10. Symphoniekonzert

クリスティアン・ティーレマン 指揮
Julia Kleiter Sopran
クリスティアン・ゲルハーヘル バリトン

フェリックス・メンデルスゾーン

  • 交響曲第3番イ短調《スコットランド》op. 56

アレクサンダー・フォン・ツェムリンスキー

  • Lyrische Symphonie op. 18 für Sopran, Bariton und Orchester

Lyrische Symphonik

»Ich habe im Sommer etwas geschrieben in der Art des Lied v. d. Erde« – so kündigte Alexander Zemlinsky seinem Verleger 1922 die Komposition der Lyrischen Symphonie an. Und auch wenn die literarische Vorlage des bengalischen Dichters und Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore exotisch wirkt, so bleibt Zemlinsky in diesem Werk mit seinem sehnsuchtsvollen Duktus und leitmotivischer Technik doch der musikalischen Spätromantik verpflichtet. Sieben unabhängig voneinander entstandene und von Zemlinsky für Sopran und Bariton vertonte Gedichte fügt er, durch Zwischenspiele miteinander verbunden, zu einer sinnvollen Handlung zusammen; bildgewaltig beschreiben sie Anfang und Ende einer leidenschaftlichen Liebe.

Informationen zum Kartenvorverkauf werden voraussichtlich im Herbst 2021 bekannt gegeben.

Das Konzert wird von MDR Klassik mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.
  • 21.05.2022
    19:00 Uhr
    Semperoper
  • 22.05.2022
    11:00 Uhr
    Semperoper

クリスティアン・ティーレマン

首席指揮者

2012/2013シーズンより、首席指揮者としてドレスデン・シュターツカペレを率いる。熱狂的な就任記念演奏会の後、『フランクフルター・アルゲマイネ・ツァイトゥング』紙は、ティーレマンがオーケストラを「誉れ高い奇跡とも呼べるハープの響き」へ導いたと評した。 ティーレマンのキャリアは1978年、ベルリン・ドイツ・オペラでコレペティートルに採用された時から始まる。ゲルゼンキルヒェン、カールスルーエ、ハノーファーで経験を積んだ後、1985年にデュッセルドルフのライン歌劇場のカペルマイスターとなり、1988年には当時、ドイツ国内では最年少でニュルンベルク州立歌劇場の音楽監督に就任した。1997年、古巣ベルリン・ドイツ・オペラの音楽監督に就任。7年間務めた後、2004年から2011年まではミュンヘン・フィルハーモニー管弦楽団の音楽監督を務めた。

ドイツ・ロマン派のオペラ、またコンサートレパートリーにおいて、ティーレマンの解釈は模範的なものとして世界的に知られている。2000年のデビュー以来、バイロイト音楽祭には毎年客演を重ねる。2011年のザルツブルク音楽祭ではR・シュトラウスの《影のない女》を指揮し、『オーパンヴェルト』誌の「年間最優秀指揮者」に選ばれた。ドレスデン・シュターツカペレとのブラームス・チクルスはCD、DVD化されているほか、ウィーン・フィルハーモニー管弦楽団とはベートーヴェン交響曲全集を収録している。 2013年よりザルツブルク・イースター音楽祭の芸術監督。ロンドンの王立音楽アカデミーから名誉会員の資格を授与されたほか、フランツ・リスト・ヴァイマール音楽大学および、ベルギーのルーヴェン・カトリック大学より、名誉博士としての学位を授与されている。

Julia Kleiter

Die aus Limburg stammende Sopranistin Julia Kleiter studierte bei Prof. William Workmann in Hamburg und bei Prof. Klesie Kelly-Moog in Köln. 2004 gab sie ihr Debüt an der Pariser Opéra-Bastille als Pamina – eine Partie, die sie in den folgenden zehn Jahren in zahlreichen Produktionen in Madrid, Zürich, New York, München oder bei den Salzburger Festspielen unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado, Adam Fischer oder zuletzt Philippe Jordan gestaltete.

Helmut Rilling, Riccardo Muti, Marc Minkowski, Ivor Bolton, René Jacobs, Fabio Luisi, Philippe Herreweghe, Giovanni Antonini und Marek Janowski sind weitere Dirigenten, die Julia Kleiters musikalischen Weg begleitet haben. Zuletzt sang sie Dvořáks Stabat Mater in München, Bachs Weihnachtsoratorium in Wien, Dvořáks Requiem in Berlin oder Schumanns Das Paradies und die Peri in Frankfurt und Zürich. Mit Brahms’ Ein deutsches Requiem war sie in London zu hören. Haydns Schöpfung führte Julia Kleiter an die Mailänder Scala und nach Berlin, Bruckners Te Deum unter Zubin Mehta nach München.

Als Contessa (Le nozze di Figaro) konnte man Julia Kleiter kürzlich am Royal Opera House Covent Garden unter Sir John Eliot Gardiner erleben, an der Mailänder Scala gestaltete sie die Ilia in Mozarts Idomeneo. Agathe in Webers Freischütz in Dresden, Donna Anna an der Hamburger Staatsoper oder Eva in Wagners Meistersinger von Nürnberg unter Daniel Barenboim in Berlin sind weitere Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit.

Die kommenden Jahre hingegen stehen bei Julia Kleiter, soweit Corona es zulässt, ganz im Zeichen der Opern von Richard Strauss: Rollendebüts als Arabella unter Fabio Luisi am Opernhaus Zürich, als Marschallin in Der Rosenkavalier in Brüssel wurden leider abgesagt, ihr Debüt als Gräfin in Capriccio in Zürich steht für Mai 2021 im Kalender.

Nach Corona-bedingten Konzertabsagen im Jahr 2020 ist sie in Liederabenden in Barcelona und in der Londoner Wigmore Hall zu erleben. Sie tritt regelmäßig mit den Pianisten Michael Gees und Julius Drake auf und war bereits bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, im Wiener Musikverein, im Salzburger Mozarteum und in der Philharmonie Essen zu Gast.

Zahlreiche CDs und DVDs dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen, darunter ihre neueste Aufnahme mit Liedern von Franz Liszt und Julius Drake am Klavier, die seit Januar 2020 bei Hyperion vorliegt.

クリスティアン・ゲルハーヘル

バリトン

ドイツ出身。ミュンヘン音楽大学で学び、ディートリヒ・フィッシャー=ディースカウ、エリーザベト・シュヴァルツコップのマスター・クラスに参加。リート解釈の名手として知られ、ピアニストのゲロルト・フーバーと共に数多くのリサイタルを行っている。共演指揮者は、サイモン・ラトル、ニコラウス・アルノンクール、マリス・ヤンソンス、ダニエル・ハーディング等。2013/14年シーズンには、ベルリン・フィルのアーティスト・イン・レジデンスを務めた。