8. Kammerabend

Valda Wilson Sopran
Astrid von Brück Harfe
Aleisha Verner Violoncello
Friedwart Christian Dittmann Violoncello
Matthias Wilde Violoncello
Titus Maack Violoncello
Dresdner Oktett
Matthias Wollong Violine
Jörg Faßmann Violine
Sebastian Herberg Viola
Norbert Anger Violoncello
Andreas Wylezol Kontrabass
Wolfram Große Klarinette
Joachim Hans Fagott
Robert Langbein Horn

    Lex van Delden

    • »Musica Notturna a Cinque« für vier Violoncelli und Harfe op. 90

    Gustav Mahler

    • Lieder nach Texten von Friedrich Rückert für Sopran und Harfe

    Hans Werner Henze

    • »Being Beauteous«, Kantate auf das gleichnamige Gedicht aus »Les Illuminations« von Arthur Rimbaud für Koloratursopran, Harfe und vier Violoncelli in einem Satz (1963)

    Jörg Widmann

    • Oktett für Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

    Jean Françaix

    • Oktett für Klarinette, Fagott, Horn, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass
    • 01.05.2017
      20:00 Uhr
      Semperoper
      Ausverkauft

    Valda Wilson

    In Sydney geboren, studierte Valda Wilson zunächst an der University of Sydney, dann am Sydney Conservatorium of Music, worauf ein Engagement am Londoner National Opera Studio folgte. Sie war Finalistin verschiedener Wettbewerbe, wie dem Concours de Genève 2009 oder der Operalia 2009 und erhielt Stipendien von Stiftungen wie der Australian Music Foundation, Opera Foundation Australia, Opus 50, Joan Sutherland Society und

    Opera and Arts Support Group. Nach Engagements an nationalen und internationalen Häusern gehört sie seit der Spielzeit 2010/11 dem Jungen Ensemble der Semperoper an und interpretiert hier Partien wie Inez in »Il trovatore«, Prinzessin in »Der gestiefelter Kater« und Jenny Hildebrand in »Street Scene«.

    Astrid von Brück

    Soloharfenistin

    In einer Musikerfamilie in Berlin aufgewachsen, erhielt Astrid von Brück im Alter von sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. Sie besuchte zunächst die Spezialschule - später dann die Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und absolvierte ihr Studium in den Fächern Harfe (bei Siegfried Weinberger) und Klavier. Im Alter von nur 23 Jahren wurde sie Soloharfenistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden, wo sie seitdem tätig ist. Neben ihrem Engagement in Dresden absolvierte sie die Meisterklasse an der Musikhochschule in München bei Helga Storck und einen mehrmonatigen Studienaufenthalt bei Susann Mc Donald in Bloomington/Indiana.
     

    Astrid von Brück ist Preisträgerin der Internationalen Wettbewerbe Louise Charpentier Paris 1988 und Soka/Japan 1995. Sie tritt als Solistin und Kammermusikerin u.a. beim Moritzburg Festival auf und unterrichtet an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden.

    Einspielungen liegen beim Label New Classical Adventure, NCA (Meisterwerke für Harfe) und Sächsische Tonträger/Deutsche Schallplatten (Musik für Oboe und Harfe) vor.

    Friedwart Christian Dittmann

    Solocellist

    Geboren in Zwickau, erhielt Friedwart Christian Dittmann im Alter von neun Jahren an der Musikschule Dresden seinen ersten Violoncellounterricht. Er studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und nahm an internationalen Wettbewerben und Seminaren teil.

    Das erste Engagement als Solocellist erhielt er 1984 am Theater Bautzen. Seit 1985 ist er Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden, seit 1989 auf der Position des Solocellisten. Außerdem ist er Mitglied des Kammerorchesters Virtuosi Saxoniae.

    Im Jahr 2001 wurde ihm der Fritz-Busch-Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper verliehen. Neben dem Dienst in der Staatskapelle Dresden unterrichtet er auch in den Fächern Violoncello und Kammermusik an der Dresdner Musikhochschule Carl Maria von Weber. Des Weiteren ist er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.

    Matthias Wollong

    1. Konzertmeister

    Matthias Wollong, 1968 in Berlin geboren, begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen. Nach einer Ausbildung in der Meisterklasse von Werner Scholz ging er von 1987 bis 1989 in die Schweiz, um bei dem legendären Geiger und Pädagogen Tibor Varga zu studieren. Während dieser Zeit trat er in der Bundesrepublik, in Frankreich und in der Schweiz als Solist auf. Mit dem Sieg des nach seinem Lehrer benannten Violinwettbewerbs beendete er seine dortige Studienzeit. Zahlreiche weitere Preise, z.B. der Hauptpreis beim Violinwettbewerb »Joseph Joachim« in Österreich schlossen sich an.

