Klassik Picknickt

Franz Welser-Möst Dirigent
Frank Peter Zimmermann Violine

Franz Schubert

  • Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200

Bohuslav Martinů

  • Violinkonzert Nr. 2 H. 293

Otto Nicolai

  • Ouvertüre zu »Die lustigen Weiber von Windsor«

Johann Strauß (Sohn)

  • »Aus den Bergen«, Walzer op. 292

Josef Strauß

  • »Frauenherz«, Polka mazur op. 166

Johann Strauß (Sohn)

  • Csárdás aus »Ritter Pásmán« op. 441

Wienerische Sommernacht

Das beliebte allsommerliche Freiluftkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden findet auch in diesem Jahr vor der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen seinen Platz. Bei Sonnenuntergang und im Grün des Großen Gartens entführt Sie das Orchester unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Franz Welser-Möst mit Musik von Franz Schubert und der Strauß-Dynastie nach Wien. Freuen Sie sich auch auf das zweite Violinkonzert des Tschechen Bohuslav Martinů mit unserem Capell-Virtuosen Frank Peter Zimmermann.

Voraussichtliche Konzertlänge: 100 Minuten inklusive Pause

Der Ticketverkauf startet zu einem späteren Zeitpunkt.

  • 06.07.2019
    20:00 Uhr
    Die Gläserne Manufaktur

Franz Welser-Möst

Franz Welser-Möst zählt zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Sein Vertrag mit dem Cleveland Orchestra, dem er seit 2002 als Musikdirektor vorsteht, wurde im Herbst 2014 bis in das Jahr 2022 verlängert. Von 2010 bis 2014 war Franz Welser-Möst Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, wo er sich neben der Pflege des deutschen, italienischen und slawischen Repertoires mit Opern des 20. Jahrhunderts auseinandersetzte. Franz Welser-Möst ist regelmäßig am Teatro alla Scala und bei den Salzburger Festspielen zu Gast. Nach triumphalen Erfolgen mit »Rusalka«, dem »Rosenkavalier« und »Fidelio« leitet er in Salzburg 2016 die Neuproduktion von Richard Strauss’ »Die Liebe der Danae«.

Als Gastdirigent hat Welser-Möst eine besonders enge und produktive Beziehung zu den Wiener Philharmonikern entwickelt. Er stand zweimal am Pult des Neujahrskonzertes und dirigiert das Orchester regelmäßig in Abonnementkonzerten im Wiener Musikverein, bei Gastspielen in Luzern, bei den BBC Proms, bei Tourneen in den USA, Skandinavien und in Japan. Diese besondere Beziehung wurde im Frühjahr 2014 mit der Überreichung des Ehrenrings der Wiener Philharmoniker gewürdigt. 

Franz Welser-Möst ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und hat CD- und DVD-Aufnahmen vorgelegt, die mehrfach internationale Preise erhielten.

Frank Peter Zimmermann

Frank Peter Zimmermann ist einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit. Geboren 1965 in Duisburg, begann er als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers begann 1983 sein kontinuierlicher Aufstieg. Frank Peter Zimmermann gastiert bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten rund um den Globus. Mehrfach trat er auch mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden auf.

Sein Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart. Allein vier Violinkonzerte hat er in den vergangenen Jahren zur Uraufführung gebracht: 2015 das zweite Violinkonzert von Magnus Lindberg, 2009 »Juggler in Paradise« von Augusta Read, 2007 »The Lost Art of Letter Writing« von Brett Dean und 2003 »en sourdine« von Matthias Pintscher. Neben seinen zahlreichen Orchesterengagements ist

Frank Peter Zimmermann regelmäßig als Kammermusiker auf den bedeutenden Podien der Welt zu hören. Gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er das Trio Zimmermann.

Frank Peter Zimmermann erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter den Premio del Accademia Musicale Chigiana in Siena, den Rheinischen Kulturpreis, den Musikpreis der Stadt Duisburg, den Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Frank Peter Zimmermann spielt die Violine 1711 »Lady Inchiquin« von Antonio Stradivari, die ihm von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, »Kunst im Landesbesitz«, überlassen wird. Zwischenzeitlich trat er mit einer ebenfalls von Stradivari 1727 gebauten Geige, der »Géneral Dupont, Grumiaux«, auf.