Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden

Christian Thielemann Dirigent
Angela Denoke Sopran
Elisabeth Kulman Mezzosopran
Daniel Behle Tenor

Erich Wolfgang Korngold

  • Hauptthema und Liebesszene aus »Unter Piratenflagge« (Captain Blood)

Theo Mackeben

  • »Frauen sind keine Engel« aus dem gleichnamigen Film

Hans May

  • »Heut ist der schönste Tag in meinem Leben« aus dem gleichnamigen Film

Friedrich Hollaender

  • »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt« aus »Der blaue Engel«

Lothar Brühne

  • »Kann denn Liebe Sünde sein« aus »Der Blaufuchs«

Ralph Erwin

  • »In’s blaue Leben«, Paso Doble aus »Das schöne Abenteuer«

Werner Richard Heymann

  • »Du bist das süßeste Mädel der Welt«, Foxtrott aus »Liebeswalzer«
  • »Ein Freund, ein guter Freund« aus »Die Drei von der Tankstelle«
  • »Liebling, mein Herz lässt dich grüßen« aus »Die Drei von der Tankstelle«

Ralph Benatzky

  • »Ich steh’ im Regen« aus »Zu neuen Ufern«

Hans May

  • »Ein Lied geht um die Welt« aus dem gleichnamigen Film

Harry Weans

  • »Was ist los?«, Foxtrott

Werner Richard Heymann

  • »Schön ist das Leben«, Marsch und Foxtrott aus »Der Kongress tanzt«

Michael Jary

  • »Davon geht die Welt nicht unter« aus »Die große Liebe«
  • »Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n« aus »Die große Liebe«

Friedrich Hollaender

  • »Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre« aus »Stürme der Leidenschaft«

Theo Mackeben

  • »Bei dir war es immer so schön« aus dem gleichnamigen Film

Georg Haentzschel

  • Entführung der Prinzessin und Barcarole, Nr. 4 aus »Große Suite in sechs Sätzen zu Münchhausen«

Franz Grothe

  • »Ich warte auf Dich« und »In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine« aus »Die Frau meiner Träume«

Robert Stolz

  • »Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n« aus »Ich liebe alle Frauen«

Robert Stolz

  • »Frag nicht, warum ich gehe« aus »Das Lied ist aus«

Theo Mackeben

  • »Nur nicht aus Liebe weinen« aus »Es war eine rauschende Ballnacht«

Nico Dostal

  • »Heut Abend lad ich mir die Liebe ein« aus »Das Lied der Wüste«

Robert Stolz

  • »Die ganze Welt ist himmelblau«, Foxtrott aus dem Singspiel »Im weißen Rößl«

Theo Mackeben

  • »Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da« aus »Tanz auf dem Vulkan«

100 Jahre UFA

Das diesjährige Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann steht ganz im Zeichen von 100 Jahre UFA. Mit Höhepunkten aus den Filmklassikern »Frauen sind keine Engel«,»Die drei von der Tankstelle«, »Der blaue Engel«, »Münchhausen« oder »Tanz auf dem Vulkan« verabschieden wir das Jahr 2017. Als besondere Rarität wird ein separates Salonorchester Musik des großen Marek Weber spielen. Und mit Angela Denoke, Elisabeth Kulman und Daniel Behle sorgt eine mit dem Repertoire bestens vertraute erstklassige Sängerbesetzung für Charme und Schwung in diesem festlichen Jahresausklang. Dieser Abend sorgt für Ohrwürmer und Filmnostalgie!

Beide Konzerte werden für Fernsehen und DVD aufgenommen.

Voraussichtliche Konzertlänge: 90 min.

Sendetermin: 31. Dezember 2017, ab 17.30 live im ZDF
  • 30.12.2017
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ticket-Preis:
    180.00 – 200.00 €
  • 31.12.2017
    17:15 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft

Christian Thielemann

Chefdirigent

Die Saison 2018 / 2019 ist Christian Thielemanns siebente Spielzeit als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Über Stationen an der Deutschen Oper Berlin, in Gelsenkirchen, Karlsruhe, Hannover und Düsseldorf kam er 1988 als Generalmusikdirektor nach Nürnberg. 1997 kehrte der gebürtige Berliner in seine Heimatstadt als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin zurück, bevor er das gleiche Amt von 2004 bis 2011 bei den Münchner Philharmonikern innehatte. Neben seiner Dresdner Chefposition ist er seit 2013 Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, deren Residenzorchester die Staatskapelle ist.

Intensiv widmete sich Christian Thielemann in den vergangenen Spielzeiten den Komponistenjubilaren Wagner und Strauss. Aber auch Werke von Bach bis hin zu Henze, Rihm und Gubaidulina standen für ihn in Dresden und auf Tournee auf dem Programm. Im Graben der Semperoper leitete er Neuproduktionen von »Manon Lescaut«, »Simon Boccanegra«, »Elektra« und »Der Freischütz« sowie Anfang 2018 zwei zyklische Aufführungen von Wagners »Ring des Nibelungen«. Bei den Osterfestspielen Salzburg dirigierte er »Parsifal«, »Arabella«, das Operndoppel »Cavalleria rusticana / Pagliacci«, »Otello«, »Die Walküre« und »Tosca«.

