12.01.2012

Drei Klassiker des 20. Jahrhunderts

Mit Werken von Olivier Messiaen, Sergej Prokofjew und Igor Strawinsky startet die Sächsische Staatskapelle Dresden in ihrem 5. Symphoniekonzert in das Jahr 2012. Yannick Nézet-Séguin, ab der Spielzeit 2012/2013 Chefdirigent des Philadelphia Orchestra, steht bei den Konzerten vom 14. bis 16. Januar 2012 bereits zum fünften Mal am Pult der Staatskapelle und dürfte sich, wie schon in der Vergangenheit bei Konzerten in der Semperoper und der Frauenkirche, auch dieses Mal die Herzen des Orchesters wie auch des Dresdner Publikums erobern. Bei seinem jetzigen Programm stehen drei Klassiker des 20. Jahrhunderts auf dem Programm.

Zum Konzertauftakt dirigiert Nézet-Séguin Olivier Messiaens Symphonische Meditation »Les Offrandes oubliées«. Die Werke Messiaens spielen seit einigen Jahren in den Konzertprogrammen der Sächsischen Staatskapelle eine besondere Rolle, da sie seit Oktober 2008 als Patenorchester des MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN in der deutsch-polnischen Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec firmiert. Hier hat Messiaen als Kriegsgefangener im Jahr 1941 sein »Quartett auf das Ende der Zeit« komponiert und zur Uraufführung gebracht (www.messiaen.themusicpoint.net).

Als zweites Werk erklingt Prokofjews zweites Violinkonzert in g-Moll op. 63. Den Solopart übernimmt mit Janine Jansen eine der renommiertesten Geigerin ihrer Generation. Jansen debütierte im Juni 2008 in Konzerten der Staatskapelle und spielte damals das Violinkonzert von Benjamin Britten. Nun kehrt sie mit einem weiteren bedeutenden Violinkonzert des 20. Jahrhunderts in die Semperoper zurück.

Als Hauptwerk nach der Pause musizieren die Staatskapelle und Yannick Nézet-Séguin mit Igor Strawinskys »Le Sacre du Printemps« ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts, von dem sich auch Messiaen und Prokofjew haben inspirieren lassen.

Noch vor den Terminen des 5. Symphoniekonzerts spielt die Staatskapelle das Programm am Samstagvormittag auch im Rahmen eines »Lehrerfestkonzerts« des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport, zu dem Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller 600 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Sachsen in die Semperoper geladen hat.

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