Sonderkonzert »Der Capell-Virtuos & Freunde«

Manfred Honeck Dirigent
The Mutter-Bronfman-Harrell Trio
Anne-Sophie Mutter Violine
Yefim Bronfman Klavier
Lynn Harrell Violoncello

    Ludwig van Beethoven

    • Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
    • Ouvertüre c-moll zu »Coriolan« op. 62
    • Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert«

    Mit Anne-Sophie Mutter, Lynn Harrell und Yefim Bronfman finden sich in diesem Sonderkonzert drei Ausnahmemusiker und herausragende Solisten zusammen, um gemeinsam Beethovens »Tripelkonzert« zu interpretieren, für das sich der Komponist an der Gattung der ehrwürdigen »Sinfonia concertante« orientierte. Komplettiert wird das Beethoven-Programm durch das fünftes Klavierkonzert des Wiener Meisters, gespielt vom Capell-Virtuosen der Sächsischen Staatskapelle und die Ouvertüre zu »Coriolan«. Am Pult steht für Christian Thielemann, der seine Mitwirkung leider absagen musste, der österreichische Dirigent Manfred Honeck.

    • 20.04.2016
      20:00 Uhr
      Semperoper
      Ausverkauft
    • 21.04.2016
      20:00 Uhr
      Semperoper
      Ausverkauft

    Manfred Honeck

    Nach Erfahrungen als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters sowie als Leiter des »Jeunesses Musicales« Orchesters Wien wirkte Manfred Honeck als Assistent von Claudio Abbado. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Zu frühen Stationen seiner Karriere zählen Leipzig, Oslo, Stockholm und Prag.

    Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra und gastiert mit dem Ensemble bei Musikfestivals und auf Tourneen im europäischen Ausland.

    Von 2007 bis 2011 war Manfred Honeck Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, zum White Nights Festival nach St. Petersburg und zu den Salzburger Festspielen.

    Nach Engagements an den großen Konzerthäusern der Welt gab er im Februar 2013 sein erfolgreiches Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker. Die daraus resultierenden CD-Aufnahme mit Anne-Sophie Mutter wurde 2014 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet; bereits 2013 erhielt er für eine Einspielung der 4. Symphonie Mahlers den International Classical Music Award

    Anne-Sophie Mutter

    Anne-Sophie Mutter gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der aktuellen klassischen Musikszene. 1976 begann ihre internationale Karriere als Schützling von Herbert von Karajan während der Festwochen Luzern. Seitdem stellen ihre Auftritte die Höhepunkte in den Konzertplänen weltweit dar.

    Die viermalige Grammy Award Gewinnerin konzertiert weltweit in allen bedeutenden Musikzentren, wobei sie neben den großen traditionellen Werken ihrem Publikum immer wieder Repertoire-Neuland vorstellt ‒ sie gestaltete bis jetzt die Uraufführungen von 22 Werken.

    Kammermusik und orchestrale Werke stehen in ihrem Schaffen gleichberechtigt nebeneinander.

    Anne-Sophie Mutters musikalisches und gesellschaftliches Engagement wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem ist sie Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens sowie des Großen Österreichischen Ehrenzeichens.

    Yefim Bronfman

    Yefim Bronfman gilt als einer der bedeutendsten Klaviervirtuosen unserer Zeit. Seine imposante Technik und seine hohe Interpretationskunst werden von Fachpresse und Publikum gleichermaßen geschätzt und bewundert.

    Bronfman gastiert regelmäßig bei den besten Orchestern der Welt und arbeitet mit so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valéry Gergiev, Mariss Jansons, Kurt Masur, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen, Yuri Temirkanov, Franz Welser-Möst, Simon Rattle und David Zinman. Er gibt Klavierabende in allen wichtigen Konzerthäusern Nordamerikas, in Europa und Fernost.

    1997 gewann Bronfman einen Grammy für seine Aufnahme der Bartók-Konzerte mit Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen, 2009 wurde er für die Einspielung des Klavierkonzerts von Salonen (DG) für den Grammy nominiert.

    Eine der höchsten Ehren für amerikanische Musiker, den Avery Fischer Prize, erhielt Yefim Bronfman 1991.

    Lynn Harrell

    Der 1944 geborene US-amerikanische Cellist Lynn Harrell erhielt seine musikalische Ausbildung an der Juilliard School of Music. Bereits 1961 gab er mit dem New York Philharmonic Orchestra in der New Yorker Carnegie Hall sein Konzertdebüt.

    Heute ist er regelmäßig Gast in den führenden Orchestern der USA, Europas und Asiens. Zu seinen musikalischen Partnern am Pult gehören dabei James Levine, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Zubin Mehta, André Previn, Sir Simon Rattle, Leonard Slatkin, Yuri Temirkanov, Michael Tilson Thomas und David Zinman.

    Seit mehr als 60 Jahren tritt er auf etablierten Festivals wie Verbier, Grand Teton, Tanglewood und Aspen auf. Sein Repertoire umfasst dabei auch zeitgenössische Musik, die er in Amerika und Europa sowohl symphonisch, als auch kammermusikalisch – unter anderem mit Anne-Sophie Mutter und Yefim Bronfman – zu Gehör bringt.

    Auf rund 30 Aufnahmen ist das Repertoire Lynn Harrells dokumentiert. Für Einspielungen Tschaikowskys Klaviertrios (1981) und alle Klaviertrios Beethovens (1987) wurde er jeweils mit einem Grammy ausgezeichnet.