4. Aufführungsabend

Giedrė Šlekytė Dirigentin
Tibor Gyenge Violine

Jukka Linkola

  • »Winds« für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Violinkonzert D-Dur KV 218

Georges Bizet

  • Symphonie Nr. 1 C-Dur

Bizets frühe Symphonie

Mit »Winds« von Jukka Linkola bringt die litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė nordische Musik für ihr Kapelldebüt nach Dresden. Tibor Gyenge, seit 2016 stellvertretender 1. Konzertmeister der Staatskapelle, wird Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert in D-Dur KV 218 interpretieren, bevor Georges Bizets frühe Symphonie in C-Dur erklingt. Die beeindruckende Arbeit des damals Siebzehnjährigen zeugt hinsichtlich Erfindungsreichtum, Formgefühl und Orchesterbehandlung von der großen Begabung des späteren Opernkomponisten.

  • 01.07.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    11.00 – 17.00 €

Giedrė Šlekytė

Giedrė Šlekytė wurde 1989 in Vilnius/Litauen geboren und besuchte das Nationalen Mikalojus Konstantinas Čiurlionis Kunstgymnasium. An der Kunstuniversität Graz, der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« und der Hochschule der Künste in Zürich studierte sie das Dirigieren. Des weiteren nahm sie an Meisterkursen u. a. bei Bernard Haitink, Ricardo Muti und Nicolás Pasquet teil. Als Gastdirigentin war sie z. Bsp. bei dem Royal Stockholm Philharmonic, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem RTV Slovenia Symphonie Orchester, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem MDR Leipzig, den Göteborger Symphonikern, der Duisburger Philharmonie, dem Tiroler Sinfonieorchester Innsbruck, den Münchner Symphonikern, dem Norrlands Opera Symphony Orchestra, dem St. Christopher Chamber Orchestra Litauen, den Bochumer Symphonikern, am Theater Basel (»Die Zauberflöte«), dem Staatsorchester und der Oper Mainz (»Perelà«). Ab 2016/17 wurde sie zur 1. Kapellmeisterin am Stadttheater Klagenfurt

ernannt, wo sie u. a. »Die Entführung aus dem Serail«, »La Traviata« und »Don Giovanni« aufführte. 2013 erhielt Giedrė Šlekytė den 2. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb Solon Michaelides in Zypern und den 2. Preis beim MDR Auswahldirigieren der Mitteldeutschen Hochschulen. 2015 nominierte man sie für den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele. Im selben Jahr wurde sie als Preisträgerin des Internationalen Malko-Dirigentenwettbewerbs bekannt gegeben.

Als Gastdirigentin erhielt Giedrė Šlekytė Einladungen vom St. Christopher Chamber Orchestra in Litauen, Chuncheon Philharmonic Orchestra in Südkorea, Orchester der Komischen Oper Berlin, Sinfonieorchester Innsbruck, Stiftskonzerte Oberösterreich, Musik­kollegium Winterthur, Göttinger Sinfonieorchester, Münchner Symphoniker, Theater Basel (»Die Zauberflöte«), Oper Leipzig (»Hänsel und Gretel«), Staatsorchester sowie Oper Mainz (»Perelà«) und Staatstheater 

Tibor Gyenge

Stellv. 1. Konzertmeister

Tibor Gyenge wurde 1989 in Sibiu (Hermannstadt) Rumänien in eine ungarisch-rumänische Musikerfamilie geboren und erhielt den ersten Violinunterricht von seinem Vater.  

Anschließend besuchte Tibor Gyenge die Béla Bartók Musikschule und das Musikgymnasium in Szombathely, bevor er zur Kunstuniversität Graz wechselte, um bei Prof. Silvia Marcovici zu studieren.  2012 schloss er das Bachelorstudium an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung ab. 2014 bis 2016 absolvierte Tibor Gyenge bei Prof. Daniel Gaede an der Hochschule für Musik Nürnberg sein Masterstudium. Während diesen Jahren hatte er auch dort einen Lehrauftrag inne.

Zahlreiche Meisterkurse bei Musikern wie Zakhar Bron, Leonidas Kavakos, Daniel Stabrawa, György Pauk, Itzhak Rashkovsky, Krzysztof Wegrzyn, Ulf Hoelscher und Kristóf Baráti bereicherten seine Studienzeit.

 

Ebenso waren kammermusikalische Impulse von Bedeutung, unter anderem der Kontakt mit Mitgliedern der Fauré, Manderling, Lindsay und Carmina Quartette, wie auch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Rudolf Leopold, István Várdai, Claudio Martinez-Mehner, Christian Euler, Ivan Monighetti und Soloinstrumentalisten der Wiener und Berliner Philharmoniker.

Als Solist trat Tibor Gyenge bereits mit dem Ungarischen Kammerorchester, der Camerata Pro Musica, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Savaria Symphony Orchestra und der Staatlichen Philharmonie Satu-Mare „Dinu Lipatti“ auf.

Nach einem Jahresvertrag beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war er als 1. koord. Konzertmeister an der Staatsphilharmonie in Nürnberg engagiert.

Seit 2016 ist Tibor Gyenge Stellvertretender 1. Konzertmeister der 1. Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden.