Brahms, Bruckner, Reger, Pfitzner und Busoni sowie »Ariadne auf Naxos« von Richard Strauss und »Parsifal« von Richard Wagner für CD und DVD aufgenommen. Jüngste Veröffentlichung ist die Gesamtaufnahme der Symphonien von Johannes Brahms. Mit den Wiener Philharmonikern spielte er sämtliche Beethoven-Symphonien auf CD und DVD ein.

Christian Thielemann ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London, zudem wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien) verliehen.

Renée Fleming

Sopran

Renée Fleming zählt zu den herausragenden musikalischen Botschaftern unserer Zeit. Die Sopranistin, wegen ihrer ungemeinen Popularität häufig auch »the people´s diva« genannt, besticht das Publikum weltweit mit ihrer singulären Stimme, vollendeten Kunstfertigkeit und außergewöhnlichen Bühnenpräsenz. Die Gewinnerin des Grammy Award 2013 für die beste klassische Gesangsinterpretation ist regelmäßig auf den bedeutendsten Podien weltweit zu erleben.

Seit ihrem Debüt bei der Sächsischen Staatskapelle anlässlich des Silvesterkonzerts 2010 zählt sie auch in Dresden zu den beliebtesten Gastsolisten. Auch in dieser Saison wird sie dem Jahresabschluss in der Semperoper besonderen Glanz verleihen. Darüber hinaus beehrt sie auch die Osterfestspiele Salzburg in der Rolle der Arabella unter der Leitung von Christian Thielemann.

Robert Langbein

Solohornist

Robert Langbein, geboren in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), besuchte das Musikgymnasium Belvedere in Weimar. Seine musikalische Ausbildung setzte er an der Musikhochschule Weimar bei Rainer Heimbuch, ab 2001 - in Berlin - an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Universität der Künste bei Christian-Friedrich Dallmann fort. Noch während seines Studiums erhielt er sein erstes Engagement als Solohornist im Konzerthausorchester Berlin und wechselte 2005 auf gleicher Position zur Sächsischen Staatskapelle. Erste wertvolle Orchestererfahrungen sammelte er im Gustav Mahler Jugendorchester.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen folgten, u.a. ein 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Markneukirchen 2004, ein 1. Preis beim Kurt-Alten-Wettbewerb in Hannover sowie ein Sonderpreis für Naturhorn beim Concours de Genève. 2010 erhielt er den Hornpreis der Michael-Schuncke-Stiftung Baden-Baden.

Im Juni 2013 nahm Robert Langbein mit der Philharmonie Baden-Baden unter Pavel Baleff das bis dahin unbekannte Concertino pour le Cor chromatique von Johann Christoph Schuncke (Genius) auf. In der Spielzeit 2013/2014 war Langbein Artist in Residenz der Philharmonie Baden-Baden. Daneben ist Robert Langbein solistisch zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester, dem  Kammerorchester Berlin, der Radiophilharmonie Hannover, dem Genfer Kammerorchester sowie dem Orchestre Symphonique de Québec.
 
Darüber hinaus ist Robert Langbein auch als Pädagoge tätig, nach einer Dozentur Zunächst unterrichtete Robert Langbein an der Universität der Künste und wechselte 2009 als Lehrbeauftragter an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, wo er im April 2013 zum Professor für Horn berufen wurde.  Außerdem ist er auf zahlreichen Blechbläserkursen (Sorbisches National Ensemble, DMM) und Meisterkursen (Pacific Music Festival, Sapporo) als Dozent tätig.