Adventskonzert des ZDF

Petr Popelka Dirigent
ラン・ラン ピアノ
Katharina Konradi
Jonathan Tetelman Tenor
Samuel Kummer Orgel
ドレスデン聖十字架教会合唱団
ドレスデン国立歌劇場合唱団 合唱指揮:イェルク・ヘンネルク・アンドレーセン

ピョートル・イリイチ・チャイコフスキー

  • Marsch aus der Ballettmusik zu »Der Nussknacker«

カミーユ・サン=サーンス

  • Nr. 2 Chœur »Gloria in altissimis Deo« aus dem »Oratorio de Noël« (Weihnachtsoratorium) op. 12
  • Nr. 4 Air »Domine, ego credidi« aus dem »Oratorio de Noël« (Weihnachtsoratorium) op. 12
  • Nr. 10 Chœur »Tollite hostias« aus dem »Oratorio de Noël« (Weihnachtsoratorium) op. 12

ヨハン・セバスティアン・バッハ

  • Auszüge aus den »Goldberg-Variationen« BWV 988

ゲオルク・フリードリヒ・ヘンデル

  • Arie »Oh! Had I Jubal’s lyre« aus dem Oratorium »Joshua«
  • Chor »The great Jehovah is our awful theme« aus dem Oratorium »Joshua«

リヒャルト・シュトラウス

  • Sinfonisches Zwischenspiel Nr. 2: »Träumerei am Kamin« aus der Oper »Intermezzo« op. 72

Lili Boulanger

  • Psalm 24 »La terre appartient à l'Eternel«

セザール・フランク

  • »Panis angelicus« FWV61

Edvard Grieg

  • 2. Satz: Adagio aus dem Klavierkonzert a-Moll op. 16

エンゲルベルト・フンパーディンク

  • »Weihnachten«. Lied für hohe Singstimme
  • »Festklänge« aus der Märchenoper »Dornröschen«

Vorweihnachtliche Festmusik

Über zwei Millionen Musikfreunde wohnten im vergangenen Jahr der Übertragung des ZDF-Adventskonzerts aus der leeren Dresdner Frauenkirche an den heimischen Bildschirmen bei. Besinnliche Klänge und Einkehr standen im Zentrum des Programms; renommierte Solistinnen und Solisten setzten damit gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ein Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität in unruhigen Zeiten. Auch in diesem Jahr findet das Adventskonzert eine Fortsetzung – und stimmt mit Petr Popelka als Dirigent klangvoll auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein!

 

Eine Veranstaltung des ZDF in Koproduktion mit der Stiftung Frauenkirche Dresden, präsentiert von der Sparkassen-Finanzgruppe. 

 

  • 27.11.2021
    18:00 Uhr
    Frauenkirche Dresden

Petr Popelka

Innerhalb von zwei Spielzeiten hat sich Petr Popelka als einer der inspirierendsten Dirigenten seiner Generation einen Namen gemacht. Der Tscheche ist seit August 2020 Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters in Oslo und wird mit der Saison 2022/2023 zusätzlich Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Radio-Symphonieorchesters Prag. Außerdem steht er als Erster Gastdirigent regelmäßig am Pult der Janáček Philharmonie Ostrava.

In der Saison 2021/2022 wird Petr Popelka zur Staatskapelle Dresden (ZDF Adventskonzert), NDR Elbphilharmonie Orchester, Danish National Symphony Orchestra, Bergen Philharmonic Orchestra, Prager Rundfunksinfonieorchester, FOK Prager Sinfonieorchester und Aalborg Symphony Orchestra zurückkehren sowie bei der Tschechischen Philharmonie, hr-Sinfonieorchester, Deutschen Radio Philharmonie, Staatskapelle Weimar, Mozarteumorchester Salzburg, Orchestre de Chambre de Lausanne und Sinfonieorchester St. Gallen debütieren. Eine Neuproduktion von Schostakowitschs Die Nase führt ihn an die Semperoper Dresden und eine neue Carmen an das Prager Nationaltheater, wo er auch eine Figaro-Serie dirigieren wird.

In der Saison 2019/2020 war Petr Popelka der erste Conductor Fellow des NDR Elbphilharmonie Orchesters. 2017 gewann er den Neeme-Järvi-Preis der Gstaad Menuhin Festival Academy, nachdem er sich seit 2016 vermehrt dem Dirigieren widmete. Wichtige dirigentische Impulse erhielt er von Vladimir Kiradjiev und Alan Gilbert sowie bei Meisterkursen von Peter Eötvös, Jaap van Zweden und Johannes Schlaefli.

Petr Popelka erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Prag und in Freiburg. 2010 bis 2019 war er stellvertretender Solo-Kontrabassist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Neben dem Dirigieren nimmt das Komponieren eine wichtige Position in Petr Popelkas künstlerischer Arbeit ein.

Katharina Konradi

Katharina Konradi ist sie die erste aus Kirgisistan stammende Sopranistin im Lied-, Konzert- und Opernfach weltweit. 2009 begann sie ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann in Berlin, der ein Masterstudium in Liedgestaltung bei Christiane Iven und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München folgte.

Nach ihren Anfängen am Staatstheater Wiesbaden ist die Künstlerin inzwischen Mitglied der Staatsoper in Hamburg, wo sie die wichtigen Rollen ihres Fachs singt: darunter in 2019/20 Pamina, Despina, Musetta und Clorinda. Im Sommer 2019 sowie in der Wiederaufnahme 2021 war sie zu Gast bei den Bayreuther Festspielen als Junger Hirte in der Tannhäuser-Neuproduktion unter Valery Gergiev. Im Frühjahr 2021 gab die Künstlerin ihr Debüt als ‚Sophie‘ in der Neuproduktion von Strauss‘ Rosenkavalier (Inszenierung: Barrie Kosky) an der Bayerischen Staatsoper in München.

