1. Aufführungsabend

    • 30.09.2013 //20:00 Uhr //Semperoper
    Michail Jurowski Dirigent
    Igor Levit Klavier
    Tatjana Masurenko Viola
    Evelina Dobračeva Sopran
    Maxim Mikhailov Bass

    Arvo Pärt

    »Cantus in Memory of Benjamin Britten«

    Benjamin Britten

    »Lachrymae« für Viola und Streichorchester op. 48a

    »Young Apollo« für Klavier, Streichquartett und Streichorchester op. 16

    Dmitri Schostakowitsch

    Symphonie Nr. 14 g-Moll op. 135

    Michail Jurowski

    Bereits zum vierten Mal in Folge engagiert sich der russische Dirigent Michail Jurowski bei den Internationalen Schostakowitsch Tagen in Gohrisch, die von der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Jahr 2010 initiiert wurden und seitdem auch von ihr künstlerisch ausgerichtet werden. Jurowskis Familie stand in enger Beziehung zu Dmitri Schostakowitsch, Michail Jurowski selbst gilt bis heute als einer der authentischsten Interpreten von dessen Musik. Bereits als Student assistierte er Gennadi Roschdestwenski beim Großen Symphonieorchester des Staatlichen Rundfunks und Fernsehens in Moskau. Weitere Positionen verbanden ihn in der Folge u.a. mit der Semperoper Dresden, der Oper Leipzig sowie der Deutschen Oper Berlin. Wie schon im letzten Jahr übernimmt Jurowski neben dem Orchesterkonzert in Gohrisch auch die Leitung eines Aufführungsabends in der Dresdner Semperoper, mit Werken von Pärt, Britten und natürlich: Schostakowitsch.
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    Igor Levit

    Igor Levit beendete sein Studium an der Hochschule Hannover, wo er die höchste Punktzahl in der Geschichte des Instituts erreichte. Zu seinen Lehrern gehören Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Seit 2003 wird Igor Levit von der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie der Deutschen Stiftung Musikleben unterstützt. Regelmäßige Auftritte führen ihn zum Kissinger Sommer, wo ihm 2009 der »Luitpold Preis« für junge Künstler verliehen wurde. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Lisa Batiashvili, Gautier und Renaud Capuçon, Mischa Maisky und Maxim Vengerov. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie dem International Arthur Rubinstein Wettbewerb, dem International Maria Callas Grand Prix und der International Hamamtsu Piano Academy Competition.Alle Veranstaltungen mit Igor Levit

    Tatjana Masurenko

    Tatjana Masurenko ist »eine der größten und kreativsten Bratschistinnen unserer Zeit« – »Ihre Einspielung ist ein Erlebnis!« – »Technisch und musikalisch überragend!« Das sind nur einige der überschwänglichen Aussagen, mit denen die Fachpresse Tatjana Masurenko beschreibt, die aus einer Familie russischer Wissenschaftler und Jazz-Musiker stammt. Ihre ausdrucksvolle und ausgeprägt leidenschaftliche Spielweise sowie die eigenen, sehr persönlichen Klangfarben ihrer Viola geben ihr ein unverwechselbares Profil und zeichnen sie als eine der führenden Interpretinnen ihres Faches aus.Alle Veranstaltungen mit Tatjana Masurenko

    Evelina Dobračeva

    Evelina Dobračeva absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Norma Sharp, Snezana Brzakovic und Julia Varady. Ergänzend dazu besuchte sie Meisterklassen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff und Peter Konwitschny. 2005 sang sie unter der Leitung von Daniel Barenboim während eines Japan-Gastspiels die Partie der Donna Anna in Mozarts »Don Giovanni«. Ebenso arbeitete sie bereits mit Dirigenten wie Michail Jurowski, Rudolf Barschai und Robin Ticciati zusammen. Im Rahmen des 1. Aufführungsabends 2012 debütierte sie bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.Alle Veranstaltungen mit Evelina Dobračeva

    Maxim Mikhailov

    Als Kind einer traditionellen Opernfamilie in Moskau geboren, gewann Maxim Mikhailov 1987 den Glinka Gesangs-Wettbewerb und ist seitdem festes Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater. Seine internationale Laufbahn begann 1993 mit dem 1. Preis des Internationalen Belvedere-Wettbewerbs in Wien. Seither führten ihn Gastspiele zu den Osterfestspielen Salzburg und zu zahlreichen internationalen Opernhäusern, darunter die in London, Wien, Paris, Mailand, Berlin und New York. Beim 1. Aufführungsabend wirkt er nun erstmals mit der Sächsischen Staatskapelle zusammen. Außerdem kann man ihn bei den Internationalen Schostakowitsch Tagen in Gohrisch erleben.Alle Veranstaltungen mit Maxim Mikhailov