Osterfestspiele Salzburg: Kammerkonzert I

Antoine Tamestit Viola
Musiker*innen der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Béla Bartók

  • Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 7

György Kurtág

  • »Signs, Games and Messages« für Viola solo (Auswahl)

Johannes Brahms

  • Streichquintett G-Dur op. 111

Antoine Tamestit

Bekannt für seine Musikalität und seine reichhaltige Klangfülle, seine ausgewiesene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines Bratschentons gilt Antoine Tamestit als einer der wichtigsten Botschafter seines Instruments. Ob als Konzertsolist, Kammermusiker oder Professor für Bratsche – Tamestit ist weltweit gefragt und geschätzt. Mit seiner Stradivari von 1672, eine Leihgabe der Habisreutinger-Stiftung, deren warmer Klang ihn an den »eines italienischen Opernsängers « erinnert, ist er stets auf der Suche nach einem originären Zugang zur Musik. Im Trio Zimmermann spielt er seit 2007 regelmäßig mit seinen Musikerkollegen Christian Poltéra und Frank Peter Zimmermann – letzterer lud ihn 2019 für Mozarts Sinfonia concertante KV 364 zu seinem Sonderkonzert in der Semperoper ein, für Tamestit sein Debüt bei der Staatskapelle.

In der Saison 2021/2022 präsentiert er sich gleich mehrfach in Dresden, wirkt mit Kapellmitgliedern in einem Kammermusikprogramm bei den Osterfestspielen Salzburg 2022 mit und zieht in seinem Virtuosen-Rezital den Bogen von Bach über Fauré bis zu Rebecca Clarke.

Geboren 1979 in Paris, lernte der Sohn eines Geigenlehrers und Komponisten bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er erhielt mehrere renommierte Preise, darunter den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Einspielungen seines breiten Repertoires erscheinen beim Label Harmonia Mundi. Seine Begeisterung für die Musik der Gegenwart zeigt sich an einer Vielzahl von Werken, die er aus der Taufe hob.

Musiker*innen der Sächsischen Staatskapelle Dresden