9. Symphoniekonzert

Omer Meir Wellber Dirigent
Steven Isserlis Violoncello
Camilla Tilling Sopran
Katija Dragojevic Mezzosopran
Luis Gomes Tenor
Milan Siljanov Bass
Dresdner Kammerchor

Henryk Górecki

  • »Amen« für gemischten Chor a cappella op. 35

Joseph Haydn

  • Violoncellokonzert D-Dur Hob. VIIb:2
  • »Missa in angustiis« d-Moll Hob. XXII:11 »Nelson-Messe«

Haydn weltlich und geistlich

Auch 2019 wird das traditionsreiche Palmsonntagskonzert von Omer Meir Wellber geleitet, der mit der neuen Saison das Amt des Ersten Gastdirigenten der Sächsischen Staatsoper Dresden übernimmt. Im Mittelpunkt stehen zwei Werke von Joseph Haydn, die dieser als Kapellmeister im Dienste der Familie Esterházy komponierte: das populäre D-Dur-Cellokonzert, interpretiert von Steven Isserlis, und die »Missa in angustiis« in d-Moll, die ihren Beinamen »Nelsonmesse« Napoleons englischem Widersacher Admiral Nelson verdankt.

 

Voraussichtliche Konzertlänge: 95 Minuten inklusive Pause

Eine kostenlose Konzerteinführung findet 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller statt.

  • 14.04.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper
  • 15.04.2019
    20:00 Uhr
    Semperoper

Omer Meir Wellber

Omer Meir Wellber gehört zu den führenden Dirigenten für Opern- und Orchesterrepertoire. Seit Beginn der Saison 2018/19 ist er Erster Gastdirigent der Semperoper Dresden, seit Juli 2019 zudem Chefdirigent des BBC Philharmonic Orchestra und ab Januar 2020 Music Director des Teatro Massimo in Palermo. Er stand am Pult zahlreicher erstklassiger Ensembles weltweit, so etwa beim London Philharmonic Orchestra, dem Gewandhausorchester zu Leipzig,  dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Lyon, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Orchester RAI Torino und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Er ist regelmäßiger Gastdirigent der Bayerischen Staatsoper München, von La Fenice Venedig und der Israeli Opera. Ein Gegenpol zu seinen internationalen Auftritten bildet sein Engagement in seiner Heimat Israel für klassische Musik im Allgemeinen und seine integrativen Projekte im Besonderen.

Im Oktober 2018 debütierte Omer Meir Wellber an der Metropolitan Opera in New York mit Vorstellungen von Bizets »Carmen«. Wenige Wochen zuvor gab er mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra sein Debüt beim Lucerne Festival. In der Saison 2019/2020 gastiert Omer Meir Wellber u. a. mit dem Netherlands Radio

Philharmonic in Utrecht, Amsterdam und Anwerpen, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Swedish Radio Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern sowie im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele mit dem BBC Philharmonic. Auch in Dresden ist er bestens bekannt: Nach seinem Einstand 2010 mit Strauss’ »Daphne« leitete er u. a. einen Mozart/Da Ponte-Zyklus. In seiner Position als Erster Gastdirigent der Semperoper Dresden übernimmt er hier im November das Dirigat der Neuinszenierung von
Ligetis »Le Grand Macabre«. Außerdem leitet er die Wiederaufnahmen von »Nabucco« und »Eugen Onegin«.

Von 2010 bis 2014 war Omer Meir Wellber Music Director am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia. Zwischen 2008 und 2010 assistierte er Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie an der Mailänder Scala. Er dirigierte mit großem Erfolg bei Publikum und Presse Verdis »Aida« beim Gastspiel der Scala an der Israeli Opera.

2016 leitete er die Residency des Israel Philharmmonic Orchestra bei den Dresdner Musikfestspielen.

Seit 2009 ist er Musikdirektor der 1991 für die Integration von jüdischen Emigranten in Israel gegründeten Raanana Symphonette.

Dresdner Kammerchor

Der Dresdner Kammerchor zählt zu den Spitzenchören Deutschlands und ist bekannt für seinen unverwechselbaren Klang von großer Intensität und Klarheit. Seit der Gründung im Jahr 1985 wurde der Chor von seinem Künstlerischen Leiter Hans-Christoph Rademann zu einem professionellen Ensemble geformt, das bei Gastspielen und auf Konzertreisen durch Europa, die USA sowie nach Südafrika, Indien, Argentinien oder China große Erfolge feierte. Eine Vielzahl von Rundfunk- und

CD-Aufnahmen sowie die Zusammenarbeit mit international bedeutenden Orchestern und namhaften Dirigenten belegen das Renommée des Chores. Für seine Interpretationen des barocken, romantischen und zeitgenössischen Repertoires wurde der Dresdner Kammerchor mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, u.a. mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Stiftung.