Osterfestspiele Salzburg: Orchesterkonzert II

Andrés Orozco-Estrada Dirigent
Katia und Marielle Labèque Klavier

    Giacomo Puccini

    • »Preludio sinfonico« A-Dur

    Wolfgang Amadeus Mozart

    • Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365

    Hector Berlioz

    • »Symphonie fantastique« op. 14
    • 25.03.2018
      19:00 Uhr
      Salzburg, Großes Festspielhaus
      Tickets
      (externer Ticketanbieter)
    • 01.04.2018
      19:00 Uhr
      Salzburg, Großes Festspielhaus
      Tickets
      (externer Ticketanbieter)

    Andrés Orozco-Estrada

    Andrés Orozco-Estrada, in Kolumbien geboren und ausgebildet in Wien, zählt zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Andrés Orozco-Estrada Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt. Zeitgleich hat er die Position des Music Director beim Houston Symphony übernommen. Außerdem ernannte ihn das London Philharmonic Orchestra im September 2015 zu seinem Ersten Gastdirigenten.

    International machte er erstmals 2004 auf sich aufmerksam, als er im Wie­ner Musik-verein beim Tonkünstler-Orchester einsprang - von der Presse als „Wunder von Wien“ gefeiert. Zahlreiche Engagements bei internationalen Orchestern folgten ebenso wie die Ernennung zum Chefdirigenten des Tonkünstler-Orchesters, mit dem er von 2009 bis 2015 sehr erfolgreich zusammenarbeitete. 2009 bis 2013 war er außerdem Chef­dirigent des Baski­schen Nationalorchesters.

    Regelmäßige Wiedereinladungen führten zu einer engeren Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und dem Orchestre National de France. Orozco-Estrada gastierte unter anderem bei den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhaus-orchester Leipzig, Mahler Chamber Orchestra, London Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, den Sinfonieorchestern des NDR und WDR, den Göteborger Symfonikern, dem Royal Stockholm und dem Oslo Philharmonic. Bedeutende Debüts führten ihn in jüngster Zeit zum Concertgebouw-Orches­ter Amsterdam, zum Pittsburgh Symphony, nach Cleveland und zum Israel Philharmonic Orchestra. Sein Debüt am Pult der Staatskapelle gab Andrés Orozco-Estrada 2016 beim ZDF-Adventskonzert.

    Katia und Marielle Labèque

    Die Schwestern Katia und Marielle Labèque sind vor allem für Ihre Synchronität und Energie bekannt. Schon früh zeigte sich die musikalische Ambition von Katia und Marielle Labèque; mit ihrer Neueinspielung von Gershwins »Rhapsody in Blue«, für die sie auch eine ihrer ersten Goldenen Schallplatten erhielten, wurden sie international bekannt.

    Katia und Marielle Labèque konzertieren regelmäßig mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Boston Symphony, Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Philadelphia Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, London Symphony Orchestra, London Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Filarmonia della Scala, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Concertgebouw Amsterdam sowie den Wiener Philharmonikern. In der Saison 2017/2018 haben die beiden eine Residenz bei der Dresdner Philharmonie. Sie arbeiten mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Sir John Eliot Gardiner, Paavo Järvi, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Esa-Pekka Salonen, Leonard Slatkin, Michael Tilson Thomas und Jaap van Zweden zusammen.
     

    Katia und Marielle Labèque hatten das Privileg mit Komponisten wie Thomas Adès, Louis Andriessen, Luciano Berio, Pierre Boulez, Philip Glass, Osvaldo Golijov, György Ligeti und Olivier Messiaen zusammen zu arbeiten. Im Mai 2015 brachten Katia und Marielle Labèque in der Walt Disney Hall in Los Angeles zusammen mit dem LA Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel das neue Philip Glass Konzert zur Uraufführung, welches eigens für sie geschrieben wurde. Ebenfalls schreibt Bryce Dessner ein Konzert für das Klavierduo, welches er in 2018 fertigstellen wird.

    Die Schwestern Labèque traten in den berühmtesten Konzerthäusern und bei Festivals weltweit auf. Zu diesen zählen unter anderem die Carnegie Hall, der Wiener Musikverein, La Scala, die Berliner Philharmonie, Münchner Philharmonie, Royal Festival Hall, Hollywood Bowl, das Lucerne Festival, die BBC Proms sowie die Festivals von Ravinia, Tanglewood und Salzburg. Großen Erfolg hatten sie vor 33.000 Besuchern, als sie mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle auf der Waldbühne Berlin spielten. Eine Rekordzahl von mehr als 100.000 Zuhörern besuchte das Wiener Sommernachtskonzert 2016 im Schloss Schönbrunn, wo Katia und Marielle mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Seymon Bychkov spielten. Mehr als 1,5 Millionen Zuschauer verfolgten weltweit die Übertragung im Fernsehen, Sony veröffentlichte eine CD sowie eine DVD des Konzerts.