Gastkonzert in Frankfurt

  • 06.03.2014 //20:00 Uhr //Alte Oper
Christian Thielemann Dirigent
Radu Lupu Klavier

Franz Liszt

»Orpheus«, Symphonische Dichtung Nr. 4

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Richard Strauss

»Ein Heldenleben« op. 40

Christian Thielemann

  
ChefdirigentSeit Beginn der Spielzeit 2012/2013 leitet Christian Thielemann als Chefdirigent die Sächsische Staatskapelle Dresden. Nach seinen umjubelten Antrittskonzerten befand die F.A.Z., dass er die Staatskapelle auf die »Höhe ihres ruhmreichen Wunderharfenklanges « geführt habe.

Seine berufliche Laufbahn begann Thielemann 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Nach Stationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover trat er 1985 das Amt des Ersten Kapellmeisters an der Düsseldorfer Rheinoper an, ehe er 1988 jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg wurde. 1997 kehrte er in derselben Position für sieben Jahre an die Deutsche Oper Berlin zurück, von 2004 bis 2011 wirkte er als GMD der Münchner Philharmoniker.

Seine Interpretationen des deutsch-romantischen Opern- und Konzertrepertoires gelten weltweit als exemplarisch. Seit seinem Bayreuth-Debüt im Jahr 2000 hat er die Festspiele alljährlich durch Maßstab setzende Dirigate geprägt. Für die von ihm geleitete Strauss’sche »Frau ohne Schatten« bei den Salzburger Festspielen 2011 wurde er von der »Opernwelt« zum »Dirigenten des Jahres« gewählt. Sein Brahms-Zyklus mit der Staatskapelle erscheint auf CD und DVD, mit den Wiener Philharmonikern nahm er alle Beethoven-Symphonien auf.

Seit 2013 ist Christian Thielemann künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg. Er ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London, zudem wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien) verliehen.Alle Veranstaltungen mit Christian Thielemann

Radu Lupu

Radu Lupu ist einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit und in der Saison 2013/2014 Capell-Virtuos der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Der 1945 in Rumänien geborene Ausnahmemusiker erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und absolvierte sein Studium in Bukarest sowie am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, an dem er zu den Schülern des legendären Heinrich Neuhaus zählte. Bereits als Zwölfjähriger bestritt er sein erstes öffentliches Konzert mit einem Programm aus eigenen Kompositionen. Radu Lupu errang erste Preise bei drei der international bedeutendsten Klavierwettbewerbe: 1966 beim Van-Cliburn-, 1967 beim George-Enescu- und 1969 beim Leeds-Wettbewerb. Seitdem ist er regelmäßiger Gast bei so renommierten Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, allen Londoner Orchestern, den Wiener und den Berliner Philharmonikern, mit denen er unter Herbert von Karajan 1978 bei den Salzburger Festspielen debütierte. Auch in den USA ist Radu Lupu seit seinen ersten Konzerten mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Carlo Maria Giulini und mit dem Cleveland Orchestra unter Daniel Barenboim im Jahr 1972 ein viel gefragter Solist. Radu Lupu wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Premio Internazionale Arturo Benedetti Michelangeli (2006) sowie der Abbiati-Preis der italienischen Kritikervereinigung (1989 und 2006). Als Capell-Virtuos der Staatskapelle wird Lupu u.a. gemeinsam mit Christian Thielemann in der Semperoper und auf Tournee zu erleben sein, außerdem darf sich das Publikum auf eines seiner seltenen Klavier-Rezitals freuen.

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