Sonderkonzert mit dem Capell-Virtuosen Frank Peter Zimmermann

Frank Peter Zimmermann Violine, Leitung
Serge Zimmermann Violine
Antoine Tamestit Viola

ヨハン・セバスティアン・バッハ

  • Doppelkonzert d-Moll (ursprünglich c-Moll) BWV 1060R
  • Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1055 A-Dur (bekannt als Cembalokonzert)
  • Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1056 g-Moll (bekannt als Cembalokonzert und in f-Moll)
  • Doppelkonzert d-Moll BWV 1043

ヴォルフガング・アマデウス・モーツァルト

  • ヴァイオリンとヴィオラのための協奏交響曲変ホ長調 KV 364

Musikalische Gespräche

Bach und Mozart gelten als Musterfälle vollkommener Schönheit. Dabei sei Bach fast wie Zen zu spielen – man müsse es einfach geschehen lassen, dann entfalte seine Musik die größte Wirkung, sagt Frank Peter Zimmermann, einer der führenden Interpreten des Barockmeisters und Capell-Virtuos der Saison 2018 / 2019. Bachs Konzerten steht Mozarts Sinfonia concertante gegenüber, in der die Hauptgattungen Symphonie und Solokonzert miteinander verbunden sind. Als großes Konzert (»Concertone«) hat Mozart das Werk aus dem Geist der instrumentalen Spieltradition geschrieben.

Voraussichtliche Konzertlänge: 105 Minuten inklusive Pause

  • 24.03.2019
    11:00 Uhr
    Semperoper
    チケット
    チケット価格:
    13.00 – 82.00 €

Frank Peter Zimmermann

Frank Peter Zimmermann ist einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit. Geboren 1965 in Duisburg, begann er als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers begann 1983 sein kontinuierlicher Aufstieg. Frank Peter Zimmermann gastiert bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten rund um den Globus. Mehrfach trat er auch mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden auf.

Sein Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart. Allein vier Violinkonzerte hat er in den vergangenen Jahren zur Uraufführung gebracht: 2015 das zweite Violinkonzert von Magnus Lindberg, 2009 »Juggler in Paradise« von Augusta Read, 2007 »The Lost Art of Letter Writing« von Brett Dean und 2003 »en sourdine« von Matthias

Pintscher. Neben seinen zahlreichen Orchesterengagements ist Frank Peter Zimmermann regelmäßig als Kammermusiker auf den bedeutenden Podien der Welt zu hören. Gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er das Trio Zimmermann.

Frank Peter Zimmermann erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter den Premio del Accademia Musicale Chigiana in Siena, den Rheinischen Kulturpreis, den Musikpreis der Stadt Duisburg, den Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Frank Peter Zimmermann spielt die Violine 1711 »Lady Inchiquin« von Antonio Stradivari, die ihm von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, »Kunst im Landesbesitz«, überlassen wird.

Serge Zimmermann

Serge Zimmermann bestritt bereits im Alter von neun Jahren sein Orchester-Debüt. Mit einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1839 spielte er schon bei dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Orquesta

Sinfònica de Barcelona, der Tschechischen Philharmonie, den Bamberger Symphonikern und anderen renommierten Orchestern.