 

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Christian Thielemann mit den Berliner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern, deren Neujahrskonzert er 2019 dirigieren wird. Nach fünf Jahren als musikalischer Berater auf dem »Grünen Hügel« wurde er 2015 zum Musikdirektor der Bayreuther Festspiele ernannt, die er seit seinem Debüt im Sommer 2000 alljährlich durch maßstabsetzende Interpretationen prägt. Darüber hinaus folgte er Einladungen der großen Orchester in Amsterdam, London, New York, Chicago und Philadelphia und gastierte außerdem in Israel, Japan und China.

Christian Thielemanns Diskographie als Exklusivkünstler der UNITEL ist umfangreich. Zu seinen jüngsten Einspielungen mit der Staatskapelle gehören Anton Bruckners Symphonien Nr. 1 sowie 3 bis 9, die Symphonien und Solokonzerte von Johannes Brahms sowie die Opern »Der Freischütz«, »Cavalleria rusticana / Pagliacci«, »Elektra«, »Die Walküre« und »Lohengrin« auf CD bzw. DVD. Neben symphonischen Werken von Beethoven, Liszt, Bruckner, Reger, Pfitzner und Busoni hat er mit der Staatskapelle Dresden auch diverse Silvesterkonzerte für DVD aufgenommen. Mit den Wiener Philharmonikern legte er eine Gesamteinspielung der Symphonien Beethovens vor.

Christian Thielemann ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London sowie Ehrendoktor der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien). Im Mai 2015 wurde ihm der Richard-Wagner-Preis der Richard-Wagner-Gesellschaft der Stadt Leipzig verliehen, im Oktober 2016 wurde er mit dem Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper ausgezeichnet.

Angela Denoke

Für die großen Frauenrollen von Strauss und Wagner ist Angela Denoke eine weltweit gefragte Sängerin. Doch schon seit Kindheitstagen hat sie ein großes Faible für die Operette. Geboren in Stade studierte Angela Denoke im nahen Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater. Sie begann ihre Karriere als Ensemblemitglied in Ulm und Stuttgart. 1997 war sie als Marie in Alban Bergs Oper »Wozzeck« erstmals bei den Salzburger Festspielen zu Gast und debütierte an der Wiener Staatsoper im »Rosenkavalier« von Richard Strauss als Marschallin. Mit dieser Partie trat sie 2000 auch in der Dresdner Semperoper sowie 2005 in der Metropolitan Opera in New York auf. Neben der Marschallin gehört Emilia Marty aus »Die Sache Makropulos« von Leoš Janáček zu ihren Paraderollen. 2009 debütierte Angela Denoke damit an der Mailänder Scala, ein Auftritt, der dort ebenso umjubelt wurde, wie in diesem Jahr in Salzburg. 1999 wurde sie von der Zeitschrift »Opernwelt« zur Sängerin des Jahres gewählt, 2007 gewann sie den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« für ihre Interpretation der »Salome« von Richard Strauss. 2009 wurde sie zur Österreichischen Kammersängerin ernannt.

Angela Denoke hat zahlreiche CDs aufgenommen, darunter Richard Wagners »Die Walküre« und »Fidelio« von Ludwig van Beethoven. Angela Denoke widmet sich aber nicht nur klassischem Repertoire. Mit ihrem Jazz- und Liedprogramm »Von Babelsberg bis Beverly Hills«, in dem sie die Ära von Marlene Dietrich und Zarah Leander feiert, machte sie unter anderem an den Opernhäusern von München, Berlin, Barcelona, Paris und Mailand Station. Ihr Kurt-Weill-Abend »Two Lives to Live« hatte bei den Salzburger Festspielen 2011 Premiere. 

Elisabeth Kulman

Elisabeth Kulman gilt als eine der führenden Mezzosopranistinnen und Altistinnen ihrer Generation. Sie überzeugt Publikum und Kritik gleichermaßen durch ihr kostbares, farbintensives Timbre sowie ihre charismatische Bühnenpersönlichkeit und musikalische Vielseitigkeit.

Zu ihren wichtigsten Partien, die die Österreicherin auf den internationalen Opernbühnen verkörpert, zählen unter anderen Carmen, Fricka (»Walküre«), Waltraute (»Götterdämmerung«), und Brangäne (»Tristan und Isolde«). Besondere Aufmerksamkeit erregte sie auch als Gora in der Welturaufführung von Aribert Reimanns »Medea« an der Wiener Staatsoper.

Als international hoch geschätzte Solistin arbeitet sie regelmäßig auch konzertant mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Cleveland Orchestra, der Staatskapelle Dresden und Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Marek Janowski und Franz Welser-Möst zusammen. Außerdem widmet sich Elisabeth Kulman mit besonderer Hingabe dem Liedgesang und der konzertanten Oper.

Daniel Behle

Daniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre und in Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von barocken Meisterwerken über klassisches und romantisches Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts.Im April 2014 gab der gebürtige Hamburger bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Christian Thielemann sein umjubeltes Rollendebüt als Matteo in Strauss‘ »Arabella.

Konzerte singt Daniel Behle u.a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Tschechischen Philharmonie, der Wiener Akademie, den Hamburger Symphonikern und der Bachakademie Stuttgart.

Er arbeitet dabei mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Marek Janowski, Jiří Bělohlávek, Martin Haselböck, Jeffrey Tate und Kent Nagano.

Für die Darstellung des Bösewichts Artabano in der Einspielung von Vincis »Artaserse« erhielt Daniel Behle 2014 eine Grammy Nominierung. Seine Lied Einspielungen und Solo CDs u.a. »Die schöne Müllerin«, »Dichterliebe«, Strauss Lieder und Bach finden hervorragendes Echo in der Fachpresse.