4. Symphoniekonzert
- 02.12.2012 //11:00 Uhr //Semperoper
- 03.12.2012 //20:00 Uhr //Semperoper
- 04.12.2012 //20:00 Uhr //Semperoper
- Jonathan Nott Dirigent
- Hélène Grimaud Klavier
Claude Debussy
»Prélude à l’après-midi d’un faune«
Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur
»Daphnis et Chloé« (vollständige Ballettmusik)
Musik für die Sinne
Mit einem rein französischen Programm gibt der langjährige Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, Jonathan Nott, seinen Einstand bei der Sächsischen Staatskapelle. Die sinnlich-ekstatischen Klänge von Debussys »Prélude à l’après-midi d’un faune« und Ravels vollständiger »Daphnis«-Musik umrahmen dabei das G-Dur-Klavierkonzert des letztgenannten – mit dem die französische Tastenpoetin Hélène Grimaud in die Semperoper zurückkehrt.

Seit dem Jahr 2000 steht Jonathan Nott als Chefdirigent an der Spitze der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie. Seitdem hat er das Orchester auf erfolgreichen Gastspielen in die USA, nach Südafrika, China und Japan sowie zu den Festivals in Salzburg, London (BBC Proms), Edinburgh und Luzern geführt. Seit 2006 gastieren Nott und die Bamberger Symphoniker auch regelmäßig beim musikfest berlin, wo sie u.a. mit Werken von Birtwistle, Nono, Boulez und Feldman zu erleben waren. Nott ist aber auch gern gesehener Gast bei den führenden Orchestern in Europa und den USA. Mit den Berliner Philharmonikern hat er sämtliche Orchesterwerke seines Mentors György Ligeti eingespielt. Preisgekrönte Aufnahmen entstanden zudem mit Werken von Schubert, Mahler, Bruckner und Strawinsky.
Hélène Grimaud zählt zu den charismatischsten Pianistinnen unserer Zeit. Sie tritt regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern weltweit auf, unter die Berliner und Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Philharmonia Orchestra London sowie die großen US-Orchester. Dabei musiziert sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Bernard Haitink, Esa-Pekka Salonen, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons und Christian Thielemann. Seit 2002 nimmt sie für die Deutsche Grammophon auf und zählt zu deren erfolgreichsten Künstlerinnen. Im Jahr 2002 wurde sie zum »Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres« ernannt. Neben ihrer eigentlichen Profession engagiert sich Hélène Grimaud für zahlreiche wohltätige Zwecke, darunter der WWF und Amnesty International.


