

Anton Bruckners fünfte Symphonie wird gern als »Schicksalssymphonie« bezeichnet – als ein Werk, in dem der um Anerkennung ringende Komponist seine Fähigkeiten, vor allem im Finale, zu einem Gipfelpunkt konzentrierte. Johannes Brahms dagegen komponierte sein »Schicksalslied« kurz nach dem Durchbruch, der ihm 1868 mit dem »Deutschen Requiem« gelungen war. Herbert Blomstedt führt die beiden Werke im diesjährigen Palmsonntagskonzert zusammen.
Kostenlose Einführung durch den Konzertdramaturgen jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Opernkeller der Semperoper