KLASSIK PICKNICKT

  • 15.06.2013 //21:00 Uhr //Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen
Michail Jurowski Dirigent
Sergej Nakariakov Trompete

Dmitri Schostakowitsch

Festliche Ouvertüre

Modest Mussorgsky

Vorspiel zu »Chowanschtschina«

»Eine Nacht auf dem kahlen Berge« (Orchestrierung: Nikolai Rimski-Korsakow)

Alexander Arutjunjan

Konzert für Trompete und Orchester

Oskar Böhme

»La Napolitaine«, »Tarantelle« für Trompete

Michail Glinka

Ouvertüre zu »Ruslan und Ludmilla«

Pjotr I. Tschaikowsky

»Capriccio Italien« op. 45

Klassik-Picknick vor einzigartiger Kulisse

Auch im Jahr 2013 laden die Sächsische Staatskapelle Dresden und ihr Partner, die Gläserne Manufaktur von Volkswagen, wieder zu einem sommerlichen Open-Air- Konzert auf die Wiesen vor der Manufaktur, bei dem die Picknickdecken und die ausgelassene Stimmung inzwischen schon fast zu einem Muss geworden sind.

Michail Jurowski

Michail Jurowski wurde 1945 in Moskau geboren. Seine Familie stand in enger Beziehung zu Dmitri Schostakowitsch, mit dem der junge Michail vierhändig Klavier spielte. Diese Erfahrung prägte Jurowski ganz entscheidend, und so zählt er bis heute zu den authentischsten Interpreten von Schostakowitschs Musik. Bereits als Student assistierte er Gennadi Roschdestwenski beim Großen Symphonieorchester des Staatlichen Rundfunks und Fernsehens in Moskau. Weitere Positionen verbanden ihn in der Folge u.a. mit der Semperoper Dresden, der Oper Leipzig sowie der Deutschen Oper Berlin. Wie schon in den vergangenen beiden Jahren wird Jurowski auch im September 2012 einer der Protagonisten der Internationalen Schostakowitsch Tage in Gohrisch sein. In diesem Zusammenhang übernimmt er zusätzlich die Leitung eines Aufführungsabends in der Semperoper.Alle Veranstaltungen mit Michail Jurowski

Sergej Nakariakov

»Der Paganini der Trompete«, »Ein außergewöhnliches Talent«, »Der junge Zauberer aus Rußland« – das sind nur einige der Attribute, mit denen Sergei Nakariakov in der Musikwelt geschmückt wird. Bereits Anfang der 90er Jahre debütierte Nakariakov bei den Salzburger Festspielen und gastierte beim Schleswig-Holstein Musik Festival, wo ihm der Prix Davidoff verliehen wurde. Seitdem ist er in vielen Musikmetropolen und bei zahlreichen Festivals aufgetreten und unternimmt außerdem regelmäßig Tourneen durch Japan. Seine jüngsten Erfolge in Deutschland verbuchte Sergei Nakariakov mit Gastspielen in der Hamburger Musikhalle und der Alten Oper Frankfurt, beim Kissinger Sommer, beim Rheingau und Schleswig-Holstein Musik Festival. Regelmäßig unternimmt er ausgedehnte Tourneen und spielt Konzerte in allen wichtigen Städten des Landes. Der bekannte deutsche Komponist Jörg Widmann hat für Sergei Nakariakov das Trompetenkonzert »ad absurdum« komponiert, das er 2006 mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen uraufgeführt hat. Widmann hat ihm das Werk nicht nur gewidmet, sondern es auch auf seine einzigartigen technischen Fähigkeiten zugeschnitten. Das 15minütige Perpetuum Mobile über den Irrsinn der bis zur Grenze des gerade noch Spielbaren gesteigerten Virtuosität wird von Nakariakov seitdem in ganz Europa aufgeführt. Sergei Nakariakov erhielt den »Echo« Klassik-Preis als Instrumentalist des Jahres. Er spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois, Paris.

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