Sonderkonzert im Rahmen der Mozart-Tage der Semperoper

Omer Meir Wellber Dirigent
Kit Armstrong Klavier

    Wolfgang Amadeus Mozart

    • Symphonie Es-Dur KV 16
    • Klavierkonzert G-Dur KV 453

    Alfred Schnittke

    • »Moz-Art à la Haydn«

    Wolfgang Amadeus Mozart

    • Symphonie g-Moll KV 183

    Immer wieder ließen sich nachfolgende Komponistengenerationen von Mozarts Musik inspirieren. So auch Alfred Schnittke, der mit »Moz-Art à la Haydn« ein »Spiel mit Musik« entworfen hat. Der in Los Angeles geborene Kit Armstrong ist von Alfred Brendel einmal als »Wunderkind« bezeichnet worden, als »größte musikalische Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin«. In Dresden trifft das amerikanische Wunderkind auf das Salzburger Wunderkind, am Pult begleitet von dem jungen israelischen Dirigenten Omer Meir Wellber.

    • 21.04.2017
      19:00 Uhr
      Semperoper
      Ticket-Preis:
      49,00 – 108,00 €
    • 22.04.2017
      11:00 Uhr
      Semperoper
      Ticket-Preis:
      49,00 – 108,00 €

    Omer Meir Wellber

    Dirigent

    Omer Meir Wellber wurde 1981 in Be’er Sheva geboren und gilt heute als einer der talentiertesten Dirigenten seiner Generation. Er ist sowohl ständiger Gastdirigent an der Israeli Opera als auch seit 2009 Musikdirektor des Raanana Symphonette Orchestra Israel.

    Von 2010 bis 2014 war er als Nachfolger von Lorin Maazel Music Director des Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia. Zwischen 2008 und 2010 assistierte er Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie an der Mailander Scala. Er dirigierte mit großem Erfolg bei Publikum und Presse »Aida« beim Gastspiel der Scala an der Israel Oper. Danach folgten Bizets »Carmen« an der Staatsoper Berlin, eine mit großem Beifall aufgenommene Neuproduktion von Strauss’ »Daphne« an der Semperoper Dresden, Puccinis »Tosca« an der Berliner Staatsoper und Symphoniekonzerte in Verona und am La Fenice in Venedig.

    Gastdirigate führten ihn bislang ans Pult des Orchestre de Paris, des Israel Philharmonic Orchestra, des Orchesters der RAI Turin, des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie Hannover und des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt.

    An der Semperoper Dresden leitete er neben »Daphne« bislang auch eine Neuproduktion von »Cosi fan tutte«, Repertoirevorstellungen von »Ariadne auf Naxos« sowie – anlässlich des Richard-Strauss-Jubiläums 2014 – konzertante Aufführungen von dessen »Guntram«. Sein Debüt in den Konzerten der Sächsischen Staatskapelle Dresden gab er erst Mitte September  im 1. Aufführungsabend der noch jungen Saison mit Werken von Joseph Haydn und Antonin Dvořák.

    Kit Armstrong

    1992 in Los Angeles geboren, begann Kit Armstrong bereits fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht.

    Heute konzertiert er in den renommiertesten Konzertsälen der Welt: dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Festival Hall London, der Philharmonie Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie, der NHK Hall Tokio und dem Palais des Beaux-Arts Brüssel. Dabei arbeitet er mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck, Kent Nagano, Jonathan Nott, Esa-Pekka Salonen und Robin Ticciati zusammen.

    Als passionierter Kammermusiker tritt Kit Armstrong regelmäßig im Trio mit dem Geiger Andrej Bielow und dem Cellisten Adrian Brendel auf. In jüngster Zeit hat er auch die Zusammenarbeit mit Sängern für sich entdeckt.

    Armstrong studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Royal Academy of Music in London. Seit seinem siebten Lebensjahr studierte er außerdem an verschiedenen Universitäten Naturwissenschaften. Ein Mathematikstudium schloss er an der Universität von Paris VI mit einem Master ab. 2010 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Kit Armstrong ist WEMAG-Solistenpreisträger der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2014.

    Im Alter von 13 Jahren lernte er Alfred Brendel kennen, der ihn seither als Lehrer und Mentor stark geprägt hat und ihm ein »Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung« attestiert. Die einzigartige Beziehung zwischen Armstrong und Brendel wurde in dem Film des britischen Regisseurs Mark Kidel »Set the Piano Stool on Fire« festgehalten.