1. Aufführungsabend

Rafael Payare Dirigent
Helmut Fuchs Trompete
Sabine Kittel Flöte
Céline Moinet Oboe
Holger Grohs Violine

    György Ligeti

    • »Ramifications« für Streichorchester

    Johann Sebastian Bach

    • Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047

    Ludwig van Beethoven

    • Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21

    Voraussichtliche Konzertlänge inkl. Pause: 80 min.

    • 30.11.2017
      20:00 Uhr
      Semperoper
      Ausverkauft

    Rafael Payare

    Rafael Payare wurde 1980 geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung beim venezuelanischen El Sistema. 2004 begann er sein Dirigierstudium bei José Antonio Abreu. Er arbeitete 2012 als Assistent Claudio Abbados mit dem Simón Bolívar Orchestra und wurde von Daniel Barenboim eingeladen, ihm beim »Siegfried« an der Berliner Staatsoper zu assistieren. 

    Im Mai 2012 gewann er den ersten Preis des internationalen Malko-Dirigierwettbewerbs und wurde daraufhin von seinem Mentor Lorin Maazel persönlich als Gastdirigent zu dessen Castelton Festival eingeladen, wo er 2015 als Nachfolger Lorin Maazels zum Principal Conductor ernannt wurde. 

    Seit September 2014 ist Rafael Payare Chefdirigent des Ulster Orchestra (Nordirland). 
     

    Als einer der begehrtesten Nachwuchs-Dirigenten weltweit debütierte Rafael Payare bereits bei den Wiener und den Münchner Philharmonikern, dem London und dem Chicago Symphony Orchestra sowie den Philharmonic Orchestras von Rotterdam, Los Angeles, Seoul, Oslo, Götheborg und Royal Stockholm. Weitere Einladungen erfolgten vom City of Birmingham Symphony, dem Philharmonia Orchestra London, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem HR-Sinfonieorchester, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem NHK Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern sowie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Mit dem 1. Auführungsabend gibt er sein Debüt bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

    Helmut Fuchs

    Solotrompeter

    Helmut Fuchs, geboren 1984 in Oberndorf bei Salzburg, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Trompetenunterricht im Musikschulwerk Salzburg bei Martin Mühlfellner. 2001 wechselte er zu Igor Oder, von dem er auch während seiner Zeit bei der Militärmusik in Salzburg (2003 - 2004) unterrichtet wurde.2004 begann er ein Trompetenstudium, zunächst an der Universität Mozarteum Salzburg bei Gottfried Menth. 2005 wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu Josef Pomberger. Neben seiner Konzertfachausbildung studierte er auch Instrumentalpädagogik Trompete. Beide Studien schloss er 2009 bzw. 2012 mit Auszeichnung ab.

    Bereits seit Beginn seines Studiums, bis in die jüngste Gegenwart hinein, substituiert er in den renommiertesten Orchestern Österreichs (u. a. im Orchester der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Philharmonikern, beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, bei den Wiener Symphonikern, beim Brucknerorchester Linz sowie beim Mozarteumorchester Salzburg).

    Im Jahr 2014 wurde er als Trompeter an der Opéra de Nice verpflichtet, seit dem Jahr 2016 ist Helmut Fuchs Solotrompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

    Sabine Kittel

    Soloflötistin

    Im Alter von zehn Jahren erhielt Sabine Kittel ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule in Erfurt. Von 1985 bis 1991 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Johannes Walter, von 1991 bis 1994 absolvierte sie ein Meisterklassenstudium bei Paul Meisen an der Hochschule für Musik in München. Darüber hinaus ergänzte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Aurèle Nicolet.

    Sabine Kittel ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. 1991 gewann sie den 1. Preis beim Carl Maria von Weber-Wettbewerb in München, 1994 den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Budapest und 1995 ebenfalls einen 2. Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München sowie den Brüder-Busch-Preis.

    Bevor Sabine Kittel zur Staatskapelle Dresden kam, war sie in der Zeit von 1992 bis 2000 Soloflötistin der Dresdner Philharmonie. Seit August 2000 musiziert sie in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2008 gründete sie das Ensemble Bento, darüber hinaus konzertiert sie als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen in mehreren europäischen Ländern und in Japan.

    Céline Moinet

    Solooboistin

    Céline Moinet, 1984 in Lille/Nordfrankreich geboren, studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris in den Klassen von David Walter und Maurice Bourgue Oboe und Kammermusik. 2006 schloss sie ihr Studium mit den höchsten Auszeichnungen ab. Später ergänzte sie ihre Ausbildung durch das Studium der Barockoboe bei Marcel Ponseele und Xenia Löffler.

    Seit 2008 ist Céline Moinet Solooboistin in der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Ihre Karriere begann sie als Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Claudio Abbado. Daraufhin erhielt sie Engagements bei führenden Orchestern Deutschlands, darunter das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester Hamburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und viele andere. Kaum 22 Jahre alt, wurde sie 2006 Solooboistin im Orchester des Nationaltheaters Mannheim, seit Juni 2008 schließlich bekleidet sie die gleiche Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Darüber hinaus wird sie regelmäßig vom Chamber Orchestra of Europe und London Symphony Orchestra eingeladen.

    Céline Moinet ist als Solistin und Kammermusikerin in aller Welt zu Gast. Mit renommierten Symphonieorchestern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Prager Philharmonikern, dem Pacific Music Festival Orchestra sowie dem New Japan Philharmonic und Kyoto Symphony Orchestra spielt sie die berühmten Oboenkonzerte.

    Zudem unternimmt sie regelmäßig Tourneen mit Kammerorchestern wie den Dresdner Kapellsolisten und dem Kammerorchester Basel. Im Herbst 2011 unternahm sie mit den Wiener Philharmonikern eine große Konzertreise nach Asien und Australien, im März 2013 eine mehrwöchige Solo-Tournee nach Japan. Auf Einladung von Fabio Luisi gab sie wiederholt Meisterkurse und Solokonzerte beim Pacific Music Festival in Sapporo (Japan). Zusammen mit dem Pianisten Christoph Eschenbach wird sie bei den Osterfestspielen Salzburg 2014 gastieren.

    Im Sommer 2013 übernahm Céline Moinet eine Professur für Oboe an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

    Céline Moinet spielt eine Oboe und ein Englisch Horn der Firma Marigaux, Paris.

    2012 ist ihre erste Solo-CD bei dem renommierten Plattenlabel harmonia mundi erschienen. Im Winter 2013 wird ihre neue CD mit der Harfenistin Sarah Christ veröffentlicht.

    Holger Grohs

    Konzertmeister

    Holger Grohs wurde 1972 in Erlangen geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren.

    Sein Musikstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Walter Forchert, später an der Musikhochschule Würzburg bei Herwig Zack, wo er sein Meisterklassendiplom erhielt. Einen wesentlichen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatte Franco Gulli, bei dem Holger Grohs zwei Jahre an der Indiana University in Bloomington in den USA studierte.

    Weitere Anregungen holte Holger Grohs sich bei zahlreichen Meisterkursen und Festivals, wie z.B. als Stipendiat der »Carl Flesch Akademie« in Baden-Baden bei Saschko Gawriloff, bei der »Accademia Musicale Chigiana« in Sienna oder dem Pacific Music Festival in Sapporo.

    Seit 2001 musiziert Holger Grohs in den Reihen der Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden, 2013 wurde er Stellv. Konzertmeister der 2. Violinen, im Dezember 2015 wurde er zum Konzertmeister der 2. Violinen ernannt.