Osterfestspiele Salzburg: Konzert für Salzburg

Frank Peter Zimmermann Violine, Leitung
Serge Zimmermann Violine
Antoine Tamestit Viola

巴赫

  • Konzert für zwei Violinen, Streicher und Continuo d-Moll BWV 1060R (ursprünglich für zwei Cembali und in c-Moll)
  • Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1043

莫扎特

  • 降E大调交响协奏曲,作品KV 364 (320d)
  • 18.04.2019
    18:00 Uhr
    Salzburg, Großes Festspielhaus

Frank Peter Zimmermann

Frank Peter Zimmermann ist einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit. Geboren 1965 in Duisburg, begann er als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers begann 1983 sein kontinuierlicher Aufstieg. Frank Peter Zimmermann gastiert bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten rund um den Globus. Mehrfach trat er auch mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden auf.

Sein Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart. Allein vier Violinkonzerte hat er in den vergangenen Jahren zur Uraufführung gebracht: 2015 das zweite Violinkonzert von Magnus Lindberg, 2009 »Juggler in Paradise« von Augusta Read, 2007 »The Lost Art of Letter Writing« von Brett Dean und 2003 »en sourdine« von Matthias

Pintscher. Neben seinen zahlreichen Orchesterengagements ist Frank Peter Zimmermann regelmäßig als Kammermusiker auf den bedeutenden Podien der Welt zu hören. Gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er das Trio Zimmermann.

Frank Peter Zimmermann erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter den Premio del Accademia Musicale Chigiana in Siena, den Rheinischen Kulturpreis, den Musikpreis der Stadt Duisburg, den Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Frank Peter Zimmermann spielt die Violine 1711 »Lady Inchiquin« von Antonio Stradivari, die ihm von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, »Kunst im Landesbesitz«, überlassen wird.

Serge Zimmermann

Serge Zimmermann bestritt bereits im Alter von neun Jahren sein Orchester-Debüt. Mit einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1839 spielte er schon bei dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Orquesta

Sinfònica de Barcelona, der Tschechischen Philharmonie, den Bamberger Symphonikern und anderen renommierten Orchestern.

Antoine Tamestit

Antoine Tamestit ist ein aus Frankreich stammender Bratschist. Er spielt die Bratsche »Mahler« aus dem Jahr 1672 von Antonio Stradivari, welche ihm die Stradivari-Stiftung Habisreutinger zur Verfügung gestellt hat. Neben Frank Peter Zimmermann und Christian Poltéra spielt er im »Trio Zimmermann« mit.

Eine besondere Stellung

in seinem Repertoire, dass vom Barock bis hin zur Moderne reicht, nimmt die Kammermusik ein. So arrangierte er z. Bsp. die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach für Bratsche. Für ihn komponierte Jörg Widmann ein Bratschenkonzert.