2. Aufführungsabend

Bruno Weil Dirigent
Florian Richter Viola

Joseph Haydn

  • Symphonie Nr. 46 H-Dur Hob. I:46

Carl Stamitz

  • Violakonzert D-Dur op. 1

Joseph Haydn

  • Symphonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103
  • 28.01.2020
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft

Bruno Weil

Seit der Spielzeit 2017/18 ist Bruno Weil erster Gastdirigent des Bruckner Orchester Linz, mit dem er auch bei den Oberösterreichischen Stiftkonzerten und am Musiktheater Linz präsent ist.

Zu Beginn seiner Karriere kam Bruno Weil als einer der letzten Meisterschüler von Hans Swarowsky als Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe über Kapellmeisterposten an den Staatstheatern in Wiesbaden und Braunschweig als damals jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands nach Augsburg. Von 1994 bis 2002 war er GMD in Duisburg und 2016 erhielt er den Musikpreis der Stadt Duisburg, sowie 1997 den »Deutschen Schallplattenpreis – Echo Klassik« als »Dirigent des Jahres«. Für den bei der Deutschen Harmonia Mundi (BMG) erschienenen »Endimione« erhielt Weil – damit bereits zum dritten Mal – den »Deutschen Schallplattenpreis – Echo Klassik«, diesmal in der Sparte »Beste Operneinspielung 17./18. Jahrhundert« und 2006 den »Juno Award« mit dem Kanadischen Orchester Tafelmusik für seine Einspielung der Beethoven Sinfonien Nr. 5 und 6. 2010 wurde er zum 5. Mal mit dem Echo Klassik Schallplattenpreis für die beste Aufnahme des 18. Jahrhunderts (Haydn Symphonien Nr. 93, 95, 96) ausgezeichnet. In Kalifornien leitete er bis 2010 eines der ältesten Musikfestivals der USA, das »Carmel Bach Festival«. Mit dem kanadischen Tafelmusik Orchestra und dem Orchestra of the Age of Enlightenment entstand für das SONY CLASSICAL Label eine große Anzahl von CDs, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurden.

Von 2001-2016 unterrichtet Bruno Weil als Professor für Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München, seit 2015 ist er in gleicher Position auch an der Universität Mozarteum Salzburg tätig und dirigierte u.a. die Berliner und Wiener Philharmoniker, die Bamberger Symphoniker, die Wiener Symphoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Orchestre Symphonique de Montréal, das Orchestre National de France, das NHK Orchestra Tokyo, das Sydney Symphony Orchestra und das St. Paul Chamber Orchestra sowie Opernproduktionen u.a. an der Wiener Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Kölner Oper, am Teatro Comunale di Bologna und an der Hamburgischen Staatsoper. Weiteres war er regelmäßiger Gast der Salzburger Festspiele, leitete Produktionen beim Glyndeborne Festival und dirigierte Opern und Gastkonzerte bei der Salzburger Mozartwoche, dem Würzburger Mozartsommer und den Mozartfesten von Augsburg und Toronto.

Als Gründer und Künstlerischer Leiter des Musikfestivals »KLANG & RAUM« im Kloster Irsee im Allgäu hat Bruno Weil im Jahre 1993 ein internationales Forum für Konzerte auf Originalinstrumenten geschaffen, das alljährlich die Stars der Alten Musik Szene in von Publikum und Kritik enthusiastisch gefeierten Konzerten präsentiert.

Florian Richter

Solobratscher

Florian Richter erhielt seinen ersten Unterricht im Fach Violine an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei Prof. Klaus Hertel. Im Jahr 2000 wechselte er zur Viola, 2001 an das Musikgymnasium »Schloss Belvedere« Weimar in die Klasse von Prof. Erich Krüger.

Von 2004 bis 2014 studierte der mehrfache Bundespreisträger bei »Jugend musiziert« an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Ditte Leser/Prof. Erich Krüger und schloss seine Ausbildung mit dem Konzertexamen ab. Wichtige musikalische Impulse erhielt er darüber hinaus bei Meisterkursen unter anderem bei Prof. Alfred Lipka, Prof. Dietmar Hallmann, Prof. Hartmut Rohde, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Norbert Brainin.

Florian Richter war Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Flesch Akademie. Als Solist spielte er unter anderem unter der Leitung von Johannes Klumpp, Helmuth Rilling, Stefan Solyom, Michael Sanderling und Marek Janowski. Von 2010 bis 2012 war Florian Richter Solobratscher der Staatskapelle Weimar, von 2012 bis 2017 in gleicher Position beim Staatsorchester Stuttgart tätig. Bis 2017 engagierte er sich zudem am Musikgymnasium »Schloss Belvedere« in Weimar für den Nachwuchs im Fach Viola.

Seit Oktober 2017 ist Florian Richter Professor für Viola an der Hochschule für Musik in Nürnberg und seit August 2017 Solobratscher der Sächsischen Staatskapelle Dresden.