Frankfurt, Tag 5 & 6

04.02.2019

Vom beschaulichen Baden-Baden ins Frankfurter Bankenviertel: Viele Kollegen schwärmen aus, um die großstädtischen Kulturangebote wie Städel Museum, Schirn Kunsthalle oder den Jazzkeller zu nutzen. Konzertort am Tag 6 war die Alte Oper, ein 1880 als großes Opernhaus eröffneter Bau, der im zweiten Weltkrieg Luftangriffen zum Opfer fiel. Wie so oft in der Frankfurter Geschichte waren es die Bürger, die sich für den Erhalt der Ruine einsetzten. In die alten Mauern wurde später ein Konzert- und Kongressaal hineingebaut, der 1981 eröffnet wurde. Hier spielen wir das Programm mit Schumanns vierter Symphonie und Webers Jubel-Ouvertüre, die hier wohl noch nie erklungen ist. Der ausverkaufte Saal (ca. 2.500 Plätze) feiert die sächsische Klangkultur und verdient sich auch hier die Oberon-Zugabe. Mancher Kapellmusiker feiert dieses gelungene Konzert mit dem traditionellen Apfelwein, bevor es mit dem Zug zur letzten Tourstation geht: Hamburg.