Konzert in der Frauenkirche

  • 15.02.2014 //20:00 Uhr //Frauenkirche Dresden
Krassimira Stoyanova Sopran
Marina Prudenskaya Mezzosopran
Charles Castronovo Tenor
Stephen Milling Bass
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Giuseppe Verdi

»Messa da Requiem«

Menschheitsbotschaften

Giuseppe Verdis »Messa da Requiem« steht am Anfang der langen Tradition der Dresdner Gedenkkonzerte. In diesem Jahr nimmt sich erstmals Christian Thielemann der Totenmesse des großen italienischen Musikdramatikers an – eine Komposition, die die Frage nach den letzten Dingen stellt, ohne die Verzweiflung angesichts des Todes abstreifen zu können.

Krassimira Stoyanova

Nach ihrem Debüt an der Nationaloper in Sofia entwickelte Krassimira Stoyanova, ausgestattet mit einem weitgefächerten Repertoire, eine rege Gastspieltätigkeit mit Auftritten an Opernhäusern und in Sälen wie der New Yorker Metropolitan Opera, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Royal Opera House in London, der Berliner Philharmonie und dem Festspielhaus Baden-Baden. 2010 trat sie unter Christian Thielemann im Gedenkkonzert der Staatskapelle Dresden in Beethovens »Missa solemnis« auf. Die Wiener Staatsoper verlieh der Sopranistin 2009 den Titel einer Kammersängerin. Alle Veranstaltungenmit Krassimira Stoyanova

Marina Prudenskaya

Marina Prudenskaya, Gewinnerin des ARD Wettbewerbs 2003, studierte in ihrer Heimatstadt St. Petersburg. Nach zwei Jahren am Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko Musiktheater in Moskau wurde sie an das Staatstheater Nürnberg engagiert, an dem sie sich viele Partien ihres Fachs einschließlich des barocken Repertoires erarbeitete. Über die Deutsche Oper Berlin führte ihr Weg 2007 an die Staatsoper Stuttgart. Daneben gastierte sie an den Bühnen in Hamburg, Mailand, Prag und Amsterdam, debütierte unter Christian Thielemann in Bayreuth und trat mit den großen Orchestern in Berlin, München, Bamberg und Tokyo auf. Alle Veranstaltungenmit Marina Prudenskaya

Charles Castronovo

Charles Castronovo wurde in New York City/USA geboren und debütierte an der Los Angeles Opera. Im Anschluss folgte ein Engagement im Young Artists Program der New Yorker Metropolitan Opera sowie erste internationale Gastverpflichtungen u.a. in Köln, Berlin und Wien. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (»Don Giovanni«), Alfredo (»La traviata«), Rodolfo (»La bohème«), Tamino (»Die Zauberflöte«), Belmonte (»Die Entführung aus dem Serail«), Nemorino (»L’elisir d’amore«), Il Duca di Mantova (»Rigoletto«) sowie die Titelpartie in Gounods Faust. Er trat an Häusern wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Opéra national de Paris, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie bei den Salzburger Festspielen auf. In den Gedenkkonzerten zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 debütiert er nun bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Alle Veranstaltungenmit Charles Castronovo

Stephen Milling

Stephen Milling erhielt seine Ausbildung an der Musikakademie seiner Heimatstadt Kopenhagen. Als Ensemblemitglied des Königlichen Dänischen Opernhauses baute er sich ein breites Repertoire auf, dessen Schwerpunkt vor allem die großen Basspartien Wagners wie z.B. Daland (»Der fliegende Holländer«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Hunding (»Die Walküre«), Fafner (»Siegfried«) und Gurnemanz (»Parsifal«) sind. Mit seinem Debüt an der Mailänder Scala begann seine internationale Karriere, die ihn u.a. an die Opernhäuser in New York, Berlin, Wien und London sowie zu den Festspielen in Baden-Baden und Salzburg führte. Alle Veranstaltungenmit Stephen Milling

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde 1817 von Friedrich August dem Gerechten gegründet. Dies war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der als neu engagierter Hofkapellmeister den Auftrag erhalten hatte, neben der italienischen Oper in Dresden auch ein deutsches »Opern-Departement« aufzubauen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folgezeit entwickelte sich der Chor dank hervorragender Persönlichkeiten wie Johann Miksch, Karl Maria Pembaur, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer zu einem Ensemble, das bis heute für klangliche Noblesse, künstlerische Homogenität und kultivierten Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte steht. Von 2009 bis 2014 war Pablo Assante Chordirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden. Alle Veranstaltungenmit Sächsischer Staatsopernchor Dresden