10. Symphoniekonzert

Vladimir Jurowski Dirigent
Isabel Karajan Sprecherin
Tuuli Takala Adele
Christina Bock Mezzosopran
Damen des Dresdner Kammerchors

Carl Maria von Weber

  • Ouvertüre zu »Oberon«

Hans Werner Henze

  • Sinfonia N. 8

Felix Mendelssohn Bartholdy

  • »Ein Sommernachtstraum« Vollständige Bühnenmusik op. 61

Shakespeares »Ein Sommernachtstraum«

Von August Wilhelm Schlegels Übersetzung inspiriert, komponierte Mendelssohn 1826 eine Ouvertüre zu Shakespeares Werk, der auf Bitten des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. später eine Bühnenmusik nachfolgte. Vladimir Jurowski kombiniert die vollständige Bühnenmusik mit zwei Stücken, die sich ebenfalls auf Shakespeares Komödie beziehen: Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper »Oberon« und der Sinfonia N. 8 des ehemaligen Capell-Compositeurs Hans Werner Henze.

 

Voraussichtliche Konzertlänge: 105 Minuten inklusive Pause

Eine kostenlose Konzerteinführung findet 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller statt.

  • 09.05.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    23.00 – 82.00 €
  • 10.05.2019
    19:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    13.00 – 67.00 €
  • 11.05.2019
    11:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    13.00 – 82.00 €

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski zählt inzwischen zu den regelmäßig wiederkehrenden Gastdirigenten der Sächsischen Staatskapelle. In Moskau als Sohn des Dirigenten Michail Jurowski geboren, absolvierte er seine Ausbildung in seiner Heimatstadt sowie in Dresden und Berlin, wo er an der Komischen Oper seine erste bedeutende Chefposition innehatte. Mit der Berufung zum Music Director des britischen Glyndebourne Festivals 2001 machte er sich auch international einen Namen. 

2007 übernahm er die Position des Principal Conductor beim London Philharmonic Orchestra, seit Oktober 2011 steht er zudem an der Spitze des Staatlichen Sinfonieorchesters von Russland.

2017 übernimmt er die Position des Chefdirigenten beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Anlässlich der Gedenkkonzerte der Staatskapelle brachte er im Februar 2012 das Requiem »Dresden – Ode an den Frieden« der damaligen Capell-Compositrice Lera Auerbach zur Uraufführung. Im März 2016 dirigierte er zwei Konzerte der Staatskapelle im Rahmen der Osterfestspiele Salzburg und gab damit zugleich sein Debüt im Großen Festspielhaus. 

Tuuli Takala

Tuuli Takala wurde in Finnland geboren und studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und an der Fachhochschule Helsinki Metropolia. Die Sopranistin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe und errang u.a. den 1. Preis beim Timo Mustakallio Gesangswettbewerb sowie beim Kangasniemi Gesangswettbewerb in Finnland. Darüber hinaus war sie Finalistin und Preisträgerin des Arnold Schönberg Center Spezialpreises beim 8. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerb in Wien und Finalistin und Sonderpreisträgerin beim Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Amsterdam im Jahr 2015.

Tuuli Takala gab 2013 ihr Operndebüt als Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«) an der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Seitdem führte sie diese Rolle u.a. an die Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, nach Essen, Klagenfurt und zu den Opernfestspielen Savonlinna in Finnland. 
 

Andere wichtige Partien waren Susanna (»Le nozze di Figaro«) an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, Zerlina (»Don Giovanni«) bei den Opernfestspielen in Savonlinna, Gilda (»Rigoletto«) in Dresden und Savonlinna sowie aktuell Olympia (»Les Contes d’Hoffmann«), Waldvogel (»Siegfried«) und Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«) an der Semperoper Dresden. Von 2015 bis 2017 war Tuuli Takala hier Mitglied im Jungen Ensemble; seit 2017/18 ist sie festes Ensemblemitglied der Semperoper.

Tuuli Takala ist auch als Liedinterpretin und im Konzertbereich aktiv. So sang sie bspw. Bachs »Weihnachtsoratorium«, die »Johannes-Passion« und die Messe in h-Moll, Händels »Messias«, Mozarts Requiem oder Brahms‘ »Ein deutsches Requiem« u.a. in London, Wien und Tokyo.
 

Christina Bock

Die in Thüringen geborene Mezzosopranistin Christina Bock führten Studien an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig und die Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit 2013 wird sie von Prof. Charlotte Lehmann in Hannover betreut. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Leipzig und Preisträgerin des Arnold Schönberg Centers Wien.

Nach einem Festengagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe ist sie nun seit der Saison 2014/15 Ensemblemitglied der Semperoper Dresden. Dort war sie u.a. als Nicklausse/Muse in der Neuproduktion »Les Contes d’Hoffmann«, als Jordan Baker in der Europäischen Erstaufführung »The Great Gatsby« und als Preziosilla in der Premiere von »La Forza del Destino« zu erleben. Im Juni und Juli 2017 stand Christina Bock als Lisa in »Die Passagierin« auf der Bühne der Semperoper. Darüber hinaus ist sie in allen lyrischen Partien ihres Fachs zu hören, u. a. als Zweite Dame in »Die Zauberflöte«, als Cherubino in »Le Nozze di Figaro« und als Prinz Orlofsky in »Die Fledermaus«. 

Neben der Tätigkeit auf der Bühne steht das kammermusikalische Schaffen im künstlerischen Fokus der jungen Sängerin: Seit 2013 arbeitet sie mit dem Raschèr Saxophone Quartett zusammen und gründete 2017 das »ensemble épique«. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast bei den Kammerabenden der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Kammermusik Festival »Klassik Krumbach«. 

 

 

Zahlreiche Gastspiele führten sie u. a. an das Theater Freiburg, wo die Künstlerin mit großem Erfolg in der Titelpartie von »Die Csárdásfürstin« zu erleben war; nach Salzburg, wo sie bei den Osterfestspielen 2017 die Waltraute in »Die Walküre« unter der Leitung von Christian Thielemann sang. Bei den Bregenzer Festspiele 2018 debütierte sie als Bernardo in der deutschsprachigen Erstaufführung von»Beatrice Cenci«.

Ebenfalls 2018 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House in Covent Garden London als Page in »Salome« und kehrt im Herbst 2018 als Wellgunde in »Götterdämmerung« und »Rheingold« zurück. In der Saison 2018/19 gibt sie an der Semperoper das erste Mal den Hänsel in »Hänsel und Gretel« und den Octavian in »Der Rosenkavalier«.