Konzert in der Gläsernen Manufaktur

  • 06.12.2013 //21:00 Uhr //Gläserne Manufaktur
Donald Runnicles Dirigent
Radu Lupu Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert A-Dur KV 488

Benjamin Britten

Suite on English Folk Tunes op. 90 »A time there was …«

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert B-Dur KV 595

Mozart in der Manufaktur

Zwei großartige Klavierkonzerte des Wiener Klassikers Mozart führen den Capell-Virtuosen Radu Lupu mit der Staatskapelle zu einem Sonderkonzert in die Gläserne Manufaktur von Volkswagen. Ergänzt wird das Programm, dessen Leitung bei Donald Runnicles liegt, durch Musik aus der Feder eines – neben Richard Wagner – weiteren großen Komponisten – Jubilars des Jahres 2013: Die Rede ist von Benjamin Britten, der seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Donald Runnicles

Donald Runnicles ist seit der Saison 2009/2010 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Zugleich ist er Chefdirigent des BBC Scottish Symphony Orchestra. Seit 2005 leitet er außerdem das Grand Teton Music Festival und ist Principal Guest Conductor des Atlanta Symphony Orchestra. Sein USA-Debüt geriet zur Sensation, als er 1988 kurzfristig eine »Lulu«-Produktion an der MET in New York übernahm. Zwei Jahre später leitete er den »Ring des Nibelungen« an der San Francisco Opera, was zu seiner Berufung zum dortigen Music Director führte. Diese Position bekleidete er in den Jahren 1992 bis 2009, in denen er mehr als 60 Produktionen dirigierte. Donald Runnicles ist regelmäßiger Gast an international führenden Opernhäusern und gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten sowohl des symphonischen als auch des Opernrepertoires. Alle Veranstaltungenmit Donald Runnicles

Radu Lupu

Radu Lupu ist einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit und in der Saison 2013/2014 Capell-Virtuos der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Der 1945 in Rumänien geborene Ausnahmemusiker erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und absolvierte sein Studium in Bukarest sowie am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, an dem er zu den Schülern des legendären Heinrich Neuhaus zählte. Bereits als Zwölfjähriger bestritt er sein erstes öffentliches Konzert mit einem Programm aus eigenen Kompositionen. Radu Lupu errang erste Preise bei drei der international bedeutendsten Klavierwettbewerbe: 1966 beim Van-Cliburn-, 1967 beim George-Enescu- und 1969 beim Leeds-Wettbewerb. Seitdem ist er regelmäßiger Gast bei so renommierten Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, allen Londoner Orchestern, den Wiener und den Berliner Philharmonikern, mit denen er unter Herbert von Karajan 1978 bei den Salzburger Festspielen debütierte. Auch in den USA ist Radu Lupu seit seinen ersten Konzerten mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Carlo Maria Giulini und mit dem Cleveland Orchestra unter Daniel Barenboim im Jahr 1972 ein viel gefragter Solist. Radu Lupu wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Premio Internazionale Arturo Benedetti Michelangeli (2006) sowie der Abbiati-Preis der italienischen Kritikervereinigung (1989 und 2006). Als Capell-Virtuos der Staatskapelle wird Lupu u.a. gemeinsam mit Christian Thielemann in der Semperoper und auf Tournee zu erleben sein, außerdem darf sich das Publikum auf eines seiner seltenen Klavier-Rezitals freuen.

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