»Variation«: 8. Kammerabend

ローベルト・オバーライグナー クラリネット
Andreas Ehelebe Kontrabass
Fritz Busch Quartett
フェデリコ・カシック ヴァイオリン
Tibor Gyenge Violine
ミヒャエル・ホルヴァート ヴィオラ
ティトゥス・マーク チェロ

Franco Donatoni

  • »Lem« für Kontrabasss solo

Giuseppe Sinopoli

  • »Klangfarben« auf einer Reihe von Riccardo Malipiero für Streichquintett

ヨハネス・ブラームス

  • Klarinettenquintett h-Moll op. 115

Klangfarben

Johannes Brahms hatte sein Schaffen seinem Verleger gegenüber eigentlich schon für beendet erklärt, als er das Klarinettenquintett h-Moll schrieb. Richard Mühlfeld, erster Klarinettist der Meininger Hofkapelle, war es, der den Komponisten zu neuer Kreativität anregte. Brahms war so sehr von dem Klarinettisten beeindruckt, dass er noch mehrere Werke für Klarinette skizzierte und im Jahr 1891 aus Meiningen an Clara Schumann schrieb: »Mann kann nicht schöner Klarinette blasen als es der hiesige Mühlfeld tut.« Sowohl bei der privaten Uraufführung am 24. November 1891 als auch bei der ersten öffentlichen Darbietung am 12. Dezember 1891 spielte Mühlfeld folglich selbst die Klarinettenstimme.

ローベルト・オバーライグナー

ソロ・クラリネット

フェデリコ・カシック

第1コンサートマスター代理

Tibor Gyenge

Stellv. 1. Konzertmeister

Tibor Gyenge wurde 1989 in Sibiu (Hermannstadt) Rumänien in eine ungarisch-rumänische Musikerfamilie geboren und erhielt den ersten Violinunterricht von seinem Vater.  

Anschließend besuchte Tibor Gyenge die Béla Bartók Musikschule und das Musikgymnasium in Szombathely, bevor er zur Kunstuniversität Graz wechselte, um bei Prof. Silvia Marcovici zu studieren.  2012 schloss er das Bachelorstudium an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung ab. 2014 bis 2016 absolvierte Tibor Gyenge bei Prof. Daniel Gaede an der Hochschule für Musik Nürnberg sein Masterstudium. Während diesen Jahren hatte er auch dort einen Lehrauftrag inne.

Zahlreiche Meisterkurse bei Musikern wie Zakhar Bron, Leonidas Kavakos, Daniel Stabrawa, György Pauk, Itzhak Rashkovsky, Krzysztof Wegrzyn, Ulf Hoelscher und Kristóf Baráti bereicherten seine Studienzeit.

 

Ebenso waren kammermusikalische Impulse von Bedeutung, unter anderem der Kontakt mit Mitgliedern der Fauré, Manderling, Lindsay und Carmina Quartette, wie auch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Rudolf Leopold, István Várdai, Claudio Martinez-Mehner, Christian Euler, Ivan Monighetti und Soloinstrumentalisten der Wiener und Berliner Philharmoniker.

Als Solist trat Tibor Gyenge bereits mit dem Ungarischen Kammerorchester, der Camerata Pro Musica, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Savaria Symphony Orchestra und der Staatlichen Philharmonie Satu-Mare „Dinu Lipatti“ auf.

Nach einem Jahresvertrag beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war er als 1. koord. Konzertmeister an der Staatsphilharmonie in Nürnberg engagiert.

Seit 2016 ist Tibor Gyenge Stellvertretender 1. Konzertmeister der 1. Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

ミヒャエル・ホルヴァート

ヴィオラ副首席奏者