    Als Solist arbeitet er regelmäßig mit bedeutenden Dirigenten wie Adam Fischer, Rafael Frühbeck de Burgos, Marek Janowski und Sir Colin Davis und Orchestern wie dem ORF-Symphonie-Orchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Staatskapelle Dresden, den Berliner Symphonikern und der Staatskapelle Weimar zusammen.

    Seit 1999 ist Matthias Wollong 1. Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle, nachdem er von 1991 bis 1999 die gleiche Position beim Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin bekleidete. Während der Sommermonate musiziert er als 1. Konzertmeister im Orchester der Bayreuther Festspiele. Bereits in jungen Jahren war er Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.
     

    In den letzten Jahren widmet sich Matthias Wollong verstärkt der Kammermusik. So musiziert er regelmäßig mit Künstlern wie dem Leipziger Streichquartett, Pascal Rogé, Vladimir Stoupel, Michael Sanderling und ist darüber hinaus Mitglied im Trio Ex Aequo sowie im Solistenensemble Berlin.

    Als Dirigent leitete er das Deutsche Kammerorchester, die Thüringen Philharmonie und gastierte beim Cairo Symphony Orchestra.

    Seit 2003 verbindet ihn eine ständige Zusammenarbeit als Dirigent und Solist mit dem European Union Chamber Orchestra, mit dem er in Europa, Fernost und beiden Amerikas Tourneen unternimmt.

    Matthias Wollong hat zahlreiche und viel beachtete CDs eingespielt, wie bspw. das Gesamtwerk für Violine von Othmar Schoeck und Wilhelm Furtwängler (CPO) und die Violinkonzerte von Ernest Bloch und Alfredo Casella mit Vladimir Jurowski für Capriccio. Neu erschienen sind soeben die Klaviertrios von Johannes Brahms bei Genuin. 2008 erhielt er für die Aufnahme von Kammermusik Erich Wolfgang Korngolds einen »ECHO Klassik«.

    Matthias Wollong hat eine Professur an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, wo er auch lebt. Er spielt auf einer Violine von Andreas Guarneri aus dem Jahre 1676.
     

    Jörg Faßmann

    Stellv. 1. Konzertmeister

    Jörg Faßmann, 1966 in Dessau geboren, erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht. Mit neun Jahren debütierte er als Solist mit Orchester. Sein Violinstudium absolvierte er von 1983 bis 1989 an den Hochschulen für Musik in Leipzig in der Meisterklasse von Gustav Schmahl und Klaus Hertel sowie in Dresden bei Reinhard Ulbricht. Außerdem zeichnete er sich als Preisträger internationaler Violinwettbewerbe aus.

    Seit 1987 ist Jörg Faßmann Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden, 1989 wurde er hier stellvertretender 1. Konzertmeister. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er seit 1995 Mitglied des Dresdner StreichTrio, mit dem er umfangreiche Konzerttätigkeit in Europa und Übersee sowie zahlreiche CD-Produktionen bestritten hat.
     

    Außerdem arbeitet er seit vielen Jahren mit dem Pianisten Gunther Anger zusammen und konzertiert bei zahlreichen Kammermusikfesten sowie regelmäßig in der Semperoper Dresden. Als Solist war er bei verschiedenen deutschen Orchestern zu Gast und trat mit diesen u.a. in Italien und Asien auf.

    Darüber hinaus ist Jörg Faßmann seit 1991 an der Hochschule für Musik in Dresden tätig. Im Jahr 2009 übernahm er zudem eine Masterclass am Conservartorio Real Superior in Granada. Im gleichen Jahr wurde er zu Konzerten und Workshops an der Universität Wisconsin eingeladen.
     

    Sebastian Herberg

    Solobratscher

    Sebastian Herberg wurde 1968 in Potsdam in eine Künstlerfamilie geboren und erhielt seinen ersten Unterricht durch seinen Großvater Wilhelm Herberg, Bratschist im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie in der Staatskapelle Berlin. Sein Studium absolvierte Sebastian Herberg in Weimar bei Thomas Wünsch und an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin bei Alfred Lipka. 1989 wurde er Solobratscher des Schleswig-Holstein Festival Orchesters und erhielt wichtige Impulse durch Leonard Bernstein und Sir Georg Solti.

    1991 folgte sein erstes Engagement als Solobratscher des Berliner Sinfonie-Orchesters, 1994 wurde er Solobratscher der Staatskapelle Dresden. Solistisch konzertierte er unter Dirigenten wie Michael Sanderling, Sakari Oramo und Fabio Luisi. Seine Einspielung von Strauss’ »Don Quixote« unter Luisi erschien 2009 bei Sony.

    Neben seiner Lehrtätigkeit an der Orchesterakademie der Staatskapelle unterrichtete Sebastian Herberg seit 1998 an der Hochschule für Musik in Dresden. Von 2010 bis 2012 wirkte er zusammen mit Kollegen der Berliner und Wiener Philharmoniker als Gastprofessor beim Pacific Music Festival.

