1. Aufführungsabend

Gaetano d'Espinosa Dirigent
Christa Mayer Alt
Reinhard Krauß Violine

Edward Elgar

  • Serenade für Streicher e-Moll op. 20

Jörg Herchet

  • Konzert für Violine, Alt und Orchester

Georges Bizet

  • Symphonie Nr. 2 C-Dur »Roma«
  • 26.11.2020
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Tickets
    Ticket-Preis:
    6.00 – 17.00 €

Christa Mayer

Christa Mayer wurde in Sulzbach-Rosenberg geboren und studierte Gesang an der Bayerischen Singakademie sowie an der Musikhochschule München. Seit 2001 ist die ARD-Preisträgerin Ensemblemitglied der Semperoper Dresden. Hier singt sie Partien wie Ottavia (»L’incoronazione di Poppea«), Orlando (»Orlando«), Cornelia (»Giulio Cesare«), Fenena (»Nabucco«), Mrs. Quickly (»Falstaff«), Suzuki (»Madama Butterfly«), Erda, Fricka und Waltraute (»Der Ring des Nibelungen«), Brangäne (»Tristan und Isolde«), Gaea (»Daphne«), Gräfin Geschwitz (»Lulu«) und Auntie (»Peter Grimes«). 2005 wurde Christa Mayer der Christel-Goltz-Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper verliehen.

Gastspiele führten Christa Mayer an die Opernhäuser in Berlin, Hamburg, München, Venedig, Florenz, Barcelona, Bilbao und Sevilla, zum Rheingau Musikfestival und zum Schleswig-Holstein Musikfestival sowie zum Lucerne Festival. 2007 sang Christa Mayer im La Fura dels Baus-»Ring« in Valencia unter der Leitung von Zubin Mehta. 2008 debütierte sie unter der Leitung von Christian Thielemann als Erda und Waltraute bei den Bayreuther Festspielen und ist seitdem regelmäßiger Gast in Bayreuth. Im Festspielsommer 2018 sang sie dort Brangäne in »Tristan und

Isolde« sowie Mary in »Der fliegende Holländer«.

Auf dem Konzertpodium arbeitete sie zusammen mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Zubin Mehta, Riccardo Chailly, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Marek Janowski, Jonathan Nott, Sir Charles Mackerras, Sir Colin Davis und Simone Young. 2015 gab Christa Mayer ihr Debüt am New National Theatre in Tokio als Erda in »Das Rheingold« und war auf der Ostertournee des Gustav Mahler Jungendorchesters in der zweiten Symphonie von Gustav Mahler, der »Auferstehungssinfonie«, unter der Leitung von Jonathan Nott in Lissabon, Madrid, Aix-en-Provence und Wien zu erleben. 2018 gab Christa Mayer ihr Debüt in den USA mit dem Dallas Symphony Orchestra unter Jaap van Zweden.

2017 sang sie die Fricka in »Die Walküre« bei den Salzburger Osterfestspielen. In der darauffolgenden Saison war sie an der Semperoper neben weiteren Rollen auch als Didon in der Neuproduktion »Les Troyens« sowie als Brigitta in »Die tote Stadt« und in der zyklischen Aufführung von Wagners »Ring« unter Leitung von Christian Thielemann als Fricka, Erda und Waltraute zu erleben.

Reinhard Krauß

Konzertmeister

Reinhard Krauß wurde 1956 in Dresden geboren. Noch vor seinem 5. Lebensjahr begann er als Schüler der Kinderklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden mit dem Geigenunterricht bei Annemarie Dietze, die ihn bis zu seinem erfolgreichen Absolventenkonzert als Student der Musikhochschule in Dresden betreute. Er war Schüler der Spezialschule für Musik Dresden, dem heutigen Landesgymnasium Carl Maria von Weber.

Als Primarius leitete er über zwei Jahrzehnte hinweg das Krauß-Quartett Dresden. 

Mit seinem Streichquartett trat er nicht nur regelmäßig in Kammerabenden und Aufführungsabenden der Staatskapelle Dresden oder in den »Galeriekonzerten« sowie der Konzertreihe »Meisterwerke-Meisterinterpreten« auf, sondern war auch national und international – darunter u. a. in Paris, Stockholm, St. Petersburg, Singapur – gefragt. Bei den zahlreichen Schallplatten-, CD-, Hörfunk- und Fernsehproduktionen kam es auch zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Gästen, darunter Theo Adam, Jutta Zoff, Hans-Detlef Löchner, Olaf Bär und Norman Shetler. Von 2010 bis 2012 wirkte Reinhard Krauß gemeinsam mit Kollegen der Berliner und Wiener Philharmoniker als Gastprofessor des Pacific Music Festival in Sapporo / Japan.

1978 wurde Reinhard Krauß unter dem seinerzeitigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt in die Staatskapelle engagiert. Konzertmeister der 2. Violinen ist er seit 1995. Der Titel »Kammervirtuos« wurde ihm im Jahre 1998 verliehen.