

Sergei Nakariakov hat mehr als nur einige der bisher angenommenen Grenzen des Trompetenspiels gesprengt. Die Presse kürte ihn zum »Paganini« und »Caruso« der Trompete und machte damit klar, dass Nakariakov wie kein anderer auf seinem Instrument grenzenlose Virtuosität mit einem schier unerschöpflichen Farbreichtum in der Tongebung kombiniert. Sein Repertoire schließt neben der Originalliteratur auch zahlreiche Transkriptionen mit ein, die bisher auf der Trompete als unspielbar galten. Geboren im Jahr 1977, begann Nakariakov zunächst mit dem Klavierspiel, wechselte aber schon bald zur Trompete. Inzwischen ist er aus dem internationalen Konzertbetrieb nicht mehr wegzudenken. Bei den Internationalen Schostakowitsch Tagen musiziert er nun auch erstmals mit der Sächsischen Staatskapelle.