5. Symphoniekonzert

  • 01.02.2014 //19:00 Uhr //Semperoper
  • 02.02.2014 //11:00 Uhr //Semperoper
  • 03.02.2014 //20:00 Uhr //Semperoper
David Robertson Dirigent
Valentina Lisitsa Klavier

Wolfgang Rihm

»Verwandlung 5«, Musik für Orchester (2013), Deutsche Erstaufführung

Sergej Rachmaninow

Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43

Sergej Prokofjew

Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Sendetermin: 4. Februar 2014 ab 20 Uhr bei MDR Figaro, MDR Klassik und Deutschlandradio Kultur

Sehen Sie hier einen kurzen Clip aus einer Studioproduktion der "Paganini-Rhapsodie" von Rachmaninow mit Valentina Lisitsa. Begleitet wurde sie hierbei vom London Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Francis.

David Robertson

Für seine besondere Fähigkeit, Passion und Intellekt miteinander zu vereinen, wird David Robertson weltweit als herausragender Dirigent des klassischen wie auch zeitgenössischen Repertoires geschätzt und bewundert. Geboren im kalifornischen Santa Monica, absolvierte er seine musikalische Ausbildung an der Royal Academy of Music in London, wo er zunächst Horn und Komposition studierte, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Zu wichtigen Stationen seiner Karriere zählen die Chefpositionen beim Ensemble Intercontemporain in Paris (1992-2000) sowie beim Orchestre National de Lyon, wo er gleichzeitig Künstlerischer Leiter des Auditoriums war (2000-2004). Seit 2004 leitet Robertson als Music Director das Saint Louis Symphony Orchestra, 2005 wurde er zum Principal Guest Conductor des Londoner BBC Symphony Orchestra ernannt. David Robertson gastiert regelmäßig bei den Orchestern von New York, Chicago, Cleveland und San Francisco, außerdem beim Concertgebouworkest Amsterdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern sowie beim Israel Philharmonic Orchestra. Mit über 45 Opern im Repertoire ist er zugleich gern gesehener Gast an der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, den Staatsopern in Hamburg und München sowie am Pariser Théâtre du Châtelet. Robertsons Diskographie ist umfangreich und umfasst u.a. Aufnahmen mit Werken von Adams, Scrjabin, Szymanowski, Bartók, Boulez, Carter, Dusapin, Ginastera, Reich und Silvestrov. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden ihm zuteil, darunter die Ernennung zum »Dirigenten des Jahres« durch Musical America (2000) sowie der »Morton Gould Award for Innovative Programming«» für die Saison 2005/2006. Die Sächsische Staatskapelle dirigierte David Robertson zuletzt im Juni 2010 mit Werken von Rebecca Saunders, Alban Berg und Jean Sibelius. Alle Veranstaltungenmit David Robertson

Valentina Lisitsa

Valentina Lisitsa ist nicht nur der erste »YouTube-Star« der klassischen Musik, sondern vor allem die erste klassische Künstlerin, der es gelang, ihren Internet-Erfolg in eine weltweite Konzertkarriere auf den bedeutenden Podien in Europa, den USA, Südamerika und Asien zu überführen.

Die gebürtige Ukrainerin wurde in ihrer Heimatstadt Kiew zunächst an der Lysenko Musikschule für hochbegabte Kinder und später am Musikkonservatorium ausgebildet. Doch Valentina Lisitsa blickte stets über den Tellerrand der Musikwelt, zeitweilig träumte sie sogar von einer Karriere als Profi-Schachspielerin.

1992 emigrierte sie in die USA, wo sie auch als Klavierduo-Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann den Karriere-Start versuchte. Mehrere Gewinne bei Wettbewerben und daraus resultierende Konzertverpflichtungen markierten die Anfänge ihrer Laufbahn. 2007 stellte sie ihr erstes Video auf die Internet-Plattform YouTube, eine Aufnahme der Etüde op. 39 Nr. 6 von Sergej Rachmaninow. Schnell erhöhten sich die Klickzahlen, weitere Videos folgten. Der Grundstein einer in der klassischen Musik beispiellosen Karriere in einem sozialen Netzwerk war gesetzt. Heute verzeichnet ihr YouTube-Channel über 62 Millionen Klicks und fast 120.000 Abonnenten.

Ein spektakuläres Rezital in der Londoner Royal Albert Hall vor 8.000 Zuhörern im Juni 2012 bedeutete endgültig den internationalen Durchbruch. Das Publikum konnte im Vorfeld online über das Programm des Abends abstimmen - ein Weg, die Zuhörer am Konzertereignis zu beteiligen, der zu einer Art Markenzeichen für Valentina Lisitsa geworden ist.

Konzerte mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Yannick Nézet-Séguin, Jukka-Pekka Saraste und Manfred Honneck und den Orchestern von Chicago Orchestra und San Francisco, dem WDR Sinfonieorchester Köln sowie dem Seoul Philharmonic zeigen aber auch, dass sie sich längst einen festen Platz jenseit von YouTube auf dem Klassik-Markt erobert hat. Mit der »Paganini-Rhapsodie« von Sergej Rachmaninow debütiert sie nun Anfang Februar in Konzerten der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

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