Orchesterkonzert II

  • 26.03.2013 //19:00 Uhr //Salzburg, Großes Festspielhaus
  • 30.03.2013 //19:00 Uhr //Salzburg, Großes Festspielhaus
Christian Thielemann Dirigent
Yefim Bronfman Klavier

Hans Werner Henze

»Fraternité«. Air pour l'orchestre (1999)

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Christian Thielemann

  
ChefdirigentSeit Beginn der Spielzeit 2012/2013 leitet Christian Thielemann als Chefdirigent die Sächsische Staatskapelle Dresden. Nach seinen umjubelten Antrittskonzerten befand die F.A.Z., dass er die Staatskapelle auf die »Höhe ihres ruhmreichen Wunderharfenklanges « geführt habe.

Seine berufliche Laufbahn begann Thielemann 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Nach Stationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover trat er 1985 das Amt des Ersten Kapellmeisters an der Düsseldorfer Rheinoper an, ehe er 1988 jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg wurde. 1997 kehrte er in derselben Position für sieben Jahre an die Deutsche Oper Berlin zurück, von 2004 bis 2011 wirkte er als GMD der Münchner Philharmoniker.

Seine Interpretationen des deutsch-romantischen Opern- und Konzertrepertoires gelten weltweit als exemplarisch. Seit seinem Bayreuth-Debüt im Jahr 2000 hat er die Festspiele alljährlich durch Maßstab setzende Dirigate geprägt. Für die von ihm geleitete Strauss’sche »Frau ohne Schatten« bei  en Salzburger Festspielen 2011 wurde er von der »Opernwelt« zum »Dirigenten des Jahres« gewählt. Sein Brahms-Zyklus mit der Staatskapelle erscheint auf CD und DVD, mit den Wiener Philharmonikern nahm er alle Beethoven-Symphonien auf.

Seit 2013 ist Christian Thielemann künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg. Er ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London, zudem wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien) verliehen.Alle Veranstaltungen mit Christian Thielemann

Yefim Bronfman

Wie kaum ein anderer Pianist vereint Yefim Bronfman in seinem Spiel ein über alle Zweifel erhabenes technisches Rüstzeug mit einer poetischen Ausdruckskraft, die ihresgleichen sucht. Kritiker wie auch sein Publikum verehren ihn gleichermaßen. Geboren in Taschkent, emigrierte er in den 1970er Jahren nach Israel und ist seit 1989 US-Bürger. Bronfman wird von allen großen Symphonieorchestern weltweit eingeladen und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen und Franz Welser-Möst zusammen. Auch mit Christian Thielemann hat er bereits musiziert. Bei den Osterfestspielen Salzburg 2013 kommt es nun zu einer mit Spannung erwarteten Wiederbegegnung zwischen den beiden.
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