 

Bereits der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 war der Anstoß für wichtige Konzerte und Engagements bei renommierten Orchestern, wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des MDR, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano und Daniel Harding. Eines der Höhepunkte der vergangenen Saison war Mozarts Krönungsmesse unter Gustavo Dudamel in Burgos.

Zentral ist das Thema Lied, in der aktuellen Saison u. a. mit Liederabenden in Barcelona und Londons Wigmore Hall. Im März 2021 erschien ihre Lied-CD „Liebende“, begleitet von Daniel Heide, beim Label Avi music.

Jonathan Tetelman

Der Tenor Jonathan Tetelman, in Chile geboren und in den USA aufgewachsen, studierte am Mannes College sowie der Manhattan School of Music in New York. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (u.a. 2. Preis der New York International Vocal Competition 2018, New York Lyric Opera Price 2017) und sang bereits u.a. beim Tanglewood Music Festival, an der English National Opera, an der Semperoper Dresden, an der Komischen Oper Berlin, am Gran Teatre del Liceu Barcelona, am Teatro Regio Torino und am Royal Opera House Covent Garden London. Sein Repertoire umfasst Rollen wie Rodolfo (»La bohème«), Mario Cavaradossi (»Tosca«), Duca di Mantova (»Rigoletto«), Pinkerton ( »Madama Butterfly«), Werther, Alfredo (»La traviata«), Don José (»Carmen«), Eisenstein (»Die Fledermaus«) und Freddy Eynsford-Hill (»My Fair Lady«).

 

Auf dem Konzertpodium arbeitete er unter anderem mit dem San Francisco Symphony unter der Leitung von Michael Tilson Thomas und mit den Stuttgarter Philharmonikern unter Dan Ettinger. Zusammen mit der Sopranistin Kristine Opolais trat er in einer Gala in Moskau und mit den Würth Philharmonikern in Künzelsau auf. Außerdem war er kürzlich zu Gast beim Copenhagen Philharmonic Orchestra für eine Verdi-Gala.
Er sang Verdis Requiem beim Tanglewood Music Festival und dem  Boston Symphony Orchestra, Milan Festival Orchestra, und dem Greenwich Village Orchestra, Elgars »Dream of Gerontius« mit dem Orchestra Now, sowohl Dvořáks Requiem als auch Stabat Mater bei der St. George’s Choral Society, und trat zusammen mit er Sopranistin Nadine Sierra bei dem Festival Napa Valley auf.

Samuel Kummer

Samuel Kummer, 1968 in Stuttgart geboren, studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. In den Orgelklassen von Ludger Lohmann, Werner Jacob und Christoph Bossert. Wichtige Impulse erhielt er auf Meisterkursen bei Marie-Claire Alain, Olivier Latry, Hans Fagius, Jean-Claude Zehnder und Lorenzo Ghielmi.

Seit 1988 konzertiert Samuel Kummer im In- und Ausland. Er gab zahlreiche Konzerte in den Beneluxstaaten, den baltischen Staaten, in Mittelamerika und den USA sowie in Russland. Er trat auf beim Styriartefestival, beim Lucerne Festival, beim Europäischen Orgelfestival Maastricht, beim Internationalen Bachfestival Warschau sowie bei den Internationalen Recklinghäuser Orgeltagen.

2005 gastierte er zum wiederholten Mal in der Kathedrale zu Guatemala-City, wo er sich 1999 für die Restaurierung und Erhaltung der historischen Walcker-Orgel von 1937 eingesetzt hat. Auf Einladung des Goethe-Instituts konzertierte er in der Philharmonie St. Petersburg, beim Barockorgelfestival Mexico-City sowie beim Slowakischen Rundfunk.

Im Jahr 2005 wurde Samuel Kummer an die Frauenkirche zu Dresden berufen. Seit 2007 ist Kummer Lehrbeauftragter für Orgelimprovisation und Literaturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden.

ドレスデン聖十字架教会合唱団

ドレスデン国立歌劇場合唱団

合唱指揮:イェルク・ヘンネルク・アンドレーセン

 

Heute gilt der Sächsische Staatsopernchor als einer der besten Opernchöre Europas. Seine Auftritte in Opernvorstellungen, seine Mitwirkung in Konzerten, bei Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen, die kontinuierliche Präsenz bei Festspielen und auf Tourneen brachten ihm auch weltweit Beachtung sowie höchste Wertschätzung ein.

Besonders prägend für den Staatsopernchor war die Arbeit mit dem Dirigenten Giuseppe Sinopoli, der das künstlerische Potential als bei weitem noch nicht ausgeschöpft betrachtete. In zahlreichen CD-Produktionen wuchs das Chorensemble immer wieder über sich hinaus. In den Jahren nach Sinopolis plötzlichem Tod gelang durch kontinuierliche Arbeit eine Konsolidierung der künstlerischen Qualität.

Wie in allen künstlerischen Sparten der Sächsischen Staatsoper Dresden spielt auch im Staatsopernchor die enge Verknüpfung von Tradition, gegenwärtiger künstlerischer Verantwortung und Ausrichtung auf die Herausforderungen der Zukunft eine entscheidende Rolle.

Seit 2013 ist der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren Künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt.

Am 8. Oktober 2017 feierte der Sächsische Staatsopernchor Dresden sein 200-jähriges Chorjubiläum.