4. Kammerabend

Martin Fraustadt Violine
Dominik Hellsberg Violine
Sabine Kittel Flöte
Rozália Szabó Flöte
Dóra Varga-Andert Flöte
Bernhard Kury Flöte
Helmut Fuchs Trompete
Sven Barnkoth Trompete
Henrike Genieser Trompete
Zoltán Mácsai Horn
Jonathan Nuß Posaune
Dominik Nuß Tuba

Friedrich Kuhlau

  • Flötenquartett E-Dur op. 103

Sergej Prokofjew

  • Sonate für zwei Violinen C-Dur op. 56

Isang Yun

  • Quartett für Flöten

Michael Kamen

  • Quintet

Oskar Böhme

  • Trompeten-Sextett es-Moll op. 30

Daniel Schnyder

  • Brass Quintet
  • 27.02.2020
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    10.00 €

Martin Fraustadt

Martin Fraustadt, 1976 in Dresden geboren, erhielt seinen ersten Violinunterricht von 1982 bis 1987 an der Musikschule Freital bei Thomas Seifert. 1987 wechselte er an die Sächsische Spezialschule für Musik Dresden. Nach Abitur und Zivildienst studierte Martin Fraustadt von 1996 bis 2002 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Reinhard Ulbricht.

Seine Orchestertätigkeit begann Martin Fraustadt als Substitut der Staatskapelle Dresden von 1999 bis 2002. Im Anschluss daran folgte ein Engagement bei der Staatskapelle Berlin. Seit 2005 lebt er wieder in seiner Geburtsstadt und ist Mitglied der Staatskapelle Dresden.

Sabine Kittel

Soloflötistin

Im Alter von zehn Jahren erhielt Sabine Kittel ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule in Erfurt. Von 1985 bis 1991 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Johannes Walter, von 1991 bis 1994 absolvierte sie ein Meisterklassenstudium bei Paul Meisen an der Hochschule für Musik in München. Darüber hinaus ergänzte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Aurèle Nicolet.

Sabine Kittel ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. 1991 gewann sie den 1. Preis beim Carl Maria von Weber-Wettbewerb in München, 1994 den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Budapest und 1995 ebenfalls einen 2. Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München sowie den Brüder-Busch-Preis.

Bevor Sabine Kittel zur Staatskapelle Dresden kam, war sie in der Zeit von 1992 bis 2000 Soloflötistin der Dresdner Philharmonie. Seit August 2000 musiziert sie in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2008 gründete sie das Ensemble Bento, darüber hinaus konzertiert sie als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen in mehreren europäischen Ländern und in Japan.

Rozália Szabó

Soloflötistin

Rozália Szabó wurde in Abony (Ungarn) geboren und begann mit sieben Jahren Flöte zu spielen.

Sie studierte nach dem Abitur an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Lóránt Kovács und János Bálint und anschließend an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Jean-Claude Gérard. Bereits während ihrer Studienzeit entwickelte Rozália Szabó Podiumsreife auf internationalem Niveau: sowohl 1998 beim Internationalen Jean-Pierre-Rampal Wettbewerb in Paris als auch beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München im Jahr 2000 wurde sie mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Rozália Szabó ist eine gefragte Solistin der jungen Generation, die sich stets auch um ungewohntes Repertoire verdient gemacht hat.

Sie trat auf mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Sächsischen Staatskapelle Dresden, mit der sie 2007 André Jolivets Flötenkonzert in der Semperoper aufführte. Im Oktober 2008 war sie im Rahmen des Mozart-Zyklus der Villa Hügel in Essen mit den Flötenkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören.

Seit 2002 ist Rozália Szabó Soloflötistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Musikfestivals wie das Fürstensaal Classix in Kempten, Movimentos in Wolfsburg und das Musikfestival St. Gallen in Österreich stehen im Vordergrund ihres vielseitigen Engagements für die Kammermusik, die sie mit Hingabe pflegt. Solche Projekte führen sie regelmäßig in ihre Heimat Ungarn, aber auch nach Frankreich, Russland, Mazedonien und in die Schweiz.

Dóra Varga-Andert

Solopiccolistin

Die ungarische Flötistin Dóra Varga-Andert erhielt ihren ersten Flötenunterricht im Alter von 7 Jahren in ihrer Heimatstadt Eger. Nach dem Studium bei Gergely Ittzés in Ungarn und Davide Formisano in Stuttgart, das sie mit Auszeichnung abschloss, nimmt sie momentan in der Meisterklasse von Michael Kofler

am Mozarteum Salzburg Unterricht. Sie war Stipendiatin des DAAD und Akademistin beim SWR Stuttgart und der Staatskapelle Dresden. Seit Dezember 2013 ist sie Solopiccolistin der Staatskapelle Dresden.

Bernhard Kury

Stellv. Soloflötist

Bernhard Kury wurde 1966 in Trieben, Österreich, geboren. Er studierte bei Gottfried Hechtl an der Musikhochschule Graz sowie Physik an der TU, absolvierte 1992 ein weiteres Studienjahr bei Wolfgang Schulz in Wien und begann 1997 ein Zusatzstudium (Konzertexamen) an der UdK Berlin bei Roswitha Staege, das er mit Auszeichnung abschloss.

