12. Symphoniekonzert

Antonio Pappano Dirigent
Jan Lisiecki Klavier

Robert Schumann

  • Klavierkonzert a-Moll op. 54

Sergej Rachmaninow

  • Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Manifestationen der Romantik

Zwei Werke mit Bezug zu Dresden: Schumanns Klavierkonzert wird am 4. Dezember 1845 im Dresdner Hôtel de Saxe uraufgeführt. Das Werk erhält glanzvolle Kritiken. Man hebt die »durchaus selbstständige, schön und interessant geführte Orchesterbehandlung « hervor. Als Rachmaninow 1906/1907 an seiner zweiten Symphonie arbeitet, lebt er in der sächsischen Residenz und gerät über die hiesige Hofkapelle ins Schwärmen: »Ich war hier auch im Symphoniekonzert. Wiederum ein erstklassiges Orchester«.

Voraussichtliche Konzertlänge inkl. Pause: 120 min.

Am 8.7.2018 kostenlose Kinderbetreuung.

Sendetermin: Live: 10. Juli, 20.05 Uhr https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung-312304.html
  • 08.07.2018
    11:00 Uhr
    Semperoper
  • 09.07.2018
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft
  • 10.07.2018
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft

Antonio Pappano

Seit 2002 ist Antonio Pappano Music Director der Royal Opera Covent Garden in London und steht damit an der Spitze eines der renommiertesten Opernhäuser weltweit. Seit seinem Amtsantritt dirigierte er hier ein weitgefächertes Repertoire mit Werken von Mozart, Verdi, Wagner, Puccini, Strausss, Ravel, Berg, Schostakowitsch und Britten sowie die Uraufführungen von Birtwistles »The Minotaur« (2008) und Turnages »Anna Nicole« (2011).

Pappano wurde als Sohn italienischer Eltern in London geboren, wo er schon in jungen Jahren die Gesangsschüler seines Vaters vom Klavier aus begleitete. Als Teenager zog er mit seiner Familie in die USA. Seine Liebe zur Oper und zum Theater entflammte, als er im Alter von 21 Jahren als Korrepetitor an der New York City Opera arbeitete.

Schon bald schlossen sich Engagements am Liceu in Barcelona, der Frankfurter Oper, der Lyric Opera in Chicago sowie – als Assistent von Daniel Barenboim – bei den Bayreuther Festspielen an. Im Jahr 1987 debütierte er als Dirigent in Oslo, nur drei Jahre später trat er erstmals ans Pult von Covent Garden. Mit 32 übernahm er die Chefposition am Opernhaus in Brüssel. 

Auch als Konzertdirigent ist Antonio Pappano international gefragt – mit regelmäßigen Auftritten bei allen bedeutenden Orchestern in Europa und den USA. Neben seiner Position in London ist er seit 2005 Music Director der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 

 

Jan Lisiecki

Der erst 23 Jahre alte Jan Lisiecki gilt bereits als einer der großen Pianisten unserer Zeit und erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.
Die Entwicklung des jungen Pianisten wurde begleitet von vielen weltweit führenden Orchestern. Er pflegt enge Beziehungen zu namhaften Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Claudio Abbado. Sein viertes Album für die Deutsche Grammophon ist eine Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Für diese Aufnahme wurde Jan Lisiecki im Oktober 2017 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.
 

Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen sein Debüt bei den BBC Proms unter Sir Antonio Pappano in der Royal Albert Hall, sein Debüt im Main Auditorium der New Yorker Carnegie Hall mit dem Philadelphia Orchestra, Konzerte mit den New Yorker Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Cleveland Orchestra und der San Francisco Symphony, sowie beim Eröffnungsfestival der Elbphilharmonie. Erst kürzlich debütierte er mit Valery Gergiev und den Münchner Philharmonikern.
2017/18 wird Jan Lisiecki die Saison mit dem Toronto Symphony Orchestra eröffnen, zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und zu Santa Cecilia zurückkehren und mit dem Boston Symphony Orchestra und London Symphony Orchestra konzertieren.
Im Jahr 2013 wurde er vom Gramophone Magazine zum jüngstem Gewinner des Young Artist of the Year Award gekürt. Im selben Jahr erhielt Jan Lisiecki den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival.
Jan Lisiecki steht exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag