Adventskonzert des ZDF

Lorenzo Viotti Dirigent
Hanna-Elisabeth Müller Sopran
Stepanka Pucalkova Mezzosopran
Daniel Hope Violine
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Festliche Einstimmung

Mittlerweile zählt es zu einer liebgewonnenen Tradition: Anfang Dezember stimmt die Staatskapelle Dresden ihr Publikum in der Frauenkirche und an den Bildschirmen ein auf die festliche Zeit des Advent. Der Ort steht für einen ausgeprägten Bürgersinn ebenso wie für Verständigung und Versöhnung. Das Programm sorgt für eine ausgewogene Stimmung der Besinnung, Einkehr und Hoffnung mit Momenten der Schönheit und Erbauung. 

 

Felix Mendelssohn Bartholdy
Trompeten-Ouvertüre C-Dur, op. 101

Max Reger
Mariä Wiegenlied, op. 56, Nr. 52

Gabriel Fauré
Cantique de Jean Racine, op.11

Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio
aus dem Violinkonzert Nr. 3, G-Dur, KV 216

Francis Poulenc
Gloria:
Gloria / Laudamus te   
                       
Felix Mendelssohn Bartholdy
»Höre, Israel« und »Fürchte dich nicht«
aus dem Oratorium »Elias«

Engelbert Humperdinck
Abendsegen und Traumpantomime
aus der Oper »Hänsel und Gretel«

Gioachino Rossini
»Cum sancto spiritu«
aus der Messe »Petite messe solenelle«

 



Kartenvorverkauf über den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3 | 1. OG
01067 Dresden
Telefon: (0351) 656 06 701
Fax: (0351) 656 06 108
E-Mail: ticket@frauenkirche-dresden.de

Eine Veranstaltung der Stiftung Frauenkirche Dresden in Kooperation mit dem ZDF und der Commerzbank

Voraussichtliche Konzertlänge: 60 min.

Programm und Solisten werden später bekanntgegeben.

Sendetermin: 2. Dezember 2018 ab 18 Uhr im ZDF
  • 01.12.2018
    18:00 Uhr
    Frauenkirche Dresden

Lorenzo Viotti

Schon mit 25 Jahren war Lorenzo Viotti Gewinner des Nestlé und Salzburg Festival Young Conductors Award 2015, des 11. internationalen Dirigentenwettbewerbs des Orchestra de Cadaqués sowie 1. Preisträger des Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Musikhochschulen beim MDR Sinfonieorchester.

Zu den bedeutenden internationalen Orchestern, die der junge Schweizer Dirigent bereits dirigiert hat, zählen das BBC Philharmonic Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic, das Orchestre National de France, das Rotterdam Philharmonic, die Bamberger Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig sowie die Orchester von Tokyo und Osaka. 

2016 feierte Lorenzo Viotti als Einspringer gleich drei überaus erfolgreiche Debüts: Beim Royal Concertgebouw Orchestra übernahm er Konzerte für Franz Welser-Möst, bei den Wiener Symphonikern für Myung-Whun Chung, und schließlich er beim Verbier Festival für Marc Minkowski ein. Im August 2016 gab er darüber hinaus seinen gefeierten Einstand bei den Salzburger Festspielen am Pult des Radio Symphonie Orchesters Wien.

Erstmals am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden stand Lorenzo Viotti im Oktober 2016 mit Werken von Beethoven und Chausson. Eine Rückkehr ist schon für die Osterfestspiele Salzburg 2017 geplant. 

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde 1817 von Friedrich August dem Gerechten gegründet. Dies war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der als neu engagierter Hofkapellmeister den Auftrag erhalten hatte, neben der italienischen Oper in Dresden auch ein deutsches »Opern-Departement« aufzubauen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folgezeit entwickelte sich der Chor dank hervorragender Persönlichkeiten wie Johann Miksch, Karl Maria Pembaur, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer zu einem Ensemble, das

bis heute für klangliche Noblesse, künstlerische Homogenität und kultivierten Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte steht. Von 2009 bis 2014 war Pablo Assante Chordirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden. Mit der Spielzeit 2014/2015 nimmt diese Position Jörn Hinnerk Andresen ein. Seit dem Jahr 2013 ist der Chor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden jährlich auch bei Osterfestspiele in Salzburg zu hören.  Am 8. Oktober 2017 feierte der Sächsische Staatsopernchor Dresden sein 200-jähriges Bestehen.