Adventskonzert des ZDF

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Erwartung und Ankunft

Advent bedeutet Ankunft, Sammlung vor dem großen lichtspendenden Ereignis, das die Herzen weitet und zu einer Einkehr in die trauten irdischen Stätten einlädt. Christus, der Heilsbringer, kündigt sich an mit einer Botschaft, der sich keiner entziehen kann: »Und Friede auf Erden«. Die Erwartung der Menschen spiegelt eine Sehnsucht, die sich festlich entzündet und besinnlich zugleich Räume öffnet. Aus der barocken Pracht der Dresdner Frauenkirche überträgt das ZDF auch dieses Jahr wieder sein traditionelles Adventskonzert mit der Staatskapelle Dresden.

 

Festliche Einstimmung

Mittlerweile zählt es zu einer liebgewonnenen Tradition: Anfang Dezember stimmt die Staatskapelle Dresden ihr Publikum in der Frauenkirche und an den Bildschirmen ein auf die festliche Zeit des Advent. Der Ort steht für einen ausgeprägten Bürgersinn ebenso wie für Verständigung und Versöhnung. Das Programm sorgt für eine ausgewogene Stimmung der Besinnung, Einkehr und Hoffnung mit Momenten der Schönheit und Erbauung. 

Kartenvorverkauf über den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3 | 1. OG
01067 Dresden
Telefon: (0351) 656 06 701
Fax: (0351) 656 06 108
E-Mail: ticket@frauenkirche-dresden.de

Eine Veranstaltung der Stiftung Frauenkirche Dresden in Kooperation mit dem ZDF und der Commerzbank

Voraussichtliche Konzertlänge: 60 min.

Programm und Solisten werden später bekanntgegeben.

Sendetermin: 2. Dezember 2018 ab 18 Uhr im ZDF
  • 01.12.2018
    18:00 Uhr
    Frauenkirche Dresden

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde 1817 von Friedrich August dem Gerechten gegründet. Dies war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der als neu engagierter Hofkapellmeister den Auftrag erhalten hatte, neben der italienischen Oper in Dresden auch ein deutsches »Opern-Departement« aufzubauen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folgezeit entwickelte sich der Chor dank hervorragender Persönlichkeiten wie Johann Miksch, Karl Maria Pembaur, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer zu einem Ensemble, das

bis heute für klangliche Noblesse, künstlerische Homogenität und kultivierten Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte steht. Von 2009 bis 2014 war Pablo Assante Chordirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden. Mit der Spielzeit 2014/2015 nimmt diese Position Jörn Hinnerk Andresen ein. Seit dem Jahr 2013 ist der Chor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden jährlich auch bei Osterfestspiele in Salzburg zu hören.  Am 8. Oktober 2017 feierte der Sächsische Staatsopernchor Dresden sein 200-jähriges Bestehen.