8. Symphoniekonzert

  • 30.03.2014 //11:00 Uhr //Semperoper
  • 31.03.2014 //20:00 Uhr //Semperoper
  • 01.04.2014 //20:00 Uhr //Semperoper
Christoph Eschenbach Dirigent
Gautier Capuçon Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart

Ouvertüre zu »Don Giovanni« KV 527 mit Konzertschluss von Ferruccio Busoni

Richard Strauss

»Don Quixote« op. 35

Wolfgang Rihm

»Verwandlung II«, Musik für Orchester (2005)

Richard Strauss

»Don Juan« op. 20

Musikalische Verwandlungen

In seinen Werken erhebt Capell-Compositeur Wolfgang Rihm die stete Verwandlung musikalischer Ideen zum kompositorischen Prinzip. In einer anderen Art musikalischer Metamorphose legten Mozart und Strauss in ihrer Musik ganz unterschiedliche Facetten des wohl berühmtesten Frauenhelden der Literaturgeschichte frei. Den Kontrast zum Don Juan liefert der realitätsentrückte Don Quixote, für den nicht nur in Strauss’ augenzwinkender Deutung die geliebte Dulcinea ein unerreichbarer Wunschtraum bleibt …

Sendetermin: 1. April 2014 ab 20 Uhr live bei MDR Figaro

Christoph Eschenbach

Christoph Eschenbach zählt zu den wenigen Künstlern weltweit, denen es gelungen ist, sich als Pianist und als Dirigent auf internationalem Parkett zu behaupten. Dies stellt er in der aktuellen Spielzeit einmal mehr unter Beweis, wenn er als Dirigent, aber auch auf dem Kammermusikpodium am Klavier in Dresden und bei den Osterfestspielen in Salzburg zu erleben ist. Nach Chefpositionen u.a. beim NDR Sinfonieorchester, dem Orchestre de Paris und dem Philadelphia Orchestra prägt Eschenbach seit Herbst 2010 als Music Director des National Symphony Orchestra und des John F. Kennedy Center in Washington ganz maßgeblich das nordamerikanische Musikleben. Daneben widmet er sich intensiv dem musikalischen Nachwuchs. So ist er bis heute Principal Conductor der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals und hat die Laufbahn von Musikern wie Lang Lang und David Aaron Carpenter entscheidend gefördert.Alle Veranstaltungen mit Christoph Eschenbach

Gautier Capuçon

Gautier Capuçon hat sich längst als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert und sorgt regelmäßig mit seinen Aufnahmen und Konzerten für Aufsehen. 1981 in Chambéry geboren, begann Capuçon im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Er studierte am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Philippe Muller und Annie Cochet-Zakine und anschließend in der Meisterklasse von Heinrich Schiff in Wien. Als Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der Internationale André Navarra Preis, wurde Capuçon 2001 bei den Victoires de la Musique als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet. 2004 wurde ihm zudem der Borletti-Buitoni Trust Award verliehen. Auch mit mehreren ECHO Klassik-Preisen wurde er bedacht. Neben seinen Auftritten als Solist ist er auch immer wieder als leidenschaftlicher Kammermusiker mit Partnern wie Martha Argerich und Daniel Barenboim sowie mit seinem Bruder Renaud zu hören.Alle Veranstaltungen mit Gautier Capuçon