

Mit seiner sechsten Symphonie schuf Sergej Prokofjew nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein tragisches Pendant zu seiner heroischen Fünften, was nicht zuletzt in einem bedeutungsvollen Zitat aus Wagners »Parsifal« zum Ausdruck kommt. In dieser Tragik ist das Werk vielleicht näher an Johannes Brahms, als man zunächst vermuten würde – vor allem, wenn zwischen beiden ein neues Orchesterwerk der bekennenden Brahms-Verehrerin Lera Auerbach erklingt, die sich damit als Dresdner Capell-Compositrice verabschiedet.
Kostenlose Einführung durch den Konzertdramaturgen jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Opernkeller der Semperoper