Sonderkonzert zum 470. Geburtstag der Sächsischen Staatskapelle Dresden

曼孚列德‧何内克 指挥
Bernarda Fink Mezzosopran

德沃夏克

  • »Rusalka«-Fantasie, Suite aus der Oper zusammengestellt von Manfred Honeck, orchestriert von Tomáš Ille
  • »Biblische Lieder« op. 99

布拉姆斯

  • F 大调第三号交响曲 op.90

470 Jahre für Oper & Konzert

Ihren 470. Geburtstag feiert die Sächsische Staatskapelle mit Manfred Honeck, einem regelmäßigen Gast am Pult des Orchesters. Das Programm trägt dem Kapellprofil als Opern- und Symphonieorchester Rechnung: Manfred Honecks Fantasie zu Antonín Dvořáks »Rusalka« erklingt vor den »Biblischen Liedern« des tschechischen Komponisten. Den Abschluss bildet die 3. Symphonie von Johannes Brahms, der 1886 die Staatskapelle dirigierte und Ehrenmitglied des orchestereigenen Tonkünstler-Vereins war.

Voraussichtliche Konzertlänge: 90 Minuten inklusive Pause

Konzerteinführung: Zentralbibliothek im 1. OG des Kulturpalasts, 19.15 Uhr

  • 22.09.2018
    20:00 Uhr
    Kulturpalast Dresden
    Ausverkauft

曼孚列德‧何内克

Nach Erfahrungen als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters sowie als Leiter des »Jeunesses Musicales« Orchesters Wien wirkte Manfred Honeck als Assistent von Claudio Abbado. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Zu frühen Stationen seiner Karriere zählen Leipzig, Oslo, Stockholm und Prag.

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra und gastiert mit dem Ensemble bei Musikfestivals und auf Tourneen im europäischen Ausland.

Von 2007 bis 2011 war Manfred Honeck Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, zum White Nights Festival nach St. Petersburg und zu den Salzburger Festspielen.

Nach Engagements an den großen Konzerthäusern der Welt gab er im Februar 2013 sein erfolgreiches Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker. Die daraus resultierenden CD-Aufnahme mit Anne-Sophie Mutter wurde 2014 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet; bereits 2013 erhielt er für eine Einspielung der 4. Symphonie Mahlers den International Classical Music Award

Bernarda Fink

Als Kind slowenischer Eltern in Buenos Aires geboren, erhielt Bernarda Fink ihre Gesangs- und Musikausbildung am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, an dem sie auch seit dem Beginn ihrer Karriere regelmäßig auftrat.

Heute wird sie von den bedeutendsten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Staatskapellen Berlin und Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra sowie von führenden Barockorchestern eingeladen und singt unter so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Mariss Jansons, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Sir Simon Rattle, Franz Welser-Möst u.a.

Mit ihrem breiten Repertoire vom Barock bis ins 20. Jahrhundert zählt sie zu den gefragtesten Konzert- und Liedsängerinnen. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt, die durch zahlreiche Fernsehaufzeichnungen und Plattenaufnahmen dokumentiert ist.

Erfolge auf der Opernbühne feierte sie als Cecilio/LUCIO SILLA unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien, als Idamante/IDOMENEO in einer Produktion von Luc Bondy und Jesús Lopez Cobos im Teatro Real in Madrid und als Irene/THEODORA unter Ivor Bolton bei den Salzburger Festspielen. In konzertanten Aufführungen unter René Jacobs war sie als Sesto/LA CLEMENZA DI TITO und Idamante zu erleben, die daraus entstandenen CD-Aufnahmen wurden vielfach ausgezeichnet. Im Juni 2017 gab Bernarda Fink in Debussys PELLEAS ET MELISANDE ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

Als Liedsängerin ist Bernarda Fink den bedeutendsten Musikzentren bestens bekannt und darf auf Spielplänen wie des Wiener Musikvereins und Konzerthauses sowie der Schubertiade Schwarzenberg, der Berliner Philharmonie, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Pariser Cité de la Musique dem Edinburgh Festival, der New Yorker Carnegie Hall und Alice Tully Hall nicht fehlen.

Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren neben zahlreichen Liederabenden Debussys PELLEAS ET MÉLISANDE mit den Berliner Philharmonikern in einer halbszenischen Produktion unter Sir Simon Rattle und Peter Sellars, Mahlers III. Symphonie mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding und Dvořáks Biblische Lieder mit dem Ensemble Prisma beim Attergauer Kultursommer, beim Carinthischen Sommer und in der Wigmore Hall, sowie Mahlers LIED VON DER ERDE mit Jiří Bělohlávek in Prag und mit Douglas Boyd in Paris, die

ALTRHAPSODIE von Brahms mit dem Mozarteum Orchester und Ivor Bolton in Salzburg.

Konzertprojekte der Saison 2017/2018 beinhalten unter anderem Mahlers II. Symphonie mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons beim Tanglewood Festival, Pergolesis STABAT MATER in Rom, Mahlers II. Symphonie mit Mariss Jansons in Kopenhagen, sowie mit Jakub Hrůša in Bamberg, und eine Südamerika Tournee mit der Camerata Salzburg.

Dem Nachwuchs widmet sich Bernarda Fink mit Meisterkursen z.B. im Rahmen der Wiener Meisterkurse, bei der Austrian Arts Session in Ossiach, beim YSP in Salzburg, bei der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence oder am Schubert-Institut in Baden bei Wien, beim Aldeburgh Festival, der Carinthischen Musikakademie Ossiach und bei der Fondation in Royaumont. Als Jury-Mitglied war sie beim Internationalen Lied-Wettbewerb der Wigmore Hall, beim Bach Wettbewerb in Leipzig, beim BBC Cardiff Singers of the World sowie beim Wettbewerb DAS LIED in Berlin aktiv.

Das umfangreiche Bühnen- und Konzertrepertoire der Künstlerin ist durch eine Diskografie dokumentiert, die bereits die 50er Marke erreicht hat und sich von Monteverdi und Rameau bis hin zu Schubert und Bruckner erstreckt. Viele ihrer Platten wurden mit namhaften Preisen wie dem Diapason d’Or oder Grammy ausgezeichnet. Bernarda Fink verbindet eine enge Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi. Die daraus hervorgegangenen Aufnahmen beinhalten u.a. Bach-Kantaten mit dem Freiburger Barockorchester, ein Solo-Album mit Liedern von Robert Schumann, Pergolesis STABAT MATER mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Einspielungen mit Liedern slowenischer bzw. argentinischer Komponisten gemeinsam mit Marcos Fink (Grammy Nominierung), ein Dvořák Album (gemeinsam mit Genia Kühmeier) und ein Soloalbum mit spanischen Liedern mit Anthony Spiri am Klavier. Zuletzt erschien ein Album mit Liedern von Gustav Mahler, welche gemeinsam mit Anthony Spiri am Klavier, dem Gustav-Mahler Ensemble und dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada eingespielt wurde.

Im Februar 2006 wurde die Künstlerin durch den österreichischen Bundeskanzler mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Im Februar 2013 erhielt Bernarda Fink zusammen mit Marcos Fink für ihre gemeinsame Aufnahme Slovenija! und die damit verbundenen Konzerte den Preis der Prešeren-Stiftung, die höchste kulturelle Auszeichnung, die Slowenien zu vergeben hat. Im September 2014 wurde an Bernarda Fink der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen.