9. Symphoniekonzert

David Robertson Dirigent
Yefim Bronfman Klavier

    Ludwig van Beethoven

    • Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19

    Peter Ruzicka

    • »Elegie«, Erinnerung für Orchester (Uraufführung)

    Ludwig van Beethoven

    • Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

    Nicht verwendete Skizzen des einstigen Dresdner Hofkapellmeisters Wagner zu »Tristan und Isolde« waren Ausgangspunkt von Peter Ruzickas »Elegie«, die den Untertitel »Erinnerung für Orchester« trägt. Das 2014 geschriebene Werk wird durch die Staatskapelle Dresden in der Semperoper seine Uraufführung erleben. Christian Thielemann musste seine Mitwirkung krankheitsbedingt leider absagen. Stattdessen steht der amerikanische Dirigent David Robertson am Pult und dirigiert neben der Uraufführung auch Beethovens vierte Symphonie und dessen zweites Klavierkonzert mit Capell-Virtuos Yefim Bronfman am Klavier.

    Sendetermin: 26. April 2016, ab 20.05 Uhr bei MDR Figaro
    • 16.04.2016
      19:00 Uhr
      Semperoper
    • 17.04.2016
      11:00 Uhr
      Semperoper

    David Robertson

    Für seine besondere Fähigkeit, Passion und Intellekt miteinander zu vereinen, wird David Robertson weltweit als herausragender Dirigent des klassischen wie auch zeitgenössischen Repertoires geschätzt und bewundert. Geboren im kalifornischen Santa Monica, absolvierte er seine musikalische Ausbildung an der Royal Academy of Music in London, wo er zunächst Horn und Komposition studierte, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Zu wichtigen Stationen seiner Karriere zählen die Chefpositionen beim Ensemble Intercontemporain in Paris (1992-2000) sowie beim Orchestre National de Lyon, wo er gleichzeitig Künstlerischer Leiter des Auditoriums war (2000-2004). Seit 2004 leitet Robertson als Music Director das Saint Louis Symphony Orchestra, 2005 wurde er zum Principal Guest Conductor des Londoner BBC Symphony Orchestra ernannt. David Robertson gastiert regelmäßig bei den Orchestern von New York, Chicago, Cleveland und San Francisco, außerdem beim Concertgebouworkest Amsterdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern sowie beim Israel Philharmonic Orchestra. 

    Mit über 45 Opern im Repertoire ist er zugleich gern gesehener Gast an der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, den Staatsopern in Hamburg und München sowie am Pariser Théâtre du Châtelet. Robertsons Diskographie ist umfangreich und umfasst u.a. Aufnahmen mit Werken von Adams, Scrjabin, Szymanowski, Bartók, Boulez, Carter, Dusapin, Ginastera, Reich und Silvestrov. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden ihm zuteil, darunter die Ernennung zum »Dirigenten des Jahres« durch Musical America (2000) sowie der »Morton Gould Award for Innovative Programming« für die Saison 2005/2006. Die Sächsische Staatskapelle dirigierte David Robertson zuletzt in der Saison 2013/2014 mit Werken von Wolfgang Rihm, Sergej Rachmaninow und Sergej Prokofjew.

    Yefim Bronfman

    Yefim Bronfman gilt als einer der bedeutendsten Klaviervirtuosen unserer Zeit. Seine imposante Technik und seine hohe Interpretationskunst werden von Fachpresse und Publikum gleichermaßen geschätzt und bewundert.

    Bronfman gastiert regelmäßig bei den besten Orchestern der Welt und arbeitet mit so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valéry Gergiev, Mariss Jansons, Kurt Masur, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen, Yuri Temirkanov, Franz Welser-Möst, Simon Rattle und David Zinman. Er gibt Klavierabende in allen wichtigen Konzerthäusern Nordamerikas, in Europa und Fernost.

    1997 gewann Bronfman einen Grammy für seine Aufnahme der Bartók-Konzerte mit Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen, 2009 wurde er für die Einspielung des Klavierkonzerts von Salonen (DG) für den Grammy nominiert.

    Eine der höchsten Ehren für amerikanische Musiker, den Avery Fischer Prize, erhielt Yefim Bronfman 1991.