    Als Solobratscher der Dresdner Kapellsolisten gastiert er seit 1994 auf so bedeutenden Podien wie der Berliner Philharmonie und der Tokyo Opera City Concert Hall. Er ist Gründungsmitglied des Dresdner Streichtrios, das in der Saison 2015/2016 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum feiert und bislang sieben, von der Fachpresse hervorragend besprochene CD-Einspielungen vorlegte.

    Norbert Anger

    Konzertmeister

    Norbert Anger zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation und trat als Solist bereits mit großen Klangkörpern wie dem Orchestre de Paris, dem Staatlichen Symphonieorchester Moskau, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Helsinki Philharmonic Orchestra und dem Beethovenorchester Bonn in Erscheinung. 

    Er war Gast renommierter Konzerthäuser und Bühnen, darunter die Comédie des Champs-Elysées, der Salle Gaveau, der Salle Pleyel, die Philharmonie Moskau und die Semperoper Dresden. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Vladimir Spivakov, John Storgårds und Andrea Marcon zusammen. 

    Norbert Anger ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe wie des Tschaikowsky Wettbewerbs in Moskau, des Concours Rostropovich in Paris, des Paulo Wettbewerbs in Helsinki und des Deutschen Musikwettbewerbs. 

    Über seine solistische Tätigkeit hinaus widmet er sich intensiv der Kammermusik und musiziert dabei mit Partnern wie Christoph Eschenbach, Hartmut Rohde, Latica Honda-Rosenberg, Wolfgang Emanuel Schmidt und David Geringas. Als Gast internationaler Festivals trat er bislang bei den Osterfestspielen Salzburg, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Festival Mitte Europa auf.

    Norbert Anger begann seine Ausbildung an der Dresdner Spezialschule für Musik Carl Maria von Weber als Schüler von Christoph Schulze und machte bereits in frühen Jahren als Sieger internationaler Cellowettbewerbe wie Vibrarte in Paris und Domenico Gabrielli in Berlin auf sich aufmerksam. Er vollendete sein Studium in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin und erhielt wichtige Impulse von David Geringas, Heinrich Schiff und Sir Colin Davis.

    Im Jahr 2012 erschien seine Debüt-CD beim deutschen Label Genuin Classics mit Werken von Beethoven, Brahms, Schumann und Debussy und wurde von der Presse hoch gelobt. 

    Seit 2013 bekleidet Norbert Anger die Stelle des Konzertmeisters der Violoncelli der Sächsischen Staatskapelle Dresden, seit 2015 ist er zudem Solocellist des Bayreuther Festspielorchesters.

    Als Preisträger des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielte Norbert Anger bis 2015 ein Violoncello von Andrea Guarneri, ex Ludwig Hoelscher, Cremona 1691 und seitdem ein Violoncello von Domenico Montagnana, ex Hekking, Venedig 1721. 

    Norbert Anger spielt exklusiv Saiten von Larsen Strings A/S.

    Andreas Wylezol

    Solokontrabassist

    Andreas Wylezol wurde 1967 in Berlin geboren. In seiner Kindheit erhielt er Unterricht in den Fächern Gesang, Violine, Kontrabass und Klavier.

    Sein Kontrabassstudium absolvierte er von 1984 bis 1990 an der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt in der Klasse von Horst Dieter Wenkel. Noch während seines Studiums errang er Preise beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen sowie beim Giovanni Bottesini-Wettbewerb in Parma.

    Erste Erfahrungen im Orchesterspiel sammelte er von 1988 bis 1989 im Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Claudio Abbado. Seit 1989 ist er Solokontrabassist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Andreas Wylezol zählt zu den Gründungsmitgliedern des Lucerne Festival Orchestra von Claudio Abbado. Seit 2007 spielt er zudem im Bayreuther Festspielorchester.

    Andreas Wylezol war Dozent an der Musikhochschule Weimar und der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

    2005 wurde zum Professor an die Musikhochschule Detmold berufen. Seit 2011 betreut er zudem die Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

    Er tritt regelmäßig als Solist auf und musizierte dabei mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli und Sir Colin Davis. Im Juni 2010 stellte er gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden das ihm gewidmete Kontrabasskonzert »Fury 2« der damaligen Capell-Compositrice Rebecca Saunders in der Semperoper erstmalig der Öffentlichkeit vor.

    Interessante Kammermusikprojekte führten Andreas Wylezol unter anderem mit dem Cleveland Quartet, dem Amati Quartett, dem Petersen-Quartett sowie den Pianisten András Schiff und Bruno Canino zusammen.

    Aufnahmen mit Andreas Wylezol sind erschienen bei den Labels von Capriccio, Berlin Classics, Farao und Deutsche Schallplatten.



