11. Symphoniekonzert

Andrés Orozco-Estrada Dirigent
Anna Vinnitskaya Klavier

Modest Mussorgsky

  • »Eine Nacht auf dem kahlen Berge« (Bearbeitung von Nikolai Rimski-Korsakow)

Sergej Prokofjew

  • Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16

Igor Strawinsky

  • »Le Sacre du printemps«

Russische Tanzszenen

Mit einem russischen Programm kehrt Andrés Orozco-Estrada an das Pult der Sächsischen Staatskapelle zurück. Den Rahmen bilden zwei fulminante Orchesterwerke, deren Plot eine furchterregende Tanzszene in den Mittelpunkt stellt: Modest Mussorgskis »Eine Nacht auf dem kahlen Berge« handelt von einem Hexentanz in der Johannisnacht und Igor Strawinskys Ballettmusik »Le sacre du printemps« kulminiert im Todestanz einer dem Frühlingsgott geopferten Jungfrau. Anna Vinnitskaya wird Sergej Prokofjews 2. Klavierkonzert interpretieren.

  • 09.06.2019
    11:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    13.00 – 82.00 €
  • 10.06.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    13.00 – 82.00 €
  • 11.06.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    23.00 – 82.00 €

Andrés Orozco-Estrada

Andrés Orozco-Estrada, in Kolumbien geboren und ausgebildet in Wien, zählt zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Andrés Orozco-Estrada Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt. Zeitgleich hat er die Position des Music Director beim Houston Symphony übernommen. Außerdem ernannte ihn das London Philharmonic Orchestra im September 2015 zu seinem Ersten Gastdirigenten.

International machte er erstmals 2004 auf sich aufmerksam, als er im Wie­ner Musik-verein beim Tonkünstler-Orchester einsprang - von der Presse als „Wunder von Wien“ gefeiert. Zahlreiche Engagements bei internationalen Orchestern folgten ebenso wie die Ernennung zum Chefdirigenten des Tonkünstler-Orchesters, mit dem er von 2009 bis 2015 sehr erfolgreich zusammenarbeitete. 2009 bis 2013 war er außerdem Chef­dirigent des Baski­schen Nationalorchesters.

Regelmäßige Wiedereinladungen führten zu einer engeren Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und dem Orchestre National de France. Orozco-Estrada gastierte unter anderem bei den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhaus-orchester Leipzig, Mahler Chamber Orchestra, London Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, den Sinfonieorchestern des NDR und WDR, den Göteborger Symfonikern, dem Royal Stockholm und dem Oslo Philharmonic. Bedeutende Debüts führten ihn in jüngster Zeit zum Concertgebouw-Orches­ter Amsterdam, zum Pittsburgh Symphony, nach Cleveland und zum Israel Philharmonic Orchestra. Sein Debüt am Pult der Staatskapelle gab Andrés Orozco-Estrada 2016 beim ZDF-Adventskonzert. Ab der Spielzeit 2021/22 wird er der Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

Anna Vinnitskaya

Gebürtig aus dem russischen Novorossijsk, lebt Vinnitskaya (nach Studien bei Sergei Ossipienko in Rostow) seit 2002 in Hamburg: zunächst als Meisterschülerin beim großen Evgeni Koroliov, heute als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater. Wenn sie nicht gerade unterwegs ist auf den Podien der weiten musikalischen Welt.

Vinnitskayas vielseitiges Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach bis zu Sofia Gubaidulina. Ihre besondere Liebe gilt den großen russischen Klavierkomponisten wie Rachmaninow, Prokofjew oder Schostakowitsch und dem schillernden Klavierwerk von Ravel, Debussy und Chopin. In jüngerer Zeit erregten ihr Brahms und Bartók Aufsehen. So spielte sie an einem einzigen Nachmittag in der Berliner Philharmonie alle drei Klavierkonzerte von Bartók (mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester unter Marek Janowski).

Als Solistin konzertiert Vinnitskaya mit bedeutenden Orchestern von Berlin (Deutsches Symphonie-Orchester) bis London (Royal Philharmonic), von München (Münchner Philharmoniker) bis Tokyo

(NHK-Sinfonieorchester), von Birmingham (City of Birmingham Symphony) bis Tel Aviv (Israel Philharmonic). Auch bei den führenden Rundfunkorchestern ist Vinnitskaya regelmäßig zu Gast. 

Zu den Dirigenten, mit denen sie bereits zusammengearbeitet hat, gehören sowohl Pultstars der jüngeren Generation wie Andris Nelsons, Kirill Petrenko oder Krzysztof Urbański als auch Altmeister wie Charles Dutoit, Vladimir Fedoseyev und Marek Janowski. CD-Einspielungen von Anna Vinnitskaya wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, der Gramophone Editor’s Choice und dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Ihren ersten internationalen Wettbewerb gewann Vinnitskaya im Alter von 12 Jahren. Zu ihren wichtigsten Preisen zählen eine Auszeichnung beim Busoni-Wettbewerb in Bozen 2005, der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 und der Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2008.