31.01.2012

Kammermusik ohne Grenzen

Der 7. Kammerabend der Sächsischen Staatskapelle Dresden bringt neben einem Klaviertrio von Mendelssohn Bartholdy auch selten gehörte Chorwerke von Schubert, Bruckner, Debussy, Villa-Lobos und Dallapiccola.

Auch im 7. Kammerabend der Sächsischen Staatskapelle Dresden (2. Februar 2012, 20 Uhr, Semperoper) darf sich das Publikum auf ein Programm freuen, das in seiner Vielfalt den Rahmen eines typischen Kammerkonzerts mit Leichtigkeit sprengen dürfte. Auf einen »klassischen« ersten Teil mit dem d-Moll-Klaviertrio von Felix Mendelssohn Bartholdy folgen eher selten zu hörende Chorwerke, die den Damen und Herren des Sächsischen Staatsopernchors nach 2009 erneut die Gelegenheit bieten, sich kammermusikalisch und teils auch solistisch zu präsentieren.

Unter der Leitung von Chordirektor Pablo Assante erklingen in der zweiten Konzerthälfte Werke von Schubert bis Dallapiccola, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zu einem genretypischen Schubert-Männerchor gesellt sich von Anton Bruckner ein Huldigungslied für die österreichische Kaiserin »Sissy«, versehen mit einer ungewöhnlichen Bläserbegleitung. Ein impressionistischer Kurz-Zyklus von Claude Debussy kontrastiert mit rhythmisch akzentuierten Werken von Heitor Villa-Lobos. Und schließlich betrachtet der Komponist Luigi Dallapiccola in zwei satirischen Liedern, wie es unglücklich Verheirateten ergeht.

Ein Programm also, welches Abwechslung und Unterhaltung im Wechselspiel von Klaviertrio, A-cappella-Musik und Chören mit nicht alltäglicher Begleitung verspricht. Karten zum Preis von 10 € an der Abendkasse sowie in der Schinkelwache am Theaterplatz: Tel. 0351-4911 705, bestellung@semperoper.de

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