Er war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und ist nun nach Engagements beim RSB Berlin (1993/94) und der Dresdner Philharmonie (1995-1998) stellvertretender Soloflötist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Dresden, seit 2005 ist er auch Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.

Helmut Fuchs

Solotrompeter

Helmut Fuchs, geboren 1984 in Oberndorf bei Salzburg, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Trompetenunterricht im Musikschulwerk Salzburg bei Martin Mühlfellner. 2001 wechselte er zu Igor Oder, von dem er auch während seiner Zeit bei der Militärmusik in Salzburg (2003 - 2004) unterrichtet wurde.2004 begann er ein Trompetenstudium, zunächst an der Universität Mozarteum Salzburg bei Gottfried Menth. 2005 wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu Josef Pomberger. Neben seiner Konzertfachausbildung studierte er auch Instrumentalpädagogik Trompete. Beide Studien schloss er 2009 bzw. 2012 mit Auszeichnung ab.

Bereits seit Beginn seines Studiums, bis in die jüngste Gegenwart hinein, substituiert er in den renommiertesten Orchestern Österreichs (u. a. im Orchester der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Philharmonikern, beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, bei den Wiener Symphonikern, beim Brucknerorchester Linz sowie beim Mozarteumorchester Salzburg).

Im Jahr 2014 wurde er als Trompeter an der Opéra de Nice verpflichtet, seit dem Jahr 2016 ist Helmut Fuchs Solotrompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Sven Barnkoth

Trompeter

Der in Halle an der Saale geborene Sven Barnkoth ist seit 2005 Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Er studierte Trompete bei Peter Michael Krämer an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Sven Barnkoth wurde mit mehreren Stipendien ausgezeichnet, u.a. mit dem Gewandhausstipendium Leipzig im Jahr 1996 sowie dem Herbert-von-Karajan-Stipendium der Berliner Philharmoniker im Jahr 1998. Erste wertvolle Orchestererfahrungen sammelte er im Gustav Mahler Jugendorchester.

Von 1998 bis 2005 war der Solotrompeter des Händelfestspielorchesters, das im Opernhaus Halle beheimatet ist. In der Saison 2001/2002 war er Blechbläserdozent des Landesjugendsinfonieorchesters Sachsen-Anhalt. Seit 2006 hat er einen Lehrauftrag an der Spezialschule und Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und ist seit 2009 zudem Blechbläserdozent des Landesjugendorchesters Sachsen. Seit 2009 ist Sven Barnkoth außerdem Mitglied im Blechbläserensemble und den Virtuosi Saxoniae von Ludwig Güttler. In der Saison 2011/2012 unterrichtete er die Gruppe der Blechbläser der Jungen Deutschen Philharmonie. 

Zoltán Mácsai

Solohornist

Der Hornist Zoltan Macsai wurde 1985 in Berettyoujfalu/Ungarn  geboren. Er studierte zunächst in Budapest bei Palma Szilagyi und später in Berlin bei Marie-Luise Neunecker. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (Prager Frühling, Aeulos Wettbewerb in Düsseldorf, Instrumentalwettbewerb Markneukirchen) und als Solist regelmässiger Gast bei internationalen Festivals, wie den Salzburger Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und bei der Salzburger Mozartwoche. Als Solist musizierte er bereits mit der Staatskapelle Dresden, NDR Radiophilharmonie

Hannover, Düsseldorfer Symphoniker und Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung u.a von Ivor Bolton, und Michael Gielen. Er gastiert als Solohornist bei zahlreichen Orchestern, wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester zu Leipzig, Münchner Philharmoniker oder Deutsches Sinfonieorchester Berlin. Von 2008 bis 2016 war er Solohornist beim Mozarteumorchester Salzburg, seit 2016 hat er die gleiche Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden inne.

Jonathan Nuß

Soloposaunist

Jonathan Nuß (*1992) bekam mit zwölf Jahren seinen ersten Posaunenunterricht. Mit 15 Jahren absolvierte er sein erstes Jungstudium in Detmold bei Prof. David Bruchez, später wechselte er als Jungstudent an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er bei Prof. Ulrich Flad und Carsten Luz sein Bachelor Studium erfolgreich abschloss. Sein Master-Studium wurde 2016 bei Prof. Ian Bousfield an der HKB Bern fortgesetzt. Jonathan ist mehrfacher Stipendiat und 1. Bundespreisträger beim Wettbewerb Jugend

Musiziert.  2015 war er Finalist der Jeju International Brass Competition und Gewinner des Wettbewerbs der Hochschule für Musik und Tanz Köln.  Nach Akademieverträgen im Münchner Rundfunkorchester bzw. der Staatskapelle Dresden und Zeitverträgen als Soloposaunist im Sinfonieorchester Aachen und im WDR Funkhausorchester, ist Jonathan seit Februar 2018 Soloposaunist der Staatskapelle Dresden.