

Seit der Saison 2010/2011 ist Yannick Nézet-Séguin designierter Chef des Philadelphia Orchestra und tritt damit die Nachfolge von Dirigenten wie Eugene Ormandy, Riccardo Muti, Christoph Eschenbach und Charles Dutoit an. Bereits 2008 übernahm der kanadische Senkrechtstarter als Nachfolger von Valéry Gergiev die Leitung des Rotterdam Philharmonic Orchestra. Äußerst gefragt ist Nézet-Séguin darüber hinaus auch im Operngraben. Nach seinem sensationellen Debüt bei den Salzburger Festspielen 2008 schlossen sich schnell Verpflichtungen an der MET und der Mailänder Scala an. Seit 2006 ist er auch immer wieder am Konzertpult der Sächsischen Staatskapelle zu erleben, die er zuletzt im Mai 2010 in der Dresdner Frauenkirche dirigierte.