3. Aufführungsabend

  • 15.05.2013 //20:00 Uhr //Semperoper
Christoph König Dirigent
Antigone Papoulkas Mezzosopran
Markus Butter Bariton
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Richard Wagner

»Siegfried-Idyll« für Orchester

Hans Werner Henze

»Richard Wagnersche Klavierlieder«, Fassung für Mezzosopran, Bariton, Chor und Orchester (1998/99)

Christoph König

Christoph König wuchs in Dresden auf und war Mitglied des Dresdner Kreuzchores. In der Folgezeit studierte er Orchesterdirigieren, Klavier und Gesang an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Erste Erfahrungen als Dirigent sammelte er bei Meisterkursen mit Sergiu Celibidache, Sir Colin Davis und Riccardo Muti sowie als Solorepetitor an der Sächsischen Staatsoper. Ab 2001 wirkte er als Erster Kapellmeister an der Oper Bonn. Seit 2009 ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Casa da Musica und seit 2010 auch der Solistes Européens Luxemburg. Christoph König ist Preisträger der Herbert von Karajan-Stiftung. Er ist als Gastdirigent in ganz Europa und Amerika gefragt, so dirigierte er unter anderem das Orchestre de Paris, das Royal Philharmonic Orchestra London, das Nederlands Philharmonisch Orkest, das Los Angeles Philharmonic sowie die Symphonieorchester von Pittsburgh, Toronto und Baltimore. Auch als Operndirigent hat er sich schnell einen Namen gemacht, nachdem er am Opernhaus Zürich für Franz Welser-Möst eingesprungen war und mit großem Erfolg die Premiere der »Entführung aus dem Serail« dirigierte. Bereits zuvor hatte er in Zürich debütiert und in der Folge viele Vorstellungen geleitet, unter anderen »Il Turco« in Italia mit Cecilia Bartoli und Ruggero Raimondi.

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Antigone Papoulkas

Die aus München stammende Mezzosopranistin studierte an der Musikhochschule Köln, privat bei Soto Papoulkas und belegte zahlreiche Meisterkurse. Sie war zunächst von 2001 bis 2003 Ensemblemitglied der Hamburgischen, dann von 2003 bis 2005 der Wiener Staatsoper. Nach ihrem Debüt 2004 an der Semperoper als Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«) war Antigone Papoulkas von 2005 bis Sommer 2010 festes Ensemblemitglied. Hier war sie u.a. als Komponist (»Ariadne auf Naxos«), Octavian (»Der Rosenkavalier«), Gandarte (»Cleofide«), Dorabella (»Così fan tutte«), Sesto (»La clemenza di Tito«) sowie als Sister Hellen Prejan in der europäischen Erstaufführung von »Dead Man Walking« zu erleben und ist dem Hause bis heute eng verbunden. 2012/13 singt sie neben verschiedenen Rollen in »Wir erreichen den Fluss« u.a. auch die Zweite Dame in »Die Zauberflöte« sowie die Rosina in »Il barbiere di Siviglia«.Alle Veranstaltungen mit Antigone Papoulkas

Markus Butter

Der aus Österreich stammende Bariton war, bevor er sein Studium an der Musikuniversität in Graz begann, Mitglied und Solist bei den Wiener Sängerknaben. Seit 1994 ist er als Konzertsänger u.a. in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch, Bruno Weil, Stefan Soltesz, Paavo Järvi, Daniel Harding, Semyon Bychkov und Nikolaus Harnoncourt sowie mit Klangkörpern wie den Rundfunkorchestern des MDR und WDR, dem Orchestre de Paris sowie den Münchner und Berliner Philharmonikern zu hören. Als Opernsänger gastierte er u.a. bei der RUHR.2010, in Mannheim, Köln, Essen, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem New National Theatre Tokyo, den Salzburger Festspielen sowie regelmäßig am Theater an der Wien. Seit 2005 ist er Ensemblemitglied an der Semperoper. 2009 wurde ihm der Christel-Goltz-Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper verliehen. Auch in  Konzerten der Staatskapelle tritt Markus Butte regelmäßig auf. Alle Veranstaltungen mit Markus Butter

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Chordirektor: Pablo Assante

Der Dresdner Opernchor wurde 1817 von Friedrich August dem Gerechten gegründet. Dies war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der als neu engagierter Hofkapellmeister den Auftrag erhalten hatte, neben der italienischen Oper in Dresden auch ein deutsches »Opern-Departement« aufzubauen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folgezeit entwickelte sich der Chor dank hervorragender Persönlichkeiten wie Johann Miksch, Karl Maria Pembaur, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer zu einem Ensemble, das bis heute für klangliche Noblesse, künstlerische Homogenität und kultivierten Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte steht. Seit 2009 ist Pablo Assante Chordirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden. Alle Veranstaltungen mit Sächsischer Staatsopernchor Dresden