Sonderkonzert mit dem Capell-Compositeur Peter Eötvös

Peter Eötvös Dirigent
Akiko Suwanai Violine

Peter Eötvös

  • »The Gliding of the Eagle in the Skies« für Orchester
  • »Seven« (Memorial for the Columbia Astronauts) für Violine und Orchester

巴托克

  • Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz. 106

Eötvös dirigiert Eötvös

In guter Kapell-Tradition steht mit Peter Eötvös ein großer Komponist und Dirigent mit eigenen Werken am Pult des Orchesters: Der Capell-Compositeur wird die deutsche Erstaufführung seines Orchesterwerks »The Gliding of the Eagle in the Skies« leiten und zusammen mit Akiko Suwanai – sie spielte bereits die Uraufführung – das Violinkonzert »Seven« interpretieren, wobei sechs im Raum verteilte Violinen besondere Höreindrücke generieren werden. Den Abschluss bildet die Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta von Béla Bartók, dessen Klänge Eötvös als seine »Muttersprache« bezeichnet.

  • 27.11.2018
    20:00 Uhr
    Kulturpalast Dresden
    Tickets
    票价:
    10.00 – 20.00 €

Peter Eötvös

Als Komponist, Dirigent und Lehrer ist Peter Eötvös einer der prägenden Musiker unserer Zeit, dessen Werke weltweit von den bedeutendsten Klangkörpern und Festivals aufgeführt werden. Neben seinen Opern »Senza Sangue«, »Der goldene Drache« oder »Tri Sestri« legte er in jüngster Zeit mit dem Orchesterwerk »Multiversum«, seinem »Halleluja – Oratorium balbulum« oder dem Schlagzeugkonzert »Speaking Drums« wichtige Kompositionen vor.

Nach seiner Ausbildung in Budapest und Köln war Peter Eötvös Mitglied des Stockhausen Ensembles, arbeitete im Elektronischen Studio des WDR und leitete von 1978 bis 1991 das Ensemble intercontemporain in Paris. 1991 gründete er das Internationale Eötvös Institut für junge Dirigenten und Komponisten in Budapest.

»Dresden war die erste deutsche Stadt, die ich in meinem Leben

kennengelernt habe. Ich war ein Jahr alt, als meine Familie am 13. Februar 1945 nachmittags aus Ungarn in Dresden ankam. Die Stadt wurde in der Nacht bombardiert, aber wir haben glücklicherweise überlebt. Mit der historischen Vergangenheit der Staatskapelle kam ich durch meinen Kölner Professor, Wolfgang von der Nahmer, in Kontakt, der Assistent von Fritz Busch war und mir dessen Leben und künstlerisches Credo vermittelte. Wiederholt sprachen wir über die erbärmliche Vertreibung von Busch durch die Nazis. Ich bin sehr gerührt und fühle mich geehrt, von der Staatskapelle als Capell-Compositeur und Dirigent eingeladen worden zu sein und freue mich auf die Begegnung mit den Musikerinnen und Musikern sowie mit dem Dresdner Publikum!«