Daniil Trifonov

Geboren 1991 in Nischni Nowgorod, ist Daniil Trifonov einer der leuchtendsten Namen der jungen Pianistengeneration. Der Ruf, den er seinen herausragenden Darbietungen, seinem musikalischen Einfühlungsvermögen und seiner Ausdruckskraft verdankt, übersteigt schon jetzt bei weitem das Aufsehen, das er mit seinen Erfolgen beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau, dem Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv sowie dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb errang. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren seine Debüts bei den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, beim

Israel Philharmonic sowie den Orchestern von Los Angeles, Philadelphia und New York. Auch mit der Staatskapelle Dresden hat er bereits in München und Mailand erfolgreich konzertiert. Darüber hinaus widmet sich Trifonov intensiv der Kammermusik und arbeitet mit Kollegen wie Leonidas Kavakos, Renaud und Gautier Capuçon sowie Gidon Kremer zusammen. Seine musikalische Ausbildung begann Daniil Trifonov im Alter von fünf Jahren. Er besuchte u. a. das legendäre Moskauer Gnessin-Institut und studierte von 2006 bis 2009 auch Komposition. Seitdem schreibt er Klavier-, Kammer- und Orchesterwerke. Seit 2009 studiert er am Cleveland Institute of Music in der Klasse von Sergei Babayan. Daniil Trifonov ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Seine erste Aufnahme für das Label wurde unter dem Titel »The Carnegie Recital« veröffentlicht und für einen »Grammy« nominiert. Im Rahmen seiner Residenz bei der Sächsischen Staatskapelle wird er mit Klavierkonzerten von Mozart und Ravel, einem Klavierrezital sowie als Kammermusiker bei den Osterfestspielen Salzburg zu erleben sein.

Konzerte mit Daniil Trifonov