    Wolfram Große

    Soloklarinettist

    Wolfram Große wurde 1966 in Weimar geboren und erhielt mit zehn Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. 1980 wurde er an der Spezialschule für Musik in Berlin aufgenommen, bevor er – ebenfalls in Berlin – von 1984 bis 1988 in der Klasse von Ewald Koch an der Hochschule für Musik Hanns Eisler studierte.

    Seine Karriere als Orchestermusiker begann Wolfram Große 1988 als stellvertretender Soloklarinettist beim Berliner Sinfonie-Orchester. Von 1989 bis 1999 musizierte er als Soloklarinettist in der Oper Frankfurt.

    1999 wechselte er in gleicher Position zur Staatskapelle Dresden. Seit dem Jahr 2000 gehört Wolfram Große darüber hinaus als Soloklarinettist dem Bayreuther Festspielorchester an. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker ist er zudem Mitglied des Bläserquintetts der Staatskapelle Dresden.

    Wolfram Große ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe im kammermusikalischen und solistischen Bereich, u.a. in München, Markneukirchen und Colmar. 2002 wurde ihm der Fritz-Busch-Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper verliehen.

    Joachim Hans

    Solofagottist

    Joachim Hans wurde 1972 in Hachenburg (Westerwald) geboren und begann seine Ausbildung zum Fagottisten im Alter von 13 Jahren. Seine ersten Lehrer waren Michael Heinen (Rheinische Philharmonie) und Eckhard Mayer (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz). Von 1990 bis 1993 war er Mitglied im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz. Sein reguläres Studium begann er im Jahr 1992 in der Klasse von Karl-Otto Hartmann an der Musikhochschule Freiburg. 1994 gehörte er zum Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festival und ging mit dessen Kammerphilharmonie auf verschiedene Gastspielreisen.

    Sein erstes Festengagement trat er nur ein Jahr später als 2. Fagottist in der Badischen Staatskapelle Karlsruhe an. Noch im gleichen Jahr wurde er zum Solofagottisten der Philharmonie Essen berufen. Auf gleicher Position spielt er seit 1996 in der Sächsischen Staatskapelle Dresden, außerdem seit 1999 im Bayreuther Festspielorchester. 

    Als Kammermusiker engagiert sich Joachim Hans in verschiedensten Formationen, u.a. im Carus-Ensemble Dresden, dem Bläserquintett der Staatskapelle Dresden sowie  der Kammerharmonie der Staatskapelle Dresden.

    Solistisch trat er mit der Sächsischen Staatskapelle in Sinfoniekonzerten und Aufführungsabenden unter der Leitung von Rainer Mühlbach, Georges Prêtre und Sir Colin Davis auf. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker betreut Joachim Hans einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Carl Maria von Weber. 

    Robert Langbein

    Solohornist

    Robert Langbein, geboren in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), besuchte das Musikgymnasium Belvedere in Weimar. Seine musikalische Ausbildung setzte er an der Musikhochschule Weimar bei Rainer Heimbuch, ab 2001 - in Berlin - an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Universität der Künste bei Christian-Friedrich Dallmann fort. Noch während seines Studiums erhielt er sein erstes Engagement als Solohornist im Konzerthausorchester Berlin und wechselte 2005 auf gleicher Position zur Sächsischen Staatskapelle. Erste wertvolle Orchestererfahrungen sammelte er im Gustav Mahler Jugendorchester.

    Zahlreiche Preise und Auszeichnungen folgten, u.a. ein 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Markneukirchen 2004, ein 1. Preis beim Kurt-Alten-Wettbewerb in Hannover sowie ein Sonderpreis für Naturhorn beim Concours de Genève. 2010 erhielt er den Hornpreis der Michael-Schuncke-Stiftung Baden-Baden.

    Im Juni 2013 nahm Robert Langbein mit der Philharmonie Baden-Baden unter Pavel Baleff das bis dahin unbekannte Concertino pour le Cor chromatique von Johann Christoph Schuncke (Genius) auf. In der Spielzeit 2013/2014 war Langbein Artist in Residenz der Philharmonie Baden-Baden. Daneben ist Robert Langbein solistisch zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester, dem  Kammerorchester Berlin, der Radiophilharmonie Hannover, dem Genfer Kammerorchester sowie dem Orchestre Symphonique de Québec.
     
    Darüber hinaus ist Robert Langbein auch als Pädagoge tätig, nach einer Dozentur Zunächst unterrichtete Robert Langbein an der Universität der Künste und wechselte 2009 als Lehrbeauftragter an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, wo er im April 2013 zum Professor für Horn berufen wurde.  Außerdem ist er auf zahlreichen Blechbläserkursen (Sorbisches National Ensemble, DMM) und Meisterkursen (Pacific Music Festival, Sapporo) als Dozent tätig.