7. Symphoniekonzert

Andris Nelsons Dirigent
Håkan Hardenberger Trompete

    Benjamin Britten

    • Passacaglia op. 33b aus der Oper »Peter Grimes«

    Bernd Alois Zimmermann

    • Konzert für Trompete in C und Orchester »Nobody knows de trouble I see«

    Dmitri Schostakowitsch

    • Symphonie Nr. 8 c-Moll op. 65

    Mitten hinein in die Tragik des Fischers Peter Grimes führt die Passacaglia, mit der Britten das Drama unerbittlich auf die Katastrophe zusteuern lässt und die Einsamkeit des Protagonisten in Töne fasst. Auch Zimmermann hält mit seinem Trompetenkonzert, das sich dem Spiritual und dem Jazz öffnet, der Gesellschaft den Spiegel vor. Weitaus verschlüsselter musste sich Schostakowitsch in seinen Werken äußern, doch ist die kritische Botschaft seiner Achten nicht zu überhören.

    Sendetermin: 1. März ab 20.05 Uhr, live bei MDR Figaro
    • 27.02.2016
      11:00 Uhr
      Semperoper
    • 29.02.2016
      20:00 Uhr
      Semperoper
    • 01.03.2016
      20:00 Uhr
      Semperoper

    Andris Nelsons

    Nach Stationen bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford, der Lettischen Staatsoper und dem City of Birmingham Symphony Orchestra ist Nelsons seit der Spielzeit 2014/2015 Musikalischer Direktor des Boston Symphony Orchestras. Als Gastdirigent steht er regelmäßig am Pult der Berliner und Wiener Philharmoniker, des Concertgebouw Orchestra Amsterdam, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie der Orchester in London und New York.

    Auch an Opernhäusern genießt er weltweit einen exzellenten Ruf, so kehrte er 2014 mit einer Inszenierung des »Lohengrin«, die unter seiner Leitung 2010 Premiere gefeiert hatte, zu den Bayreuther Festspielen zurück.

    Sein Debüt am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden gab er im Rahmen eines Symphoniekonzertes in der Spielzeit 2012/2013. In der Spielzeit 2015/2015 intensiviert Nelsons die Zusammenarbeit mit dem Ensemble während der Osterfestspiele in Salzburg.

    Håkan Hardenberger

    Håkan Hardenberger gilt als einer der größten Trompeter unserer Zeit. Neben seinen herausragenden Aufführungen des klassischen Repertoires ist er einer der bekanntesten Botschafter für zeitgenössische Musik.

    Geboren in Malmö, erhielt Hardenberger im Alter von acht Jahren ersten Trompetenunterricht von Bo Nilsson. Später studierte er an der Pariser Musikhochschule bei Pierre Thibaud sowie in Los Angeles bei Thomas Stevens.

    Håkan Hardenberger gibt Konzerte mit den führenden Orchestern der Welt, darunter New York Philharmonic, Boston Symphony, Wiener Philharmoniker, Swedish Radio Symphony, London Symphony, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, sowie NHK Symphony Orchestra und arbeitet mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Alan Gilbert, Daniel Harding, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons und David Zinman zusammen.

    Viele für Hardenberger komponierte Werke – unter anderem von Harrison Birtwistle, Hans Werner Henze, Rolf Martinsson, Olga Neuwirth, Arvo Pärt, Mark-Anthony Turnage und Rolf Wallin – gehören mittlerweile ins Standardrepertoire für Trompete. Mit dem weltweit mehr als 60 mal aufgeführten »Aerial« von HK Gruber wird er im April 2015 sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern und zuvor ein Konzert mit dem Philharmonia Orchestra geben, jeweils unter der Leitung von Andris Nelsons.

    Dirigieren nimmt einen zunehmend wichtigen Teil von Hardenbergers künstlerischem Schaffen ein. Er dirigiert Orchester wie die Dresdner Philharmoniker, das BBC Philharmonic Orchestra, das St. Paul Chamber Orchestra, die Real Filharmonía Galicia, das Tampere Philharmonic und das Malmö Symphony Orchestra.